Digitalisierung im Digitalen Wandel

Ein Phänomen mit Ablaufdatum, eine Eintagsfliege oder auch ein kurzlebiger Trend wie so viele andere auch – so oder so ähnlich sehen immer noch zahlreiche Entscheidungsträger den digitalen Wandel. Dementsprechend ignorieren Unternehmen auch die Zeichen der Zeit und verweigern jegliche Zugeständnisse an die neuen Technologien.

Digitalisierung – lediglich ein Hype oder dauerhafte Veränderung?

Digitale Markenführung, an die Digitalisierung angepasstes Markenmanagement und die Entwicklung einer zeitgemäßen Kommunikationsstrategie sind nach Meinung vieler Entscheidungsträger daher höchstens ein Fall für Hochtechnologieunternehmen und nichts, womit sich bodenständige Mittelstandsbetriebe ernsthaft auseinandersetzen müssten. Diese Denkweise ist nicht nur wenige zeitgemäß, sondern kann für Unternehmen zu einem echten Risiko werden, mit dem sie ihre Zukunft aufs Spiel setzen. Die Wahrheit spricht nämlich selten eine so eindeutige Sprache wie beim Thema digitale Transformation: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – ein berühmtes Zitat, das hier mehr Gültigkeit hat denn je.

Studie beweist großflächige Ablehnung der Digitalisierung

Wie sehr die Bedeutung des digitalen Wandels von den Entscheidungsträgern deutscher Unternehmen nach wie vor verkannt wird, belegt eine Studie des IT-Beratungsunternehmen Crisp Research. In dieser geben rund 50 Prozent der über 500 befragten Unternehmensentscheider an, dass sie den digitalen Wandel lediglich für einen medial überbewerteten Hype halten.
Zudem sind ebenfalls 50 Prozent der Befragten überzeugt, dass ihr Unternehmen vom digitalen Wandel nur marginal betroffen sei, weshalb auch entsprechende Maßnahmen gerne zu vernachlässigen seien. 65 Prozent meinen sogar, dass der digitale Wandel vor ihrem Unternehmen haltmache. So verwundert es auch nicht, dass mehr als 20 Prozent angeben, nicht an der Umsetzung irgendwelcher Digitalisierungsprojekte zu arbeiten.

 

Betrachtet man jedoch die andere Seite dieser Studie, erscheint das Gesamtbild gleich wesentlich weniger negativ: So sind sich rund 75 Prozent der befragten Unternehmensentscheider sicher, dass auch für ihr Unternehmen kein Weg an der digitalen Transformation vorbeiführen werde. Darüber hinaus arbeiten 20 Prozent der Befragten bereits mit Nachdruck an auf den neuen Technologien basierenden Geschäftsmodellen, um auf diese Weise mit den aktuellen Entwicklungen mithalten zu können. Ganz vorne dabei: der Umbau der IT-Infrastruktur mittels hybriden Cloud-Lösungen.

Digitale Transformation – ganz oder gar nicht

Bereits bei einem oberflächlichen Blick auf die Ergebnisse der Studie von Crips Research fällt auf, dass die deutsche Unternehmenslandschaft in Hinsicht auf den digitalen Wandel tief gespalten ist. Während die einen den Kopf komplett in den Sand zu stecken scheinen, haben die anderen die Zeichen der Zeit erkannt und arbeiten mit Hochdruck daran, für den digitalen Umschwung fit zu sein. Worin liegen nun aber die Gründe für diese so starken Unterschiede im Umgang mit sich verändernden Technologien?
Auch auf diese Frage vermag die Studie Antworten zu geben. Eine besonders wichtige Rolle spielt hierbei die IT-Abteilung der Unternehmen. So kann getrost davon ausgegangen werden, dass eine IT-Abteilung, die technische Neuerungen stets im Blick behält und beobachtet, über entsprechende Kompetenzen verfügt, um diese effektiv für das eigene Unternehmen umzusetzen. Darüber hinaus liegt es auch nahe, dass die hohe Medienpräsenz des Themas digitaler Wandel bei einigen Unternehmensentscheidern den Eindruck erweckt, es handle sich hierbei tatsächlich um einen medial befeuerten Hype und nicht um eine grundlegende und vor allem nachhaltige Veränderung. Dies mag zwar ein Grund für die Fehlbewertung des digitalen Wandels sein, zeigt aber gleichzeitig, dass es viel zu vielen Entscheidern an der Kompetenz mangelt, objektiv die Wichtigkeit neuer Technologien abzuwägen.

Die Zukunft ist digital - im digitalen Wandel

Ganz egal, wie einzelne Unternehmen momentan auch zum digitalen Wandel stehen mögen: Die Zukunft ist digital, so viel ist sicher. Die Frage ist nur, wer dies rechtzeitig erkennt und davon profitiert, und wer sich den Neuerungen verweigert und zwangsläufig auf der Strecke bleibt. Dabei geht es nicht nur darum, die immense Bedeutung der digitalen Transformation zu verstehen, sondern auch richtig auf diese zu reagieren. Eine an die neuen Kommunikationskanäle angepasste Kommunikationsstrategie und eine erfolgreiche digitale Markenführung sind zwei der wichtigsten Grundpfeiler, um im digitalen Zeitalter als Marke bestehen zu können. Ein authentisches Markenmanagement via Social Media kann heutzutage über Leben und Sterben einer Marke entscheiden. Doch das ist längst noch nicht alles, denn der digitale Wandel betrifft weit mehr Bereiche als bloß die interne und externe Unternehmenskommunikation. Hier handelt es sich vielmehr um eine grundlegende Transformation, die komplette Industrien und Prozesse nachhaltig verändert.

 

Ein Digital Leader, der diesen Namen auch verdient, muss sich dessen bewusst sein, und entsprechende Schritte über die einzelnen Abteilungen seines Unternehmens hinweg setzen.
Nur auf diese Weise kann der erfolgreiche Sprung in die Zukunft gelingen und der digitale Wandel als Chance genutzt werden. Während dieser nämlich für zögerliche Unternehmen das Aus bedeuten kann, kann er für flexible und aufgeschlossene Unternehmen einen erfolgreichen Weg zu mehr Innovationskraft und Produktivität darstellen. Um dies zu erreichen, müssen jene für das jeweilige Unternehmen passenden und nützlichen Lösungen erfolgreich installiert werden – und dies muss in Zukunft vor allem abteilungsübergreifend geschehen. Richtig verstanden und geschickt umgesetzt kann ein Unternehmen vom digitalen Wandel effektiv profitieren.

 

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