So schaffst Du mit Deinem Unternehmen den digitalen Durchbruch

Der digitale Wandel stellt alles auf den Kopf – und das nicht durch sanfte Umwälzungen, sondern durch messerscharfe Cuts. Althergebrachte Arbeitsprozesse, traditionelle Geschäftsmodelle sowie Wertschöpfungskette werden gnadenlose zerstört und durch neue, agile Prozesse ersetzt. Disruption – Unterbrechung – lautet das Schlagwort der Stunde, und es bezeichnet längst nicht nur einen betriebswirtschaftlichen Vorgang. Vielmehr handelt es sich bei Disruption um die Beschreibung eines Lebensgefühls der Generation Start-up. Und gerade aus dieser kommen die Impulse für die erfolgreiche Digitalisierung bereits etablierter Unternehmen. Daher solltest Du unbedingt mehr als einen genauen Blick auf das Zauberwort Disruption werfen.

Disruption revolutioniert, anstatt sanft umzuformen

Der Begriff Disruption geht auf den Harvard-Ökonom Clayton Christensen zurück. Dieser erwähnte ihn erstmals in seinem Hauptwerk The Innovator´s Dilemma, in welchem er im Großen und Ganzen die schöpferische Kraft der Zerstörung sowie deren wirtschaftliche Bedeutung beschreibt. Dabei bezieht er sich in erster Linie auf alteingesessene Unternehmen, die er als Gefangene ihres eigenen Erfolges beschreibt. Anders als Start-ups können etablierte Unternehmen durch die Umsetzung neuer Ideen und Geschäftsmodelle nämlich nicht nur gewinnen, sondern auch verlieren. Änderungen haben meist eine verärgerte Stammkundschaft zur Folge und darüber hinaus sind die Erfolgsaussichten für diese in der Regel auch eher bescheiden. Schöpferische Zerstörung ist also etwas für Start-ups und nichts für etablierte Unternehmen.

Generell profitieren Start-ups am meisten vom Prozess der disruptiven Innovation. Hierbei wird eine Dienstleistung oder ein Produkt in einer Nische am unteren Ende des Marktes erprobt, von wo aus es kontinuierlich aufsteigt, bis es schließlich das alteingesessene Konkurrenzprodukt ersetzt. Nicht umsonst trägt die berühmteste Gründerkonferenz der Welt den Namen Disrupt. Auf dieser werden jedoch nicht nur die Visionen der Gründerszene evident, sondern auch die Grenzen der Disruption. Bei allem Optimismus und aller Kampfeslaune, die offensichtlich innerhalb der Gründerszene herrschen, müssen sich doch alle eingestehen, dass Gründer genauso wenig in die Zukunft blicken können wie die Manager etablierter Unternehmen. Zwar wird auf der Disrupt stets vollmundig angekündigt, welche Märkte nun endlich für die Disruption reif sind, ein Blick auf die realen Verhältnisse führt jedoch rasch zu Ernüchterung. Bei echten Durchbruchsinnovationen handelt es sich nämlich nach wie vor um Seltenheiten, die anders als oft gepredigt, alles andere als in regelmäßigen Abständen stattfinden. Die größten Erfolge lassen sich bei genauerer Betrachtung dort verzeichnen, wo mithilfe digitaler Plattformen neue Märkte geschaffen werden konnten. Das Voranschreiten alteingesessener Unternehmen bei der Digitalisierung macht es den jungen Angreifern zudem schwer, den alten Hasen das Wasser abzugraben. Das beweißt auch der Blick auf verschiedene Branchen: So reagiert etwa der Einzelhandel auf die Online-Konkurrenz mit verstärkten Beratungs- sowie Serviceleistungen sowie parallel laufenden Onlineshops. Die Branchen Carsharing sowie intelligente Energienetze sind darüber hinaus hervorragende Beispiele für Bereiche, in denen nach wie vor etablierte Unternehmen federführend sind und es Start-ups nicht gelingt, neue Geschäftsmodelle durchzusetzen.

Apple als Poster Child der Disruption

Fällt die Sprache auf das Thema Disruption, dauert es meistens nicht lange, bis Apple erwähnt wird. Nicht umsonst gilt das Unternehmen mit dem Apfel-Logo als absolutes Musterbeispiel für disruptive Innovationen. Angefangen bei der Revolution des Mobilfunkmarktes mit dem iPhone über die Einführung des iPads bis hin zur Etablierung des iTunes Stores – Apple gelang es wie keinem anderen Unternehmen, disruptive Innovationen zu einem Erfolgsmodell zu machen. Dabei darf jedoch nicht verschwiegen werden, dass unzählige andere Unternehmen an denselben hochgesteckten Zielen scheiterten. Etablierte Unternehmen wissen sich nämlich inzwischen gegen den Angriff von Start-ups zu wehren.

Wie die Digitalisierung etablierter Unternehmen jungen Angreifern das Wasser abgräbt

Junge angriffslustige Unternehmen warten mit disruptiven Innovationen auf den richtigen Zeitpunkt, um etablierte Unternehmen aus dem Wettbewerb zu kicken. Wie kannst Du als Führungskraft Dein Unternehmen vor diesen Angreifern schützen? Ganz einfach: Digitalisiere! Untersuchungen zeigen eindeutig, dass Digitalisierungsmaßnahmen etablierte Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen zukunftsträchtig machen und von unten angreifenden Start-ups keine Chance lassen. Die nötigen Impulse hierzu müssen aus der Führungsetage kommen und diese ist auch in der Verantwortung, die entsprechende Unternehmenskultur zu fördern. Das Bereitstellen ausreichender personeller sowie finanzieller Ressourcen, das Ermöglichen agiler Projekte anstatt starrer, althergebrachter Prozesse, abteilungsübergreifendes Denken und Vernetzung sowie die Nutzung von Big Data sind essenzielle Grundpfeiler der Digitalisierung, die mittlerweile in jedem Unternehmen im Vordergrund stehen sollten. Mithilfe dieser Maßnahmen kannst Du Dein Unternehmen für die Zukunft fitmachen und weiterhin ein Big Player in Deiner Branche bleiben.

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