Was Sie bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens unbedingt vermeiden sollten

Die Digitalisierung schreitet mit riesen Schritten voran. Wer am Ball bleiben möchte, muss mit dem digitalen Fortschritt mithalten können. Gezielt gesetzte Digitalisierungsmaßnahmen sind daher ein Muss für jedes Unternehmen, das auch in Zukunft noch eine relevante Rolle spielen möchte. Dabei gilt es, stategisch und gut überlegt vorzugehen. Einen für alle Branchen und Unternehmen passenden Masterplan gibt es nicht. Das Stichwort lautet daher Individualisierung. Doch auf dem Weg zum erfolgreich digitalisierten Unternehmen lauern zahlreiche Fallen, die Ihrem Unternehmen zum Verhängnis werden können. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles über die größten Risiken des Digitalisierungsprozesses und wie Sie diese effektiv umgehen können.

Fehler Nummer 1: Das blinde Folgen aller Hypes

Geht es um das Thema digitale Transformation, wird überall von der absoluten Notwendigkeit zum sofortigen Handeln gesprochen. Im Kern ist diese Botschaft auch durchaus richtig, dennoch solltest Du Dich von ihr nicht nervös machen lassen. Das Wichtigste ist immer noch eine besonnene Vorgehensweise, mithilfe derer Du den optimalen Weg für Dein Unternehmen findest. Nicht alle Digitalisierungsmaßnahmen und nicht alle neuen Technologien sind nämlich automatisch auch ein Gewinn für Dein Unternehmen. Studien zeigen deutlich, dass der Einsatz von nicht zum jeweiligen Unternehmen passenden Maßnahmen mehr kostet, als er letztendlich bringt. Daher solltest Du Trends auf keinen Fall blindlings folgen, sondern diese gründlich analysieren und ihren Nutzen für Dein Unternehmen und Deine Branche hinterfragen, bevor Du sie einsetzt.

Fehler Nummer 2: Es gibt keine Strategie

Der Erfolg der digitalen Transformation Deines Unternehmens steht und fällt mit einer maßgeschneiderten Strategie. Dies wird von zahlreichen Studien hinreichend belegt. Diese zeigen, dass nur etwa die Hälfte der Unternehmen, die den digitalen Wandel vorantreiben, diesen auch vollendet haben. Bezeichnenderweise handelt es sich bei diesen um Unternehmen der Kommunikations- und IT-Branche. Und diese gehen bei der Digitalisierung traditionell strategisch vor. Unternehmen, die anders handeln und meinen, sie könnten auf eine durchdachte und maßgeschneiderte Strategie verzichten, bleiben nicht selten auf halber Strecke zurück. Dies wirkt sich in vielen Fällen letztendlich fatal aus und führt zu einem starken Rückstand in der digitalen Entwicklung der Unternehmen. Fehlende digitale Markenführung und Lücken im Onlinemarketing verhindern eine nachhaltige Kundenbindung und spielen so der Konkurrenz in die Hände.

Fehler Nummer 3: Fehlendes Verständnis in der Führungsetage

Die erfolgreiche digitale Transformation eines Unternehmens funktioniert nur, wenn das Management diese vorantreibt. Leider herrscht in vielen Unternehmen gerade in der Führungsetage noch viel zu oft Unverständnis für die Wichtigkeit des digitalen Wandels. Die Entscheider im oberen und mittleren Management müssen nicht nur ein Bewusstsein für die enorme Bedeutung des digitalen Wandels haben, sondern auch eine digitale Vision für das eigene Unternehmen erarbeiten und im Unternehmen verankern. Darüber hinaus müssen selbstverständlich auch die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen für die Umsetzung der Digitalisierungsmaßnahmen bereitgestellt werden. Nur so kann der nötige Wandel letztendlich stattfinden.

Fehler Nummer 4: Zu schnell verworfene Ideen

In Zeiten der Digitalisierung steht am Beginn einer neuen Geschäftsidee oft kein ausgeklügelter Businessplan, sondern lediglich ein einsatzbereites Produkt oder eine einsatzbereite Dienstleistung. Dies verdeutlicht die fundamental andere Herangehensweise im Vergleich zu klassischen Geschäftsfeldern. Ob eine Idee tragfähig ist, zeigt sich heute oft erst, wenn sie ausprobiert wird. Auch Änderungen am laufenden Projekt sind heutzutage gang und gäbe. Daher verwundert es nicht, dass Ideen eine gewisse Zeit benötigen, bis sich Ihr Potenzial herauskristallisiert. Werden Ideen jedoch zu früh abgewürgt, können auch keine Innovationen entstehen.

Fehler Nummer 5: Das planlose Erschließen neuer Geschäftsfelder

Für etablierte Unternehmen gilt: Das Erschließen neuer Geschäftsfelder ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Letztendlich bestimmt der Markt, ob sich das Erschließen neuer, digitaler Geschäftsfelder lohnt. Die Marktgegebenheiten können sowohl fördernd als auch hemmend sein. Zu den wichtigen Faktoren zählen Branchenbesonderheiten, Wettbewerbsdruck, die Lebenszyklen von Produkten, das Markttempo sowie die Aufnahmebereitschaft des Marktes für Innovationen. Wiegen Sie daher also genau ab, wo das Erschließen neuer Geschäftsfelder für Ihr Unternehmen lohnenswert sein könnte. Wir können Ihnen zudem nur empfehlen, den Blick auch über die Grenzen der eigenen Branche hinaus zu richten. Durch die digitale Transformation gibt es nämlich zunehmend Konkurrenz aus anderen Branchen.

Fehler Nummer 6: Strukturen bleiben starr

Das digitale Zeitalter lebt von flexiblen Strukturen. Ob Hierarchien oder Organisation, bei der Umsetzung von Projekten ist die größtmögliche Flexibilität gefragt. Innovative Ideen müssen agil umgesetzt werden und auch während der Realisierung müssen laufend Änderungen sowie Anpassungen möglich sein. Dies erfordert ein grundsätzliches Umdenken und das Verwerfen althergebrachter Arbeitsprozesse. Im digitalen Zeitalter werden Projekte bereichsübergreifend realisiert. Hierfür muss der abteilungsübergreifende Zugriff auf Daten möglich sein. Auch bei Hierarchien muss umgedacht werden. Nicht jener Mitarbeiter, der in der Hierarchie an der höchsten Stelle steht, leitet das Projekt, sondern jener, der dafür das meiste Know-how mitbringt. Silo-Denken und starre Hierarchien sind zwei der größten Hemmnisse des digitalen Wandels.

 

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