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Kurzportrait zu Ingrid Blumenthal

  • Ingrid ist in Hessen geboren, verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter
  • Eine echte Power-Frau mit einem unglaublichen Innovationsgeist und den Mut für Veränderungen
  • Ursprünglich Diplom Ökonomin
  • Politische Arbeit für einen Bundestagsabgeordneten
  • Arbeit bei der Industriekredit-Bank in Düsseldorf später bei der Bremer Landesbank
  • Wechsel in die Pharma Branche zu STADA in den Vertrieb
  • Später Tendermanagement, Leiterin Marketing und Vertrieb für ALIUD PHARMA in Laichingen
  • Heute gemeinsam mit Tom Douglas Geschäftsführerin von ALIUD PHARMA
  • Gründungsmitglied des Hilfevereins “Kleine Glücksritter
  • Aktives Engagement für die Kinderhilfe in Nepal

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  • Limbi - Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn - Werner Tiki Küstenmacher
  • Touchpoints – Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute - Anne M. Schüller
  • Das Touchpoint-Unternehmen – Mitarbeiterführung in unserer neuen Businesswelt – Anne M. Schüller

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Podcast in Textform

Norman Glaser: Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du wieder reinhörst. Hier ist Norman von MARKENKONSTRUKT.FM. Heute habe ich einen wirklich ganz besonderen Gast hier bei mir in der Show. Herzlich willkommen Ingrid Blumenthal, Geschäftsführerin von ALIUD PHARMA. Ingrid, schön, dass es geklappt hat heute und dass du dir Zeit genommen hast. Bist du bereit für das Interview? #00:00:39-7#

Ingrid Blumenthal: Hallo Norman, natürlich bin ich bereit und ich freue mich an diesem Freitagnachmittag eine Stunde hier mit dir verbringen zu können. #00:00:48-2#

Norman Glaser: Schön, (lacht) ja. #00:00:50-3#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:00:50-1#

Norman Glaser: Ja. Wir haben es ja wirklich, jetzt die letzten Wochen warst du viel unterwegs, haben wir es immer wieder versucht und deswegen freue mich umso mehr und ich habe ja eingangs gesagt, ganz besonderer Gast und deswegen würde ich dich ganz kurz mal vorstellen und zwar war es mir ein ganz besonderes Anliegen hier in diesem Podcast von MARKENKONSTRUKT.FM die Frau vorzustellen, die im Bereich der Pharmabranche wirklich das Thema digitale Markenführung in die Hand genommen hat. Ich erinnere mich, wir arbeiten jetzt fast seit fünf Jahren zusammen, Ingrid. #00:01:29-2#

Ingrid Blumenthal: Unglaublich. #00:01:30-3#

Norman Glaser: Ich erinnere mich (lacht) ja, ich erinnere mich an den ersten Obstkuchen (lacht). #00:01:35-2#

Ingrid Blumenthal: Ja, das weiß ich auch noch ganz genau. #00:01:37-6#

Norman Glaser: Ja genau. In Laichingen, am Firmensitz von ALIUD PHARMA, wo wir quasi gesprochen haben und auch so ein bisschen den Grundstein für die Zusammenarbeit gelegt haben und uns über das Thema Strategien ausgetauscht haben und seither immer wieder an den Projekten rundum ALIUD PHARMA feilen. Mit zunehmender Intensität natürlich zum Thema digitale Markenführung, wie man das ja auch beobachten kann und Zukunftswegen, digitalen Geschäftsmodellen und Prozessen. Ich erlebe dich Ingrid als echte Powerfrau mit einem unglaublichen Innovationsgeist und dem Mut diese Veränderungen im Unternehmen, aber auch in der gesamten Vermarktung der Marke durchzusetzen, diese Veränderung umzusetzen. Mit der Entscheidung für den Aufbau des Apothekenfachkreises als Expertenplattform hast du eine Initiative geschaffen, die sich für den Erhalt der Apothekenstandorte in Deutschland einsetzt und digitale wie interaktive Services für Apotheken entwickelt, um die Beziehung zwischen Apotheke und Patienten zu stärken. Du bist Gründungsmitglied des Hilfevereins “kleine Glücksritter”, der von der Paralympic-Gewinnerin und Dressurreiterin Hanne Brenner initiiert wurde und sich für Kinder einsetzt, die lebensverkürzt erkrankt sind und, und das ist mein letzter Stichpunkt, (lacht) dann bist du dran Ingrid und darüber hinaus engagierst du dich sehr stark für die Kinderhilfe in Nepal und hast bereits sage und schreibe 40.000 Euro eingesammelt. Ingrid, das war jetzt nur ein kleiner, kurzer Überblick über dich. Kannst du uns noch etwas mehr über dich als Person privat, also wer ist die Ingrid privat und was du beruflich machst, erzählen? #00:03:22-5#

Ingrid Blumenthal: Genau. Also du hast ja einen großen Rundumschlag gemacht, auch über die Zeit, die wir uns jetzt kennen, 2013. Und jetzt wollte ich dich Norman fragen, wie lange haben wir denn gebraucht bis wir uns geduzt haben? #00:03:33-7#

Norman Glaser: Das ist eine Woche her glaube ich jetzt. #00:03:37-1#

Ingrid Blumenthal: Eine Woche her okay. Also. #00:03:40-2#

Norman Glaser: Für das Interview (lachen beide). #00:03:41-2#

Ingrid Blumenthal: spricht. #00:03:41-6#

Norman Glaser: Aber auch danach. #00:03:43-2#

Ingrid Blumenthal: Das spricht für unsere gute Zusammenarbeit. #00:03:45-2#

Norman Glaser: Absolut. #00:03:45-7#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:03:46-0#

Norman Glaser: Sehr professionell, das stimmt. und vertrauensvoll, das freut mich eher persönlich ganz besonders. #00:03:51-6#

Ingrid Blumenthal: Ja. Das stimmt auf jeden Fall. Also immer, wenn es für mich kritisch wird, wenn ich eine gute Beratung brauche in einer schwierigen Situation, bin ich zu dir gekommen und du warst dann immer zur Stelle. Selbst, wenn es nachts irgendwie war per E-Mail. Also herzlichen Dank nochmal. #00:04:09-0#

Norman Glaser: Ja gerne. #00:04:09-9#

Ingrid Blumenthal: Ja wer bin ich? Ingrid Blumenthal, ich bin in Hessen geboren, ich bin verheiratet, ich habe zwei erwachsene Töchter, die ich sehr liebe, die auch schon in ihrem Beruf sind. Die eine Tochter arbeitet an einer Universität, ist Diplom-Kulturwirtin und hat auch ihren Master im internationalen Management und meine andere Tochter ist Psychologin und arbeitet psychotherapeutisch. Ich bin in meinem Ursprungsberuf Diplom-Ökonomin, habe also Betriebswirtschaft studiert an der Universität in Gießen. Habe während meines Studiums für einen Bundestagsabgeordneten gearbeitet, auch sehr viel gearbeitet, hat mir viel Spaß gemacht, auch diese politische Arbeit. Ich wollte dann später allerdings nicht in die Politik gehen. Merke aber, dass politisches Fingerspitzengefühl auch im Beruf und im Business unglaublich wichtig ist zu wissen, wann und wo und wie man eben richtig oder politisch agieren muss. #00:05:18-4#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:05:18-9#

Ingrid Blumenthal: Habe dann in der Industriefinanzierung von Banken gearbeitet, einmal von einer Spezialbank, der Industriekreditbank in Düsseldorf und später bei der Bremer Landesbank und in der Zwischenzeit sind unsere Kinder geboren, 1995 nach der politischen Wende bin ich mit der Familie, mit meinem Mann, der eigentlich sogar seit 1991 schon in Rostock war, sind wir dann nachgezogen und ich bin dann dort bis 2007 gewesen. Und dort war dann auch der Wechsel in eine ganz andere Branche, in die Pharmabranche. Von Anfang an im STADA-Konzern, in der Pharmabranche. #00:06:09-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:06:09-5#

Ingrid Blumenthal: Aber ich habe dann auch das Feld gewechselt, ich bin in den Vertrieb gegangen, war Regionalleiter komplett für den ganzen Osten und für den Norden. Habe für dieses Tochterunternehmen der STADA damals den Vertrieb aufgebaut und das war für mich eine ganz, ganz große Herausforderung, weil so ganz andere Eigenschaften von mir erwartet wurden, aber die mich unglaublich geprägt haben und auch nach vorne gebracht haben. Dieses Großdenken, große Ziele setzen, versuchen andere Wege zu gehen, das zu schaffen mit diesem großen Gebiet und auch alle Prämienziele erreichen zu wollen. Da musste ich mir schon überlegen, wie bekomme ich das hin? #00:06:51-4#

Norman Glaser: (lacht) Ja. #00:06:52-0#

Ingrid Blumenthal: Und habe das dann auch hinbekommen und das hat mir unglaublich viel Mut gemacht, Dinge, also nicht solchen Glaubenssätzen zu folgen, ich kann das nicht, sondern eigentlich die Glaubenssätze umzuformulieren, ich kann das. #00:07:05-5#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Ja. #00:07:06-8#

Ingrid Blumenthal: Und würde schon sagen, dass mich das sehr geprägt hat. 2007 habe ich dann innerhalb des Konzerns die Stelle gewechselt, ich bin nach Laichingen gegangen, Laichingen ist eine kleine Stadt mit 10.000 Einwohnern im Schwäbischen, also mitten auf der Schwäbischen Alb, unweit von Ulm und zunächst, habe also auch vom Außendienst, Vertrieb dann zwar auch eine etwas vertrieblich geprägten Position, Key Account von ALIUD PHARMA übernommen, was damals bedeutete Ausschreibungen und das auch heute eigentlich noch heißt, also Tender Management. 2009 dann Leitung Marketing und Vertrieb und auch verantwortlich für Gesundheitspolitik und seit 2011 bin ich Sprecherin der Geschäftsleitung von ALIUD PHARMA gemeinsam mit meinem Kollegen Tom Douglas. Genau. #00:08:07-0#

Norman Glaser: Wow! #00:08:07-6#

Ingrid Blumenthal: Und was mache ich, damit ich das irgendwie hinkriege. Ich finde das ist schon ganz wichtig, das ist so diese Herausforderung das irgendwie zu schaffen. Mich einfach damit beschäftigen auch mit meinen Glaubenssätzen, die ich so habe, aber auch offen zu sein immer wieder für Neues und ich muss einfach ganz viel Sport machen und mich bewegen und ich merke, welchen Effekt das auf mein Wohlbefinden und auch auf mein Denken hat #00:08:37-9#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:08:38-0#

Ingrid Blumenthal: und deshalb baue ich das so oft wie möglich ein. #00:08:39-8#

Norman Glaser: Ja. Einfach einen Gegenpol herzustellen #00:08:41-7#

Ingrid Blumenthal: Genau. #00:08:42-3#

Norman Glaser: zu der Belastung einfach auch. Ja. #00:08:44-2#

Ingrid Blumenthal: Ja. Also das erdet mich unglaublich und bringt wahnsinnig viel Freude. #00:08:47-9#

Norman Glaser: Ja. Wow! Ein bewegtes Leben mit vielen Stationen und jetzt natürlich auch dieser riesigen Verantwortung. Ingrid, stelle dir mal vor, du bist auf einer Speed-Network-Party. Was würdest du in einem Gespräch sagen oder wie würdest du dein Business in wenigen Sätzen beschreiben, was du tust oder was ALIUD tut? #00:09:12-3#

Ingrid Blumenthal: Genau. Also das ist schon richtig, was ich tue ist ja eigentlich das, was ALIUD PHARMA tut. ALIUD PHARMA hat rund 2.000 Artikel, wir sind Vollsortimente im deutschen Generikamarkt, wir sind auch auf Platz 4 aktuell im deutschen Generikamarkt und wir leisten mit unseren Arzneimitteln, die sehr preisgünstig sind, einen ganz, ganz wichtigen Beitrag für das deutsche Gesundheitssystem, indem wir eben durch die Bezahlbarkeit von Arzneimitteln, von Generika, Gesundheit bezahlbar machen und zwar eben für alle. Und wenn wir mal sehen, wir haben rund 70 Millionen verkaufte Packungen im Jahr, mit steigender Tendenz, bei 80 Millionen Bundesbürgern, kann man eigentlich sagen, dass in jedem Haushalt mindestens eine Packung von ALIUD PHARMA steht oder bei jedem, nicht nur jedem Haushalt, bei jeder Person, hat theoretisch schon mal eine Packung von ALIUD PHARMA gehabt. Das ist das eine und auf der anderen Seite, das hattest du ja so nett anmoderiert, dass wir uns sehr mit dem digitalen Umfeld, mit der digitalen Transformation beschäftigen. #00:10:25-4#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:10:25-6#

Ingrid Blumenthal: Gemeinsam, ich denke, dass wir das Jahr 2013 in diese Bahnen gegangen sind und aktuell eigentlich auch nochmal wieder eine andere Geschwindigkeit da zulegen und einen anderen Drive. Ich kann mich sehr gut an die erste expopharm erinnern als wir dort mit unserem Prototypen, mit unserem ersten Prototypen, mit unserem Serviceterminal gestanden haben, mit Tischen, wie wir bestaunt wurden und heute auf der letzten expopharm konnte man dann sehen wie andere Unternehmen oder Softwarehäuser versucht haben uns zu folgen, aber wir doch einen ganz, ganz großen Schritt voraus sehen. #00:11:06-0#

Norman Glaser: Ja. Absolut. #00:11:06-6#

Ingrid Blumenthal: Was wir jetzt machen, also wir haben es wirklich aus der Branche heraus entwickelt und da danke ich auch MARKENKONSTRUKT herzlich, die ja auch Ideengeber waren und damit eine Richtung aufgezeigt haben, eben diesen Weg da zu gehen und auch so dieses Unternehmen ohne Außendienst, also wir feiern dieses dreißigjähriges Jubiläum, von Anfang an ohne Außendienst zu wagen. Du musst jetzt andere Strategien wählen wie diese Produkte vermarktet werden können, nämlich digital. Und ja. #00:11:44-4#

Norman Glaser: Bevor wir da weiter einsteigen, Ingrid, wie du ja weißt, frage ich am Anfang immer nach so einem Lieblingszitat oder Glaubenssatz. Gibt es so ein Zitat, was dich besonders nachhaltig beeinflusst hat oder was so besonders nachhaltig auf dich wirkt? Nach dem du lebst? #00:12:04-9#

Ingrid Blumenthal: Ich würde sagen, nach dem ich lebe, ich habe da die letzten Wochen oft drüber nachgedacht, das ist ganz klassisch Erich Kästner. Priorität des Handelns, “Es gibt nichts Gutes außer man tut es”. #00:12:18-0#

Norman Glaser: Ja, sehr gut, sehr gut. #00:12:19-5#

Ingrid Blumenthal: Und ich denke, das ist das, wo ich mich wirklich auch dahinter sehe. #00:12:23-4#

Norman Glaser: Absolut. #00:12:24-4#

Ingrid Blumenthal: Also nicht nur dieses Wort oder die Sprache, sondern dass es dann einfach auch sehr schnell an die Umsetzung geht und ich empfinde mich schon so, dass ich in der Regel auch sehr schnell entscheiden kann und auch, nicht immer, aber auch die Risiken sehr schnell abwägen kann und dann relativ schnell zu einer Entscheidung kommen kann und das finde ich ganz, ganz wichtig. Das prägt aber auch die ALIUD PHARMA selber aus. Also wir sind hier mit 60 Leuten auf Platz 4 im deutschen Generikamarkt, wir müssen schnell handeln. #00:13:02-0#

Norman Glaser: (lacht) Das zeichnet ALIUD ja auch aus. Also das ist ja auch das, was wir ja in den einzelnen Projekten erleben, ist diese unglaubliche Dynamik und Agilität in den einzelnen Projekten. #00:13:13-1#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). #00:13:14-1#

Norman Glaser: Ne? Also das ist. #00:13:15-6#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Aber wenn man nochmal diesen Satz nimmt “Es gibt nichts Gutes außer man tut es”. Du hast vorhin gesagt, dass wir 40.000 Euro gesammelt haben für den Wiederaufbau, es sind jetzt sogar nochmal 10.000 Euro dazu gekommen, #00:13:29-2#

Norman Glaser: Yeah! #00:13:30-2#

Ingrid Blumenthal: die haben wir auch nochmal gespendet für eine Schule. #00:13:31-8#

Norman Glaser: Sehr gut. #00:13:32-3#

Ingrid Blumenthal: Also für eine Etage, die dort gebaut wird. Aber nichtsdestotrotz haben wir auch für rund 100.000 Euro im letzten Jahr, als das große Erdbeben war in Nepal zwischen Kathmandu und Pokhara, Arzneimittel gespendet für ein Krankenhaus dort. Also das Engagement ist da und was mich jetzt besonders freut, dass es auch Abteilungen im Hause gibt, die von (holt tief Luft) ihrer Jahresprämie gesagt haben, wir unterstützen jetzt Kinder. Also der Vertrieb hat jetzt zum Beispiel zwei Vertriebskinder und begleitet die #00:14:06-6#

Norman Glaser: (lacht) Sehr cool. #00:14:07-6#

Ingrid Blumenthal: für die nächsten zwei Jahre #00:14:08-6#

Norman Glaser: Tolle Idee! #00:14:09-1#

Ingrid Blumenthal: bis sie ihren Schulabschluss haben. Ja. #00:14:10-6#

Norman Glaser: Yes. Cool! #00:14:11-4#

Ingrid Blumenthal: Das finde ich sehr, sehr schön, dass man wirklich sieht wie dieses “Es gibt nichts Gutes außer man tut es” eben auch von den Mitarbeitern von ALIUD PHARMA gelebt wird. #00:14:22-8#

Norman Glaser: Schön. Der Spirit geht durch die Firma durch wie der roten Faden. Ne? Rot ist Alarmfarbe. #00:14:27-7#

Ingrid Blumenthal: Ja. Genau. Genau. #00:14:29-6#

Norman Glaser: Ja, (lacht) sehr schön. #00:14:30-8#

Ingrid Blumenthal: So soll es sein. #00:14:31-3#

Norman Glaser: Vielleicht an dieser Stelle der Hinweis an unsere Zuhörer. Wir verlinken natürlich die ganzen Infos und auch die Website zur Kinderhilfe in Nepal in unseren Shownotes, sodass man da durchaus auch eine Spende abgeben kann und sich daran beteiligen kann. (holt tief Luft) Ingrid, ich habe natürlich noch die sehr wichtige Frage, denn wir bei MARKENKONSTRUK.FM leben Geschichten, aus denen wir lernen können. Gab es in deinem beruflichen Leben so einen wirklichen Moment oder einen Moment, an dem du es wirklich schwer hattest und was war deine Erkenntnis daraus? #00:15:12-3#

Ingrid Blumenthal: (holt tief Luft) Also es gab einfach immer wieder Herausforderungen. Die erste größere Herausforderung war einfach nach einer längeren Elternzeit, was ja mehrere Jahre waren, auch den Wiedereinstieg in den Beruf zu finden. #00:15:30-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:15:30-4#

Ingrid Blumenthal: Das habe ich geschafft. Damals auch mit vielen Zweifeln, was macht sie da. Aber ich habe das gemacht und ich habe das geschafft und da bin ich auch stolz drauf. #00:15:40-9#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:15:41-3#

Ingrid Blumenthal: Würde auch heute jedem sagen, eigentlich ist es kein Problem, wenn man das irgendwie will. Ich habe die Branchen gewechselt, also von der Bankerin in die Pharmabranche. #00:15:53-7#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:15:54-5#

Ingrid Blumenthal: Dann auch nochmal von Industriefinanzierung in eine vertriebliche Richtung zu gehen, habe ich geschafft. Ich war von Anfang an auch damals im Unternehmen auf Platz Eins über viele Jahre hinweg. Auch dann in den neuen Bundesländern, ich bin ja als Westbürger dorthin gegangen, habe ich geschafft, war kein Problem. Ich habe mich in diese neue Branche, die ja Pharmabranche, die ja sehr diffizil ist, die sehr von gesundheitspolitischen Einflüssen abhängig ist, habe ich mich sehr gut eingearbeitet. Gemeinsam mit dem Team konnten wir gute Vertriebsstrategien entwickeln. Eine große Herausforderung war dann nochmal von Rostock auf die Schwäbische Alb zu ziehen. #00:16:41-1#

Norman Glaser: (lacht) Ja. #00:16:42-4#

Ingrid Blumenthal: Auch sprachlich muss ich sagen. #00:16:44-8#

Norman Glaser: (lacht) Ach sehr schön. Ja ich verstehe. #00:16:48-3#

Ingrid Blumenthal: Natürlich dann auch wieder nochmal - und da bin ich auch nicht mehr ganz jung gewesen - dann als Geschäftsführerin in einem Unternehmen zu sein und das dann zu schaffen. Und wenn ich diese ganze Linie sehe, es gab dann immer wieder Neuanfänge, kleine Brüche oder will ich nicht sagen Bruch, aber Neuanfänge und die aber bewältigt zu haben. #00:17:12-6#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Ja. Ja so beeindruckende Seitenwechsel, die du so durchhattest. Ne? Gab es denn auch einen Aha-Moment, so für dich ganz persönlich, so ein Gamechanger, wo du sagst, das war eigentlich so ein Moment, der hat für mich beruflich nochmal wirklich was verändert? #00:17:33-7#

Ingrid Blumenthal: Also was natürlich beruflich verändert hat, ist die letzte Position als Geschäftsführung, aber in meinem Verhalten, wo ich sage, dass ich was verändert habe, ist eine Situation gewesen im Vertrieb damals, als ich verantwortlich war für den kompletten Norden und für den Osten und ein eigenes Gebiet hatte und dieses Gebiet war Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Teile von Sachsen-Anhalt und mir ganz klar war, das kannst du nur schaffen, wenn du dir andere Wege einfallen lässt. Und das war dann, ein anderer Weg war dann 1999 oder 2000 ein Fax. #00:18:12-2#

Norman Glaser: (lachen beide) Wow! #00:18:14-4#

Ingrid Blumenthal: Und ich habe diesen Fax genutzt und habe so unglaublich viel Umsatz damit gemacht und Aufträge erzielt, dass ich teilweise Angst vor meinem eigenen Erfolg hatte. Also es war wahnsinnig, was ich damit bewegt hatte und mir damit aber Zeit gewonnen habe für andere Dinge. Und genau so sehe ich das heute. Also das ist natürlich nicht mehr der Fax, aber die Zeiten sind ja vorangeschritten und heute müssen wir, um dieses Außergewöhnliche zu erleben und zu erreichen, schauen, was ist heute das Medium oder die Art und Weise wie wir das erreichen können. Und das ist der Weg der Digitalisierung. Und wenn wir das schaffen und dann werden wir dieses Gefühl, was ich damals auch hatte, dieses Erfolgserlebnis, was passiert da. Du musst ja gar nichts machen, das wird ja immer schneller, #00:19:03-4#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Ja. #00:19:04-6#

Ingrid Blumenthal: eben auch erleben können. #00:19:06-2#

Norman Glaser: Ja. #00:19:06-6#

Ingrid Blumenthal: Aber man muss es tun. #00:19:08-1#

Norman Glaser: Ja. Ja. Absolut. Und ich meine Fax war ja quasi, wenn du es so willst, der Vorläufer von E-Mail Marketing (lacht). #00:19:15-3#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:19:15-4#

Norman Glaser: Hattest du da also Faxe geschickt. Was bedeutet denn für dich so grundsätzlich das Thema Digitalisierung? #00:19:23-6#

Ingrid Blumenthal: Hmm, also ich muss sagen, dass ich da auch meinen Weg und meine Strecke zurückgelegt habe, die ja eigentlich auch sehr traditionell an Papier klebend, ist also auch für mich ganz gewesen. Aber und auch diesen Glaubenssatz damit verbunden einsam zu sein und das kann ich heute eben, ich hatte das anfangs beschreiben auch oder in einem anderen Gespräch beschrieben, wie ich gemerkt habe als ich mein XING Profil aktualisiert habe, was innerhalb von fünf Stunden passierte, wie viel Reaktionen ich erreicht habe und Kontakte, Geschäftsmöglichkeiten und da ist eigentlich wieder das Gleiche. Ich habe es erfahren und habe dieses Potenzial dahinter gemerkt und diese Stärke und das bedeutet das einerseits für mich und ich fühle mich überhaupt nicht einsam in diesem Augenblick. #00:20:17-6#

Norman Glaser: (lacht) Ja. Genau. #00:20:18-1#

Ingrid Blumenthal: Und was ich hervorragend finde, dass also das, was in meinem Kopf ist, es fließt ja im Grunde in die Tastatur in meine Finger rein und ich kann auf ganz, aber ich habe das Gefühl, dass die Digitalisierung an meine Skills, an meine Fähigkeiten ganz stark andockt und ich das nutzen kann und das macht Spaß. Ja. #00:20:45-2#

Norman Glaser: Ja. Vielleicht eine Frage noch. Was hat dich damals bewegt? Ich erinnere mich, wir hatten ja zahlreiche Projekte redesignt, der Marke ALIUD PHARMA bis hin zum Umbau am Standort selber, also wirklich Querbeet, unglaublich viele Projekte in den letzten Jahren gemacht. Was war für dich so der Antrieb zu sagen, Digitalisierung und ich meine es gibt Studien, die nachweislich belegen, dass das für viele Unternehmer oder Verantwortliche einfach kein Thema ist oder das einfach ignoriert wird. Aber was war für dich so der ausschlaggebende Punkt, dass du gesagt hast, das ist mein Kerngeschäft und ich muss jetzt was tun, um das Unternehmen für die Zukunft vorzubereiten? #00:21:27-6#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Also unser Kerngeschäft sind natürlich die Arzneimittel und das wird es bei ALIUD PHARMA immer bleiben, aber ich hatte vorhin schon mal gesagt, wir sind in einem ganz starken Marktumfeld, also da sind die Wettbewerber Hexal, ratiopharm, TEVA, #00:21:47-1#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:21:48-3#

Ingrid Blumenthal: mit denen wir uns umgeben, auf der wir im Grunde in der gleichen Liga spielen, die aber auch alle über eine ganz andere Außendienststärke verfügen, also wir haben ja keinen Außendienst, andere Vertriebsmöglichkeiten damit zu Arzt und Apotheke haben, Wege zu suchen, mit denen ALIUD PHARMA in der Apotheke beim Arzt vertreten ist, aber eben ohne den Aufbau des traditionellen mit dem Außendienst des mit dem traditionellen Vertriebskonzept, sondern eben und das finde ich eben jetzt auch zeitgemäß, mit digitalen neuen Vertriebs- und Marketingstrategien, #00:22:31-2#

Norman Glaser: Genau. #00:22:32-9#

Ingrid Blumenthal: die eben daraus entwickelt werden müssen. #00:22:34-8#

Norman Glaser: Und die quasi eingeflochten werden in die Kommunikationsstrategie von ALIUD PHARMA. Ne? #00:22:40-5#

Ingrid Blumenthal: So ist es. #00:22:40-7#

Norman Glaser: Also, um das vielleicht auch nochmal auszudifferenzieren. Es ist ja jetzt kein Hundertprozent Kommunikationswechsel auf Digital, sondern es ist ja tatsächlich eingeflochten in das Marketing, in die Vermarktung, in den Vertrieb von ALIUD PHARMA und quasi ergänzt. Ja. #00:22:55-4#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Also ich habe mir auch nochmal überlegt, wie sah denn unser Marketing aus 2011? Wir haben Mailings versandt, also Print-Mailings. #00:23:05-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:23:05-5#

Ingrid Blumenthal: Papier, wurde hin und wieder ein Fax versandt und es gab ein paar Veranstaltungen und wenn ich dann, und einer Homepage, die eigentlich sehr reduziert war. Wenn ich mir das heute ansehe, unsere Homepage, das haben wir auch seit 2011 gemacht, ist ja komplett neu aufgebaut worden, sie bringt einen ganz, ganz großen Mehrwert für die Fachkreise, aber zunehmend eben auch für den Endverbraucher. Wir haben den, für unseren Webshop, im vergangen Jahr einen Relaunch gemacht und damit den Shop (wirklich?) ganz stark belebt, also ein ganz, ganz großer Erfolg, weil eben auch dort sehr viele Mehrwerte für die Besucher sind. Wir haben einen elektronischen Newsletter entwickelt, und zwar einmal für das Unternehmen ALIUD PHARMA, aber eben dann auch für den Apotheken-Fachkreis. Über den haben wir noch gar nicht gesprochen. #00:24:02-5#

Norman Glaser: Kommt noch. Wir haben ja noch ein bisschen Zeit. (lacht) #00:24:03-9#

Ingrid Blumenthal: Das kommt noch. (lachen beide) Okay. Wir sind mit unserem Claim “gesunde Kompetenz” haben wir eine Facebook Seite mit mehr als 25.000 Fans, #00:24:17-9#

Norman Glaser: Wow! #00:24:19-2#

Ingrid Blumenthal: die uns dort besuchen. Ja. Gemeinsam mit dir sind wir, haben wir den Blog zum Apotheken-Fachkreis, wir haben eine Xing-Seite dazu, wir haben ein Service Terminal für Apotheken entwickelt, wir haben eine Service App entwickelt, also ich, es ist viel, viel #00:24:39-5#

Norman Glaser: Die Liste ist lang. (lacht) #00:24:40-8#

Ingrid Blumenthal: Die Liste ist sehr, sehr lang und als ich mir das so mal vor Augen geführt habe und da muss ich jetzt wirklich sagen, in den paar Jahren, was wir da entwickelt haben, #00:24:50-5#

Norman Glaser: Wahnsinn. #00:24:51-6#

Ingrid Blumenthal: wie die Kommunikationsstrategie eben auf diese vielen verschiedenen Wege eingeflochten wurde, das ist schon genial. Und ich denke, wir sind dann auch noch lange nicht am Ende, also ich sehe es nicht. #00:25:03-8#

Norman Glaser: Ja. Vor allen Dingen, vielleicht um das noch zu ergänzen bevor wir auf den Apotheken-Fachkreis kommen, was ich so spannend an der Zusammenarbeit finde ist, dass wir nicht damals irgendwie eine Strategie festgelegt haben und an der festgehalten haben, sondern wir haben gelernt, wir haben festgestellt, was nicht gut lief und wir haben eigentlich jedes Jahr ein neues Strategiepapier entwickelt, was so die Guideline war für die nächsten zwölf Monate und haben versucht uns daran entlangzuarbeiten und haben mit dir zusammen und du bist am Ende des Tages der Entscheidungsträger, da können wir so viele Ideen bringen wie wir wollen, wenn das nicht entschieden wird, dann funktioniert es nicht. Wir haben echte Pionierarbeit für die Branche geleistet und das ist was, was mich total begeistert, weil wir dadurch eben auch an innovativen Themen arbeiten können. #00:25:54-9#

Ingrid Blumenthal: Ja, also die haben wir wirklich geleistet und das wird auch in der Branche so wahrgenommen. Also, wenn ich jetzt, es gab ja von Apotheke ad hoc, auch der VISION Award, wo wir auch einen Gewinn hatten gemeinsam, wo wir, also unsere Leistung, da honoriert wurde. #00:26:19-4#

Norman Glaser: Ausgezeichnet. Ja. #00:26:20-6#

Ingrid Blumenthal: Also wir werden auch dort angesprochen, Sie sind ja der Vorreiter in der Branche gewesen, wie sehen Sie jetzt die anderen Maßnahmen? Also das ist auf jeden Fall die Anerkennung von außen, dass wir da eine Pionierarbeit geleistet haben. Und ich muss natürlich sagen, so eine Pionierleistarbeit ist auch ganz schön anstrengend. #00:26:40-7#

Norman Glaser: Ja. (lacht) #00:26:41-8#

Ingrid Blumenthal: Also es ist ein weiter Weg. #00:26:43-4#

Norman Glaser: Ja. Das stimmt. Das stimmt, ja. Aber vielleicht, um unsere Zuhörer mal abzuholen, weil die, ich meine ein E-Mail Newsletter ist jetzt nicht die große Revolution, vielleicht sprechen wir kurz mal über den Apotheken Fachkreis und was die, ja die Innovation tatsächlich war, was haben wir entwickelt, was es vorher noch nicht gab? #00:27:01-7#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Wir haben uns zunächst mal mit Apothekern, mit Pilot Apothekern und Apothekerinnen, rund zehn waren das dann, die bundesweit aus verschiedenen Gegenden kamen, zusammengesetzt und erfragt, was ist denn das Bedürfnis der Vor-Ort Apotheke? Haben da einfach ganz gut hingehört und das war natürlich die große oder das große Anliegen der Apotheke ist ja, dass sie ihre Leistung weiterhin vor Ort den Patienten und den Kunden zur Verfügung stellen möchten, aber sich noch zum Teil auch stark durch Versandapotheken und deren Aktivitäten, ja, dass sie den Wettbewerb einfach spüren an der Stelle. Ich will nicht sagen, bedroht, aber sie spüren den Wettbewerb. #00:27:59-8#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:27:59-8#

Ingrid Blumenthal: Und wir wollten mit digitalen Methoden und das kann die Vor-Ort Apotheke eben einzeln auch nicht leisten, das wurde uns ganz klar kommuniziert, haben wir etwas entwickelt, was wir einerseits für uns selber auch nutzen, denn für uns ist es ja ein großes Thema, aber auch, dass wir sagen, unsere Erfahrung, die wir in diesem Bereich machen, stellen wir den Vor-Ort Apotheken zur Verfügung, damit diese einfach auch so eine Standortsicherung haben und weiterhin ihre Arbeit vor Ort leisten können. Und eines, was wir daraus entwickelt haben, unser erstes Thema ist eben unser Service-Terminal, #00:28:43-8#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:28:44-0#

Ingrid Blumenthal: das in Apotheken gestellt werden kann. Es ist eben nicht nur ein Flatscreen, auf dem eine Produktabbildung ist, sondern auf diesem Service-Terminal kann die Apotheke sich selber darstellen, mit ihren Angeboten, mit ihrem Team, mit ihrem Anliegen. Sie kann das regelmäßig aktualisieren lassen, verändern lassen. Wir haben sehr viele Themen, Themenkreise, Themenblöcke, ich wollte jetzt Magazin sagen, aber das ist jetzt falsch, dort hinterlegt, die ständig aktualisiert werden. Also das, was dort hinterlegt ist, ist aktuell. Wir verweisen auf offizielle Seiten wie zum Beispiel “Ständige Impfkommission”, also die STIKO, wenn wir Themen zu Impfungen haben. Wir haben ganz viele Anwendungsfilme zu Arzneimitteln, bei denen die Applikation sehr schwer ist, wie zum Beispiel, dass wir sämtliche Filme, Videofilme zur Anwendung von den Inhalern, die es auf dem deutschen Markt gibt, dort. Wir sind international, das heißt wir haben in ich glaube 15 Sprachen #00:30:07-5#

Norman Glaser: Ja genau. #00:30:08-6#

Ingrid Blumenthal: Anamnese und Therapiepläne darauf hinterlegt. Wir können dort mit Google Transfer arbeiten, in über 30 Sprachen. Und die Apotheker sind dann auch ganz stolz, gerade jetzt, wenn dann Menschen, ist ja ein aktuelles Thema #00:30:28-3#

Norman Glaser: Ja, absolut. Flüchtlingskrise. #00:30:30-5#

Ingrid Blumenthal: Genau. Flüchtlingskrise oder aus Syrien oder anderen arabischen Ländern kommen und dann dort darauf schreiben können und die Antwort erhalten können, also man sich so verständigen kann. Inhalte können per E-Mail direkt nach Hause geschickt werden, sodass der Kunde oder der Patient sich das zuhause noch ansehen kann, der Familie erklären kann, aber es ist immer Absender “Deine Vor-Ort Apotheke” drauf. #00:30:56-9#

Norman Glaser: Ja. Vielleicht, um das noch technisch zu ergänzen. Es ist ein Kommunikationskanal, den es vorher nicht gab, kann man sagen. #00:31:05-9#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). #00:31:06-4#

Norman Glaser: Also das, was in der Apotheke hängt, sind Fernsehgeräte, die im Grunde in einer Push-Kommunikation meinetwegen Bewegtbild, einen Stummfilm von einem Produkt zeigen und das, was wir mit ALIUD gebaut haben, ist quasi ein interaktives Terminal, was so funktioniert wie ein Smartphone, kinderleicht, keine Nutzerbarrieren bietet und eben die Inhalte präsentiert, die du gerade aufgezählt hast. #00:31:31-2#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Ich merke das dann auch, wenn ich, wir hatten, das Ganze gibt es ja auch als Service-App, also nicht nur so #00:31:37-4#

Norman Glaser: Tablet. Genau. #00:31:37-9#

Ingrid Blumenthal: groß als Terminal, sondern, dass ich es eben auf dem Tablet nutzen kann und wenn ich unterwegs bin und das dann erklären möchte, habe ich natürlich nur das Tablet dabei und ich merke dann eben auch, dass ich eigentlich gar nichts erklären muss. Denn wenn ich das dort hinlege, die Menschen greifen von selber drauf und bewegen das und suchen sich die Inhalte, weil es wie ein iPhone oder Smartphone funktioniert. Und das ist so, ich brauche nichts erklären, es ist selbsterklärend und es macht Spaß an der Stelle. #00:32:05-3#

Norman Glaser: Und es ist eine technische Lösung, entwickelt aus der eigenen Branche heraus. Ne? #00:32:12-2#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). #00:32:12-6#

Norman Glaser: Oftmals hat man ja Fremdanbieter oder Dienstleister, die aus anderen Branchen in die eigene Branche eindringen oder dort Dinge entwickeln, aber nein, das ist mit den Apothekern für die Apotheken entwickelt worden. Also das ist #00:32:28-9#

Ingrid Blumenthal: Und es kommen auch ständig neue Inhalte und Ideen, die auch sehr kurzfristig von uns umgesetzt werden. Ja, das ist wirklich ohne Ende, es hat eine gute Gliederung. Ich kann allerdings auch einfach mein Wort eingeben, werde automatisch auf die Seite verlinkt, also so wie wir es auch im Internet gewohnt sind. Und das Gute ist eben, ich werde nicht nur berieselt, sondern ich kann dort mit dem Service-App, mit dem Service-Terminal arbeiten, #00:32:57-5#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:32:57-5#

Ingrid Blumenthal: kann ganz konkret mein Anliegen eingeben und komme dann auf diese entsprechende Seite. Also der Nutzer gibt die Richtung an und erhält dann die Antwort und ich kann es dann wieder verschicken und da sind wir ja dann auch wieder, eigentlich auch wieder in der digitalen Welt. Ne? #00:33:15-7#

Norman Glaser: Ja. #00:33:16-2#

Ingrid Blumenthal: Indem ich etwas kommentiere, indem ich es teile und das macht ganz, ganz großen Spaß. #00:33:25-9#

Norman Glaser: Das ist für mich #00:33:26-7#

Ingrid Blumenthal: Es entstehen auch ganz viele Ideen auch, weitere Kooperationsmöglichkeiten. Also wir bekommen täglich dazu Anfragen. Und diese Verknüpfungsmöglichkeiten, die sich da wieder anbieten. Das ist auch sehr spannend. #00:33:40-6#

Norman Glaser: Ja. #00:33:41-2#

Ingrid Blumenthal: Jetzt habe ich dich aber unterbrochen, Norman. #00:33:42-9#

Norman Glaser: Nein, ich hatte dich unterbrochen. (lacht) Aber es ist nicht schlimm #00:33:44-6#

Ingrid Blumenthal: Okay. Das ist gut. (lachen beide). #00:33:47-4#

Norman Glaser: Ja. Was ich noch ergänzen wollte ist, dass das Spannende heutzutage und das ist ja das, warum LinkedIn, Xing, Facebook und Co. so funktionieren, ist, wir teilen unsere Wissen, wir teilen unsere Erfahrungen und für mich ist im Grunde der Apotheken-Fachkreis das Community Management oder die Community Plattform für Apotheken, bereitgestellt von ALIUD PHARMA und das finde ich so großartig, dass hier wirklich ein Austausch auch der Apotheker untereinander, also wir beide waren ja in unterschiedlichen Gesprächen dabei, wo die Apotheker sich untereinander austauschen, wie sie den wachsenden oder sich verändernden Anforderungen auch begegnen und hier wirklich aktiver werden können als in der Vergangenheit und deswegen ist für mich der Apotheken-Fachkreis wirklich so nochmal so ein, ja so ein Link eigentlich auf die heutige moderne Form der Kommunikation und des Aspektes des Teilens. Das finde ich großartig. #00:34:42-8#

Ingrid Blumenthal: Genau. Genau. #00:34:44-0#

Norman Glaser: Ja. Jetzt vielleicht nochmal eine Frage. Jetzt bist du ja sehr dicht an diesen kreativen Entwicklungsprozessen dran. Also man erlebt das ja oftmals von Unternehmenslenkern und Lenkerinnen, dass es ja eher so ein Adlerblick schwebend ist und bei dir erlebe ich das ein bisschen anders, dass du auch diese Adlerperspektive hast, aber immer wieder bis zum Boden punktuell in die wichtigsten Projekte eintauchst. Meine Frage. Wie triffst du Entscheidungen? Also wie entscheidest du dich zum Beispiel für so ein Apotheken-Fachkreis Konzept oder für ein Terminal? #00:35:29-2#

Ingrid Blumenthal: Also ich finde, du hast eben die Arbeitsweise ganz gut beschrieben und es trifft eigentlich nicht nur hier zu, in diesem Fall, sondern auch sonst im Unternehmen. Einerseits diese Adlerfunktion, aber dann, wenn ich merke da ist ein Thema, das eigentlich eine besondere Zuwendung sagen wir mal braucht oder einen besonderen Blick des Hinschauens, dann steig ich dann auch tief ein und genau und kann aber dann auch wieder den Adlerblick nachher übernehmen. Wie treffe ich meine Entscheidungen? Also einerseits als Diplom-Ökonomin und ehemalige Bankerin bin ich natürlich rein rational und nach Zahlen geprägt #00:36:14-7#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:36:14-7#

Ingrid Blumenthal: und als Geschäftsführerin natürlich auch. Das ist ganz klar. Am Ende des Tages müssen wir ein Ergebnis abliefern. Auch, wir gehören ja zur STADA AG, ein Ndax Unternehmen. Auf der anderen Seite ist es auch eine emotionale Entscheidung und wenn wir denken, dass unsere Entscheidungen nur rational gefällt werden, so ist das sicherlich nicht richtig. Also ich denke, das sind zwei Seiten einer Medaille und auch einer Medaille von mir, die einfach in Balance gehalten werden. #00:36:51-7#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:36:53-1#

Ingrid Blumenthal: Und wenn ich am Anfang gesagt habe, dass ich Digitalisierung als fremd und sachlich empfunden habe, (holt tief Luft) kann ich das heute so nicht mehr sagen. Also ich erlebe das eher, ich habe dadurch so viele emotionale Momente auch erfahren in den letzten Wochen #00:37:11-8#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:37:12-4#

Ingrid Blumenthal: zum einen und auf der anderen Seite, wenn ich jetzt wieder das Rationale sehen möchte. Wir wollen ja die Vor-Ort Apotheke unterstützen und wir wollen der Vor-Ort Apotheke natürlich ermöglichen, dass sie ihren Standort erhalten kann und dass sie eben auch ihre Abverkäufe steigern kann. Also auch da sind dann wieder Zahlen im Spiel. #00:37:36-1#

Norman Glaser: Klar. Wo denkst du wird sich das Ganze hin entwickeln mit der Pharmabranche, vielleicht aus Sicht oder aus dem Blickwinkel der digitalen Transformation, Thema Kommunikation, mit den Apotheken gegenüber ihren Patienten oder auch generell. Wie wichtig werden Online-Plattformen werden, auf denen man Gesundheitsthemen anbietet, bis hin zu Produkten? #00:38:04-5#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Also ich glaube oder ich bin mir ganz sicher, dass es in diese Richtung geht wie es eben von dir beschrieben wird. Nun haben wir ja in Deutschland im Gesundheitsbereich natürlich das Arzneimittelrecht, also sind ganz viele rechtliche Barrieren oder Gesetze einfach, die zu berücksichtigen sind, die das Eine oder Andere vielleicht heute noch beschreiben. Aber es wird ganz klar in diese Richtung gehen und die Unternehmen werden dem auch folgen müssen. #00:38:37-2#

Norman Glaser: Ja. Ja. Okay. #00:38:39-3#

Ingrid Blumenthal: Möglicherweise innerhalb der Gesetze, die es dann gibt, aber diese Portale wird es geben. Ich kann mir das auch sehr gut in Arztpraxen vorstellen. Das wird es geben. #00:38:53-1#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:38:53-2#

Ingrid Blumenthal: Und man sieht ja im Ausland auch erste Ansätze dazu. Ich erlebe es schon so, dass die Branche sehr traditionell ist. #00:39:05-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Merke ich auch. (lachen beide) Schön gesagt. #00:39:09-6#

Ingrid Blumenthal: (unv.) wirklich. Ja, ich wollte es sehr vorsichtig ausdrücken #00:39:12-8#

Norman Glaser: Ja. Sehr schön gesagt. #00:39:13-1#

Ingrid Blumenthal: und ja ich glaube, sie möchte es im Augenblick noch ignorieren, aber sie kann es nicht ignorieren, langfristig nicht. Und wenn sie das tun wird, werden andere sie überrollen und dann wird eben der Weg und die Inhalte eben nicht mehr von der Branche bestimmt, sondern von Branchenfremden und das kann ich mir nicht vorstellen, dass das gut für die Gesundheitsbranche sein wird. #00:39:43-2#

Norman Glaser: Ja. Ja, schön. Lass uns doch noch einen kleinen Abstecher nach Laichingen machen und zwar hattest du ja vorhin schon von deinen Mitarbeitern und Kollegen geschwärmt. Ich habe auch kurz angedeutet, dass Umbauarbeiten stattgefunden haben am Standort, um wirklich auch die Arbeitsatmosphäre zu etwas ganz Besonderem zu machen. Kannst du nochmal kurz beschreiben wie du im Unternehmen das Thema Kreativität, Agilität oder Innovationskraft, welche Rolle das bei euch spielt beziehungsweise wie ihr das sicherstellt, also, dass auch die Stimmung oben bleibt und die Leute sagen, wir verzichten auf das Geld und investieren das in eine Schule in Nepal? #00:40:29-5#

Ingrid Blumenthal: (holt tief Luft) Also wir sind da jetzt einen Weg gegangen von fünf Jahren, ich erlebe meine Kolleginnen und Kollegen in der Zwischenzeit so, dass sie selbst diesem Satz folgen, das hatte ich ja am Anfang schon gesagt, es gibt nichts Gutes außer man tut es. Dass sie aber auch Geschwindigkeiten aufgenommen haben, dass sie auch inzwischen Spaß so an Veränderungen haben und das ist sehr schön. Und was ich eben auch ganz stark wahrnehme, dass sie sich weiterentwickeln wollen, also, dass dieser Wunsch so für eine Weiterentwicklung da ist. Und ich denke, das ist wie bei Kindern, die man hat und in der Familie, das entwickelt sich dann, wenn es so gelebt wird oder vorgelebt wird. Und wenn man dann positive Erfahrungen damit macht, mit so einer Vorgehensweise, #00:41:31-9#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:41:33-2#

Ingrid Blumenthal: trägt sich das dann auch ins Team über und in andere und Angst macht ja nur das, was ich nicht gewohnt bin, aber wenn ich das gewohnt bin, mich mit Neuem zu beschäftigen und Dinge anders zu sehen und auch #00:41:45-6#

Norman Glaser: Ja schön. #00:41:46-1#

Ingrid Blumenthal: Terminals stehen ja auch im Unternehmen auf der Etage. Mitarbeiter gehen da dran und spielen damit rum. Waren auch alle ganz stolz, dass hier eine Fortbildungs-; (unv.) zum dreißigjährigen Jubiläum viele Gäste nach Laichingen kommen, man sich selbstverständlich mit eingebracht hat, #00:42:04-8#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:42:05-5#

Ingrid Blumenthal: das mit unterstützen zu wollen. Das war auch im Bereich, wir hatten früher einen auszubildenden Mitarbeiter. Inzwischen haben wir Studenten hier, die ihre Masterarbeit bei uns arbeiten und auch gerade auch zu diesem Thema digitale Transformation ihre Arbeit schreiben werden und die auch nur deshalb nach Laichingen gekommen sind, weil das ihr Thema ist #00:42:27-7#

Norman Glaser: (lacht) Yes, yes. #00:42:28-5#

Ingrid Blumenthal: und das auf der Homepage gesehen haben, unseren Apotheken-Fachkreis, wo sie gesagt haben, ja das interessiert uns und das wollen wir machen. Ja. #00:42:37-3#

Norman Glaser: Da wird es gemacht. #00:42:37-8#

Ingrid Blumenthal: Ja. Das macht Spaß. #00:42:38-3#

Norman Glaser: Da wird die Transformation gemacht. Richtig. Fällt mir auch eine ganz schöne Story ein, an die ich mich immer wieder gerne erinnere und du sicher auch. Ich erinnere mich an unsere Pilotphase mit den ersten Terminals, die noch nicht so chic und schlank waren, wie sie jetzt aussehen, sondern halt einfach Prototypen waren und wir quasi im Lager bei euch in Laichingen so dieses Lab eingerichtet haben #00:43:04-0#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:43:04-1#

Norman Glaser: und die Mitarbeiter haben alle mitgemacht. Wir haben dort im Lager auf Stühlen um diese Terminals drumrum gesessen, wir haben Ideen, Konzepte entwickelt. Also das ist einfach ein Spirit, der da stattgefunden hat und jeder dort in Laichingen bei euch hat mitgemacht. Jeder hat dort seinen Beitrag geleistet. Das fand ich richtig cool. #00:43:20-1#

Ingrid Blumenthal: Das sollten wir eigentlich mal wieder machen. #00:43:21-3#

Norman Glaser: Ja. Sehr gut. (lacht) Kommt in die Shownotes, Kalendereintrag. Ja, war wirklich ein tolles Erlebnis also. Ingrid, gibt es derzeit ein Projekt, was du auf der Agenda hast, für das du gerade brennst oder was du gerne leidenschaftlich voranbringen möchtest? #00:43:43-4#

Ingrid Blumenthal: (holt tief Luft) Gut. Wir haben jetzt natürlich über den Apotheken-Fachkreis gesprochen und jetzt was das Faszinierende am Apotheken-Fachkreis ist, ist jetzt eben die Kooperationsmöglichkeiten mit ganz vielen Partnern im Gesundheitswesen, #00:43:59-1#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:43:59-4#

Ingrid Blumenthal: die andocken, die auch, ich habe gestern mit der Bundesvorsitzenden der Pharmazeutisch, als der PTAs gesprochen auch, dort planen wir bestimmte Projekte auch zum Thema digitale Transformation, die begeistert war. #00:44:17-5#

Norman Glaser: Schön. #00:44:17-7#

Ingrid Blumenthal: Die sich dafür interessiert. Also klar, hier Thema Nummer Eins, was mich besonders berührt, ist das Thema Nummer Zwei, das ist für mich Nepal und die Kinder. Ich werde auch im nächsten Jahr wieder an der Reise teilnehmen und dort hinfahren und ich könnte mir auch vorstellen, dass Mitarbeiter aus dem Unternehmen mitfahren werden, weil sie jetzt ihre Kinder dort haben. #00:44:40-6#

Norman Glaser: (lacht) Ja, stimmt. Ja, klar, schön. #00:44:43-0#

Ingrid Blumenthal: (unv.) Dann natürlich und das ist immer das, was wir sagen, wir sind Generika-Anbieter, wir sind Arzneimittelhersteller, ist die Weiterentwicklung unserer Produkte. #00:44:56-2#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Okay. #00:44:57-9#

Ingrid Blumenthal: Also davon leben wir und dann natürlich die Vermarktung auf eine andere Art und Weise. #00:45:03-7#

Norman Glaser: Ja. Ingrid, ich schaue gerade so ein bisschen auf die Uhr. #00:45:08-4#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). #00:45:08-5#

Norman Glaser: (lacht) Das artet ja gerne bei uns, wenn wir kreativ sind oder uns austauschen, aus. (lacht) Positiv natürlich. #00:45:17-4#

Ingrid Blumenthal: Ja wir müssen eben morgens früher anfangen. Zum Beispiel um sechs Uhr oder so. #00:45:22-3#

Norman Glaser: Ich stehe um fünf auf. #00:45:23-4#

Ingrid Blumenthal: Mit Wanderschuhen oder so. #00:45:24-2#

Norman Glaser: Ich weiß nicht wie früh. (lachen beide) Oh stimmt, das war unser Early Bird Meeting, das sind wir #00:45:29-4#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:45:29-6#

Norman Glaser: wirklich um sechs Uhr mit Kopflampe losgelaufen, um uns kreativ auszutauschen. Das werde ich nie vergessen. Schafhof, Amorbach. #00:45:36-6#

Ingrid Blumenthal: Zunächst noch bei Regen. #00:45:38-3#

Norman Glaser: Coole und Regen und Schlamm ja. #00:45:40-2#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:45:40-6#

Norman Glaser: Ja, war eine coole #00:45:42-0#

Ingrid Blumenthal: Ja war aber gut. #00:45:43-1#

Norman Glaser: Sache, ja. Ingrid, hast du Lust auf eine kleine Quick Q & A Session, wo ich dir ein paar Fragen hintereinander stelle, die du einfach kurz beantwortest, um in kürzester Zeit den höchsten Mehrwert für unsere Zuhörer zu schaffen? #00:45:57-9#

Ingrid Blumenthal: Wir versuchen es. (lachen beide) #00:46:02-2#

Norman Glaser: Sonst überspringen wir die Fragen dann einfach. #00:46:04-2#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:46:05-2#

Norman Glaser: Was hat dich anfangs davon abgehalten dich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen? #00:46:10-9#

Ingrid Blumenthal: Es war eine gewisse Fremdheit, mir unbekannt, vielleicht auch mein Alter, ich wollte meine Privatheit bewahren, ich wollte mit Papier umgehen. Genau. #00:46:23-2#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Okay. Welcher Moment oder Rat hatte einen besonders nachhaltigen Einfluss auf dein heutiges Leben oder auf dein Business? #00:46:32-9#

Ingrid Blumenthal: (holt tief Luft) Also die Erfahrung, dass ich unglaublich gesagte Dinge einfach vorantreiben kann, dass es mir gelingt wirklich hohe Ziele zu erreichen, wenn ich mir, eine ganz feste Vision habe, das bildlich vorstelle, vielleicht noch an den Schrank klebe und hundertmal am Tag daran vorbeilaufe. #00:46:53-9#

Norman Glaser: (lacht) Ja ist ja gut. Kannst du uns eine Internetressource oder ein Tool nennen, was du selbst einsetzt? #00:47:00-1#

Ingrid Blumenthal: Nein. (lacht) Will ich nicht. #00:47:03-3#

Norman Glaser: (lacht) Okay Frage streichen wir. #00:47:06-0#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:47:06-4#

Norman Glaser: Welche drei Mobile Apps nutzt du am liebsten auf deinem Smartphone oder Tablet? #00:47:12-3#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Blitzer PRO de. #00:47:16-0#

Norman Glaser: (lacht) Vor allem PRO finde ich ja sehr schön. (lachen beide) #00:47:19-4#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:47:20-0#

Norman Glaser: Für normale Version hätte es nicht getan, aber PRO ist schon wichtig. #00:47:23-3#

Ingrid Blumenthal: Nein. Also die nutze ich natürlich. #00:47:25-6#

Norman Glaser: Schön. #00:47:26-0#

Ingrid Blumenthal: So Gesundheits Apps wie Tracking Health, Runners. Dann habe ich natürlich Audible drauf, Kindle, Xing, LinkedIn, ja. #00:47:38-6#

Norman Glaser: Okay. Waren mehr als drei, aber das sind echt coole Apps, die habe ich auch drauf. Genau, ja. #00:47:42-9#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:47:42-9#

Norman Glaser: Blitzer.de, Blitzer PRO de, verlinken wir natürlich alles in den Shownotes dieser Sendung (lachen beide). Was für Musik hörst du gerne, die dich auch zu neuen Ideen inspiriert oder wo du gut abschalten kannst? #00:47:56-8#

Ingrid Blumenthal: Da bin ich dann aber sehr traditionell. Klassische Musik. #00:48:02-3#

Norman Glaser: Schön. Und wen so? Oder was? #00:48:04-1#

Ingrid Blumenthal: Es kommt darauf an. Also Bach ist natürlich so sehr geordnet. Ne? Wenn ich oder kann ja schon fast sagen und ein bisschen mathematisch, wenn ich das möchte, kann Chopin sein, das kann Mozart sein. #00:48:20-0#

Norman Glaser: Schön. #00:48:20-6#

Ingrid Blumenthal: Alles. #00:48:22-2#

Norman Glaser: Okay. Das ist auch ein schöner Kontrast #00:48:24-3#

Ingrid Blumenthal: Beethoven. #00:48:24-3#

Norman Glaser: glaube ich. #00:48:24-6#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). #00:48:25-1#

Norman Glaser: Ja. Mhm (bejahend). Kannst du uns ein Buch empfehlen, welches für dich einen großen Mehrwert hatte? Wie heißt das Buch und worum geht es da? #00:48:35-0#

Ingrid Blumenthal: (holt tief Luft) Ich habe drei. #00:48:39-5#

Norman Glaser: (lachen beide) Okay, danke. Ja klar, hast ja auch sechs Apps gehabt. #00:48:45-1#

Ingrid Blumenthal: Ja. Und vielleicht fangen wir an mit “The Big Five for Life”, ich weiß nicht, ob du das kennst? #00:48:51-7#

Norman Glaser: Ja. Schon eine Weile her. #00:48:54-3#

Ingrid Blumenthal: Eigentlich wird im Grunde, dass du dir vorstellen sollst, dein Leben ist ein Museum, da sind alle Bilder aufgehängt, was du gemacht hast #00:49:02-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Genau. #00:49:02-6#

Ingrid Blumenthal: und dann gehst du durch dieses Museum und siehst diese Bilder und die Vorstellung dann eigentlich, möchtest du so gelebt haben oder möchtest du, dass da andere Bilder hängen? Und es erzählt von einem Unternehmer, der auf einen sehr unglücklichen Mitarbeiter trifft und der ihm da sagt, möchtest du so leben oder was willst du in deinem Leben ändern und welche fünf Bilder sollen da gehängt haben, was du unbedingt erleben möchtest? #00:49:32-8#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:49:32-9#

Ingrid Blumenthal: Und diesem jungen Mann gelingt das dann an der Stelle. Ist sehr emotional, aber das hat auch mich veranlasst Dinge aufzuschreiben und einfach nochmal zu gucken, so für die Restlaufzeit. (lachen beide) Was damit noch zu machen ist? #00:49:51-8#

Norman Glaser: Ja schön. Okay. Das war nur eins. #00:49:55-6#

Ingrid Blumenthal: Dann das zweite ist von, das Buch Limbi, von Küstenmacher, “Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn”. #00:50:03-6#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Schön. #00:50:04-7#

Ingrid Blumenthal: Also, dass wir unser limbisches System zu unserem Freund machen sollen. Das ist auch die emotionale Seite, die wir haben. Also wir können uns vornehmen, ich will jetzt abnehmen oder ich will jeden Morgen Sport machen, aber wenn es dann eisekalt ist und ich dann laufen soll, dann sagt mein limbisches System, das geht nicht. #00:50:22-3#

Norman Glaser: Tu’s nicht. #00:50:22-9#

Ingrid Blumenthal: Also muss ich das irgendwie überlisten, sondern ich kann ja sagen, okay ich mache Sport, aber ich gehe jetzt auf die Gymnastikmatte schön im Warmen und höre noch dazu schöne Musik dazu. Also, dass ich eigentlich nichts gegen das limbische System machen kann, sondern nur mit ihm gemeinsam und dass ich diese Dinge eben auch dann so formulieren muss und formen muss, dass ich die Dinge gemeinsam erreiche. Und dazu gehören auch die Glaubenssätze, dass ich die umformuliere. #00:50:51-2#

Norman Glaser: Klar mental. Ne? Ja. #00:50:53-2#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:50:53-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:50:54-4#

Ingrid Blumenthal: Und dann hatte ich #00:50:55-3#

Norman Glaser: Nummer drei. #00:50:55-9#

Ingrid Blumenthal: mir nach deiner Empfehlung hin das Buch gekauft “Touch. Point. Sieg.” #00:51:00-8#

Norman Glaser: Sehr schön, ja. #00:51:02-0#

Ingrid Blumenthal: von der Frau Schüller und #00:51:02-8#

Norman Glaser: Yes. #00:51:03-3#

Ingrid Blumenthal: ich muss sagen, ich finde es ganz, ganz, ganz große Klasse und auch nochmal so, dass es mich wirklich bestärkt hat auf dem Weg der digitalen Transformation voranzuschreiten. Sie beschreibt das. Es ist wunderbar zu lesen. Ich habe auch, dass Unternehmen eben nicht mehr von innen nach außen aufgebaut werden, sondern von außen nach innen, dass unsere Kunden und zwar die Kunden bauen eigentlich das Unternehmen auf, #00:51:32-6#

Norman Glaser: Ja. #00:51:32-7#

Ingrid Blumenthal: dass sie eben kommentieren, dass sie liken, dass sie teilen und das denke ich, diesen Blick, der ist so wichtig für die Zukunft von Unternehmen und der gehört eben zur digitalen Transformation dazu. Also das Buch ist für mich so was, wo ich sage, das muss man gelesen haben, #00:51:54-0#

Norman Glaser: Ja. Absolut. Da ha hast du #00:51:56-6#

Ingrid Blumenthal: um erfolgreich zu sein. #00:51:57-1#

Norman Glaser: meine volle Resonanz. Ja. Absolut. #00:51:59-0#

Ingrid Blumenthal: Also sehr viele unterschiedliche Bücher. #00:52:02-2#

Norman Glaser: (lacht) Ja, sehr schön. Verlinken wir alles in den Shownotes #00:52:05-1#

Ingrid Blumenthal: Gut. #00:52:05-2#

Norman Glaser: auf www.markenkonstrukt.de. Ingrid, wir sind am Ende dieser Sendung. Ich schließe an dieser Stelle, wenn du einverstanden bist, nicht aus, dass wir uns irgendwann mal zu einem weiteren Thema hier hören. Vielleicht hast du zum Schluss noch einen Tipp für unsere Zuhörer zum Thema Digitalisierung und natürlich wie wir dich am besten erreichen können? #00:52:28-2#

Ingrid Blumenthal: Ein Tipp auf den Weg. Also einfach sich darauf einlassen, das mal persönlich zu erfahren, was es bedeutet auch wirklich dieses Buch zu lesen und dann sich damit treiben lassen und zu sehen wie viel Freude das auch tatsächlich macht und gerade auch, dass Menschen dadurch mehr zusammenrücken, dass man nicht vereinsamt. Also das würde ich heute sogar dem widersprechen und dass es gerade hier für unsere Zeiten der Globalisierung ganz, ganz wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Ja. Und wie (lacht) man mich erreichen kann, direkt und auch emotional (lachen beide). Also über meine E-Mail Adresse i.blumenthal@aliud.de, natürlich über meine Mobile Nummer, über Xing, über LinkedIn, über meine Assistentin, über meinen lieben Mann (lachen beide). Ja. Oder, das finde ich auch sehr schön, ich habe vor zwei Wochen einen ganz schönen handgeschriebenen, sehr kreativ, persönlichen Brief bekommen. #00:53:42-6#

Norman Glaser: So richtig mit Füller? #00:53:44-9#

Ingrid Blumenthal: Mhm (bejahend). Ja. Ja. #00:53:46-5#

Norman Glaser: Wow! #00:53:46-6#

Ingrid Blumenthal: Aber wunderschön. Jemand, der mit uns zu arbeiten, zusammenarbeiten wollte, aber der fiel eben in dieser großen Masse der Post, die wir jeden Tag bekommen, auf #00:53:57-5#

Norman Glaser: Fällt auf. #00:53:57-7#

Ingrid Blumenthal: und hat neugierig gemacht. Und das denke ich, ist es auch immer wieder, auch bei digitaler Transformation. #00:54:03-7#

Norman Glaser: Yes. #00:54:04-2#

Ingrid Blumenthal: Wir müssen anders sein, ALIUD heißt ja auch anders. Und uns immer wieder auch anders entwerfen. Also die Kreativität darf überhaupt nicht verlorengehen. #00:54:15-5#

Norman Glaser: Ja. Das war am Ende jetzt wirklich nochmal ein schöner Tipp. Bei der ganzen Digitalisierung, bei dieser ganzen Geschwindigkeit und diesem unglaublichen Wust an Informationen dann wieder offline zu gehen, einen Brief zu schreiben #00:54:27-0#

Ingrid Blumenthal: Ja. #00:54:27-0#

Norman Glaser: wegzuschicken. Ja, sehr cool. #00:54:29-0#

Ingrid Blumenthal: Ja. Genau so. #00:54:29-8#

Norman Glaser: Schön. Ingrid, hat Spaß gemacht. #00:54:32-9#

Ingrid Blumenthal: Ja mir auch Norman. Also ich freue mich auf den nächsten Podcast. Mach’s gut! #00:54:37-6#

Norman Glaser: (lacht) Ja. Mach’s gut! #00:54:38-5#

Ingrid Blumenthal: Ich danke dir. #00:54:39-2#

Norman Glaser: Ciao Ingrid. Ja. #00:54:39-8#

Ingrid Blumenthal: Ne? Ciao. #00:54:40-2#

Norman Glaser: Ciao. #00:54:41-0#

 

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