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Oder, um es mit anderen Worten auszudrücken: Werbedisplays und TV-Bildschirme am Point of Sale (PoS) sind so spannend wie kalter Kaffee.

 

Während früher noch aufwendig Plakate und Aufsteller produziert worden sind, werden heute Bildschirme aufgehängt. Diese sind jedoch in der Regel so weit entfernt vom Kunden platziert, dass jeder Gedanke einer Benutzung oder gar Interaktion im Keim sofort erstickt wird. Kein Wunder, denn diese Bildschirme dienen lediglich der Produktwerbung ohne wirklich messbaren Mehrwert für die Zielgruppe. Schon mit der Erfindung des Internets und der ersten Websites wollten wir Kommunikationsfachleute wissen, wer unsere Seiten besucht und was die Nutzer interessiert. Warum also hinterfragen wir nicht den Einsatz von Werbedisplays und TV-Bildschirmen am PoS? Geben uns diese Werbemaßnahmen tatsächlich Aufschluss über unsere Zielgruppe? Erfahren wir etwas über deren Bedürfnisse oder Interessen? Es ist schwer zu glauben, dass die Regeln im Verkauf, Angebote an den Bedürfnissen des Kunden auszurichten, auf diesen Bildschirmen offenbar keine Gültigkeit haben. Es werden fleißig Bildschirme installiert, um bunte Bilder und Stummfilme auszustrahlen – ohne jeden Nutzen.

 

Dabei ist es so einfach. Denn jeder von uns trägt täglich einen Bildschirm mit sich herum, der sich intuitiv bedienen lässt. Oder könnten Sie sich vorstellen ein Smartphone in der Tasche zu transportieren, mit dem Sie lediglich Inhalte empfangen können? Es gibt sie also, die interaktiven Bildschirme, die mir als Nutzer auch einen Nutzen anbieten. Und genau diese (nennen wir es) Dialog-Technologie beförderte uns ins 21. Jahrhundert und bescherte uns die digitale Revolution. Wir wollen am PoS von dieser innovativen Technologie profitieren und installieren trotzdem Bildschirme an der Decke, die nicht ohne größeren akrobatischen Aufwand erreicht werden können. Wir wünschen uns zufriedene Kunden, die gern bei uns kaufen, scheinen uns aber nicht für deren Wünsche zu interessieren.

 

Die Verkaufsstrategie am PoS muss sich also weiterentwickeln. Im Fokus einer dialogorientierten Kommunikation sollten Touch-Displays (Interactive Signage) stehen, die durch Werbebildschirme (Digital Signage) ergänzt werden. Bieten wir unseren Kunden die Chance mit uns in einen digitalen Austausch zu treten, dann sind wir spannend und gewinnen/behalten sie. Wir sollten nicht vergessen, dass die Menschen es längst gewohnt sind, über digitale Medien in einen Dialog zu treten. Sie wollen kein vorgegebenes Programm, sondern selbst bestimmen wann und mit welchen Inhalten sie sich beschäftigen. Es wird also Zeit, die Investitionen in reine Werbedisplays am PoS selbstkritisch zu hinterfragen und unseren Kunden auf Augenhöhe zu begegnen.

 

Ein Beispiel, wie innovative Kundenkommunikation am PoS funktioniert, zeigen die digitalen Lösungen des APOTHEKEN FACHKREISES die wir mit ALIUD PHARMA entwickelt haben. Unsere Interactive-Signage-Software PI TOUCH® ist mit dem SERVICETERMINAL und der SERVICEAPP in Apotheken im Einsatz.

 

 

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