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Kurzportrait von Björn Erbslöh

  • 5 Jahre Project Manager bei der massklusive GmbH in den Bereichen Strategische Beratung und Project Management der Marken- und Produktkommunikation im Social Media Marketing
  • Seit 2013  Unit Director Berlin Expansion des Berliner Büros bei der DELASOCIAL GmbH und erweiterte Führung interdisziplinärer Teams. Verantwortlich für die Bereiche Neugeschäftsakquise und Ausbau der Kooperation mit Agentur-Partnern und Beratung und Projekt-Management im Content und Social Media Marketing für die Bereiche Consumer Electronics, Pharma, Medizintechnik und Business Security Software

4 Punkte für mehr Erfolg im Social Media und Content Marketing

  1. Geschwindigkeit in der Redaktion und mehr Ad-hoc-Themen aufnehmen
  2. Konsistenz der Markenbotschaft stetig überprüfen und etablieren
  3. Social Media und Content Management-Prozesse inhouse regelmäßig überprüfen und anpassen
  4. Budgets zum Experimentieren bereitstellen, etwas Neues probieren und schnell dazulernen

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  • Creativity, Inc. (Ed Catmull) - E-Book - Hörbuch - Buch
  • Capital in the 21st Century (Thomas Piketty) - Buch

 


Podcast in Textform

Norman Glaser: Herzlich willkommen. Schön, dass ihr wieder mit dabei seid. Hier ist Norman von MARKENREBELL.FM, dem Podcast zum Thema digitale Markenführung. Mein Interviewgast heute ist Björn Erbslöh. Björn, vielen Dank für deine Zeit. Schön, dass du da bist. Bist du ready und hast du Bock? #00:00:35-7#

Björn Erbslöh: Ich bin ready und ich habe Bock. Lass uns starten. #00:00:39-6#

Norman Glaser: (lacht) Cool! Björn, kurz zu dir. Du bist Junior Director in Berlin und arbeitest für das Unternehmen DELASOCIAL. Wenn wir beim MARKENKONSTRUKT mit unseren Strategieprojekten an Konzepten arbeiten, wofür wir tiefergehendes Wissen beziehungsweise Erfahrung zum Thema Social Media und Content Marketing brauchen, dann bist du als Experte bei DELASOCIAL unsere erste Wahl. Was mich immer wieder begeistert, ist, dass du zu einer Aufgabenstellung in den gerade genannten Bereichen auch immer die Abkürzung kennst und genau das wollen wir heute gemeinsam mit dir etwas herausarbeiten, um unseren Zuhörern ein paar wertvolle Learnings mit auf den Weg zu geben. Das vielleicht so als kleiner Abriss, als kleiner Umriss und Intro über dich. Vielleicht kannst du dich kurz selber vorstellen? Wer ist der Björn privat und was genau dein Business ist? #00:01:34-9#

Björn Erbslöh: Ja gerne Norman. Also ich bin würde ich sagen recht vielseitig interessiert. Deswegen bin ich dann auch in diesem Beruf gelandet. Ja, privat interessiere ich mich für Kultur, Architektur, Kunst. Versuche viele Inspirationen zu finden und dann auch in meinem Beruf einzubringen. Ich berate Unternehmen im Rahmen ihrer digitalen Kommunikationsstrategie und das ist eigentlich auf verschiedene Branchen mittlerweile angewachsen. Da gehört Software und Technologie, aber auch Consumer Electronics dazu. Ebenso Pharma, Medizin und Automobil. Ich mache das Ganze seit 2008 und durfte als kleinen Meilenstein 2012 ein Berliner Büro für die Agentur DELASOCIAL gründen und bin immer noch dabei dieses Büro weiter aufzubauen und zu expandieren. #00:02:32-6#

Norman Glaser: Ja, Berlin ist der Hotspot, gerade für Startups. Ist ein großes Thema. #00:02:36-0#

Björn Erbslöh: Also es ist eine ganz tolle Atmosphäre ja. Ich bereue das in keinem Fall und man kann natürlich auch sehr viele Branchenevents mitnehmen, sehr viel Inspiration dann eben. #00:02:46-7#

Norman Glaser: Ja. Cool. Björn, stelle dir vor, du bist auf einer Speednetwork-Party. Wie würdest du dein Business so in zwei, drei Sätzen kurz umschreiben? #00:02:56-3#

Björn Erbslöh: Ja, also ich würde es vielleicht in der Form zusammenfassen, dass ich denke, dass Beziehungen zwischen Marken und Zielgruppen eigentlich der wichtige Kit sind, um Erfolg zu haben auf stark gesättigten Märkten und das ist genau mein Business. Diese Beziehung über digitales Marketing, über Social und Content Marketing zu stärken. Das Ganze nicht nur service- oder produktbezogen, sondern auch mal kampagnenbezogen. Da hat es auch eine sehr starke Professionalisierung gegeben. Je nachdem in welche Richtung die Reise gehen soll, entwickeln wir ein Konzept und können von der Strategie bis zur Umsetzung und dann auch natürlich der Analyse diese Produktpalette liefern und bieten. #00:03:50-7#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Okay. Gibt es so einen Glaubenssatz so in deinem, kann auch ein privates Zitat sein oder in deinem Berufsleben. Gibt es so ein Zitat, ein Erfolgsmantra, was du so mit dir rumträgst? #00:04:06-4#

Björn Erbslöh: (lacht) Ja also da gibt es etwas, das heißt kurz zusammengefasst, “If you can imagine it, you’re halfway there” und das ist von dem Peter Hautman. Das ist ein US-Autor. Ich glaube, der hat es sich wiederum von dem früheren Präsident Roosevelt so ein bisschen abgeschaut. Aber das ist eine sehr positive Nachricht, die ich quasi an meinem (lacht) Computer kleben habe und das motiviert mich auch einfach nicht zu schnell ins Bedenken Triggertum oder auf irgendwelche Hürden zu schauen, sondern zu gucken, okay, wenn man es sich vorstellen kann, dann bist du eigentlich schon relativ weit. #00:04:58-0#

Norman Glaser: Björn, hast du auch einen Aha-Moment in deinem Leben, wo du sagst, das war für dich so der ganz persönliche Gamechanger? Gab es so einen Moment in deinem Leben? #00:05:10-3#

Björn Erbslöh: Also vielleicht war das schon ein früher Gamechanger während meiner Ausbildung. Ich habe eigentlich in der Kreation angefangen, in einer klassischen Werbeagentur und habe da auch damals für ein (unv.) #00:05:24-8# Kunden sehr coole auch dann am Ende mit Preisen ausgezeichnete Kampagne mitentwickelt. Bin aber während dieser Ausbildung in die Beratung gegangen. Also das war halt ein Modul und habe da am Telefon gemerkt, dass mir das sogar noch eher liegt als quasi in der reinen Kreation mit anderen Kreativen sich etwas zu überlegen, etwas auszuprobieren. Also dieser beratende Aspekt am Telefon oder über eine Telko mit Kunden Aufgaben annehmen, verstehen, Lösungen erarbeiten, das eigene Wissen an diese Kunden weitergeben, das hat mir ehrlichgesagt schon, auch, wenn ich damals noch wirklich natürlich sehr juniorig war, hat mir das sehr gelegen, hat mir sehr gefallen und hat dann auch dazu geführt, dass ich aus der Kreation, aus dem Design hin in die Beratung gegangen bin und das war kann man sagen schon recht früher Gamechanger. #00:06:30-4#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Ja, das ist eigentlich auch die perfekte Überleitung eigentlich auch, um mal auf das Thema Social Media und Content Marketing zu kommen, denn ich erkläre oder ich also, wenn es um das Thema Marke geht, dann versuche ich auch immer beide Pole zu berühren, nämlich auf der einen Seite den Inhalt und auf der anderen Seite den Ausdruck. Also Inhalt für Content und der Ausdruck die Kreativität, wie bringe ich das Ganze emotional rüber. Was bedeutet für dich, Thema Social Media und Content Marketing, als Teil der Unternehmensstrategie der digitalen Kommunikationsstrategie eines Unternehmens? #00:07:13-1#

Björn Erbslöh: Mhm (bejahend). Ja, also man kann da natürlich sehr viel über die Kunden einmal lernen. Wir sind über diese Tools in der Möglichkeit auf Augenhöhe zu kommunizieren, im Dialog zu kommunizieren. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch die User verstehen. Nicht jeder User würde ich mal bezweifeln, möchte sich am Tag mit Kleenex oder mit einer Automarke oder mit einem anderen Markenunternehmen auf Augenhöhe unterhalten. Also die Möglichkeiten sind vielfältig sich mit den Kunden zu beschäftigen und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Aber man darf sich auf der anderen Seite auch nicht zu viel versprechen, dass #00:07:59-2#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:07:59-5#

Björn Erbslöh: Für sich die User die Bude einrennen und dann über bestimmte Themen diskutieren möchten oder sich austauschen möchten, die jetzt gerade das Unternehmen auf der Agenda hat. Also da ist sehr viel Sensibilität gefragt und auch sehr viel Marktbeobachtung gefragt um eben die richtigen Themen herauszusuchen, die dann auch User zu Interaktionen bewegen und wenn wir jetzt mal Marketing als eine der Kerndisziplinen im Unternehmen ansehen, (unv.) #00:08:36-9# sollte natürlich ein großen Einfluss auch auf andere Unternehmensbereich haben. Denn am Ende möchten wir mit dem Produkt oder Service unsere Kunden begeistern und zum Kauf animieren. Ja dann kann man eigentlich heutzutage würde ich sagen nicht mehr darauf verzichten, diese Möglichkeiten online zu nutzen, um die User besser kennenzulernen und Produkte und Services zu verbessern. #00:08:59-0#

Norman Glaser: Das ist ein super wichtiges Thema. Also, dass man im Grunde das Thema Social nicht als Insellösung betreibt, sondern integriert sie. Also inwieweit strahlt das auf andere Bereiche im Unternehmen aus. #00:09:09-2#

Björn Erbslöh: Ganz genau, ganz genau. Also da muss natürlich auch noch sehr viel mehr Austausch inhouse passieren, nicht irgendwelche Silostrategien verfolgt werden, sondern eben Bereiche miteinander verbunden werden. Das sehen wir aber auch, dass da auf unserer Kundenseite sehr viele Abteilungen mittlerweile involviert werden. Ich sage mal, vor 6 Jahren war das noch stark in der PR aufgehängt. Mittlerweile gibt es eigene natürlich Online Marketing Departments, aber auch Social Media Abteilungen, die sich nur damit beschäftigen und natürlich auch dann die Ansprechpartner sehr fit und sehr im Thema über neue Ansätze und Lösungen diskutieren können. Also es macht ehrlichgesagt immer mehr Spaß, weil sich der ganze Markt professionalisiert und man merkt, dass die Akzeptanz größer wird und auch sehr viel Input von den Unternehmen kommt. #00:10:12-8#

Norman Glaser: Ja. Jetzt hast du gerade gesagt, dass ihr mit Unternehmen zusammenarbeitet, die in der Regel sogar eigene Abteilungen haben, die sich mit dem Thema Social Media und Content Marketing auseinandersetzen. Jetzt gibt es ja durchaus Studien, die belegen, dass sich viele Unternehmen gerade zum Thema Digitalisierung per se, wenn man das mal als großen Begriff da drüber baut, aber auch in der digitalen Kommunikation noch nicht so wirklich gut positioniert haben im Markt. Kannst du vielleicht nochmal umreißen, wie wichtig das aus deiner Sicht ist, dass ich mich als Unternehmen, zum Beispiel ein kleines mittelständisches Unternehmen oder durchaus auch ein größeres Unternehmen, was noch so dieses klassische Marketing macht, was so aus deiner Sicht die Bedeutung der sozialen Netzwerke, der sozialen Medien ausmacht? #00:11:05-9#

Björn Erbslöh: Ja, also man muss sich natürlich auch vor Augen führen, dass die User einfach an oder sagen wir mal die Zielgruppe immer stärker filtern. Wir sind einer richtigen Informationsflut gegenübergestellt und können halt nur einen bestimmten Prozentsatz davon verarbeiten oder sind auch gewillt das zu verarbeiten. Haben also mittlerweile sehr starke Filter entwickelt. Und zusätzlich kommen natürlich noch technologische Entwicklungen wie Adblocker und Ähnliches, die eben dann auch verhindern, dass die klassische Werbung zu meiner Zielgruppe vordringt oder, dass das überhaupt auf deren Display erscheint. Auch im Fernsehen, in der Klassik, ich muss zugeben, dass ich mittlerweile fast nur noch in der Mediathek oder über Netflix Entertainment Programme wahrnehme. Also die klassischen Werbeblöcke, die erreichen mich nicht mehr unbedingt im TV oder Radio, vielleicht am ehesten sogar noch out of home oder eben online und da muss sich jeder mit auseinandersetzen, denn diese Regeln gelten eigentlich für alle Marktteilnehmer. Man sollte jetzt auch nicht glauben, dass man das Budget, was ich quasi ja dann im TV oder woanders bisher allokiert habe, wenn ich das jetzt auf neue Kanäle im Netz umleite, dass es dann sehr viel, dass es quasi umsonst ist und sehr viel günstiger ist, aber man kann halt sehr viel mehr damit erreichen, wenn es richtiggemacht wird. Also Stichwort Streuverluste und Click-Through-Rates generieren. Das Ganze kann im Vergleich zu klassischer Werbung sehr viel effizienter eingesetzt werden, wenn man denn auch das Tracking richtig einstellt und dann natürlich nachhaltig optimiert. #00:13:12-5#

Norman Glaser: Ja. Lass uns mal noch einen kleinen Schritt zurückgehen. Lass uns mal über ein Unternehmen reden, was das klassische Marketing betreibt, also Printanzeigen, vielleicht mal einen Radiospot. Jetzt gar nicht mal so sehr TV, sondern einfach so dieser klassische Marketing Rundumschlag. Und was ich immer wieder von den Unternehmen höre, ist Thema personelle Ressourcen. Womit fange ich eigentlich an? Wie nähere ich mich dem Thema? Wie ergänze ich vielleicht meine Vermarktungsstrategie oder mein Vermarktungsportfolio? Gibt es da so aus deinen Erfahrungen ein paar Hacks oder ein paar Hinweise einfach wie ein Unternehmen sich dieser neuen Aufgabe in der Vermarktung nähern kann und wie man sowas sukzessive aufbaut? Das geht ja nicht von heute auf morgen. Man kann es ja nicht vollständig ersetzen und sagen, ab morgen machen wir Facebook. #00:14:08-9#

Björn Erbslöh: Ja. Also da gibt es natürlich dann auch verschiedene Prozesse, die man erstmal durchlaufen muss. Also ich denke, es beginnt erstmal mit einem experimentellen Budget, was man dafür zur Seite legen sollte und dann verschiedene Methoden einmal auch ausprobieren kann. Idealerweise holt man sich natürlich einen Experten an die Seite, um dann auch verschiedene Tests durchzuspielen, die recht schnell Ergebnisse liefern und also die Amerikaner sprechen immer von diesen Fast Failures. Schnell Erkenntnisse bringen, also was funktioniert auch in der Regel eher nicht und was ist dann etwas, was funktioniert, darauf können wir uns fokussieren. Also jedes Unternehmen hat natürlich eine eigene Agenda und ich glaube, es wäre jetzt falsch zu sagen, man muss auf Facebook sein und auf YouTube und damit ist es durch, sondern man muss sich das schon sehr genau anschauen, welche Kanäle bei der jeweiligen Zielgruppe richtig sind, richtig angesiedelt sind #00:15:22-7#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:15:23-1#

Björn Erbslöh: Und wofür möchte das Unternehmen auch stehen. Also es gibt da vor allem natürlich erstmal die Strategie, die bearbeitet werden muss, um dann eine Roadmap zu entwickeln, an der man sich dann langarbeitet. Also wir planen in der Regel die nächsten 12 Monate mit den Kunden und haben dann auch verschiedene Szenarien, die wir da einbauen, wenn es jetzt um die Werbeplanung geht. Auf welchen Netzwerken machen wir den Wasserfall und auf welchen anderen Netzwerken machen wir eher die Gießkanne, also das Grundrauschen, auf dem möchten wir vielleicht in einem kleineren Maße präsent sein, um Learnings zu generieren. #00:16:08-0#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Also, was ich total genial fand gerade in deiner Aussage ist und das sehe ich ganz genauso, ist dieses im Marketing in der Vermarktung zu lernen. Also mit der Community zu interagieren, Dialoge aufzubauen und wirklich zu schauen, was funktioniert und was funktioniert nicht. Also nicht irgendwas einzukaufen, eine Facebook-Fanpage einzukaufen, sondern einfach zu sehen, was macht für mein Business, für mein individuelles Geschäftsmodell tatsächlich Sinn. Okay. Wo wir gerade dabei sind so ein paar Takeaways zu generieren, kannst du nochmal vielleicht, wenn wir gerade bei Facebook sind, vielleicht hast du noch so ein paar Tipps, wie kann ich vielleicht erfolgreicher Posts absetzen auf meiner Fanpage, meiner Unternehmens-Fanpage? #00:16:53-6#

Björn Erbslöh: Also da gibt es sicherlich, also natürlich auch diverse Faustregeln, die in die Richtung gehen, lieber kürzer als zu lang. Recht schnell emotional auch vom Vokabular werden. Allerdings wollen wir natürlich auch nicht in Richtung Click Baiting gehen, also auf (unv.) sozusagen da so ein bisschen spektakulär versuchen aufzutreten. Da gibt es auch viele Negativbeispiele. Also ich glaube, dieses Handwerkliche, das kann man sehr gut dann auch im Kundengespräch einmal durchspielen. Mir wäre es wichtig vielleicht auch strategisch doch ein paar Tipps mitzugeben, die ich so für 2016 oder auch später sicherlich auch noch relevant finde. Da geht es einmal darum, wenn wir jetzt mal so die Top 4 aus meiner Liste nehmen würde, da geht es einmal darum die Geschwindigkeit zu erhöhen. Also viele Unternehmen da draußen planen halt immer noch in zweimonatlichen Redaktionsplänen oder einmonatlichen Redaktionsplänen. In der Regel ist Social Media schneller und da ist es sicherlich von Vorteil, wenn man auch auf aktuelle Themen noch stärker eingehen kann. Also zum Beispiel die Redaktion auf einen kürzeren Zeitraum als einmonatlich in der Planung geht. Dann als zweiten Punkt würde ich sagen, die Konsistenz der Botschaft der Botschaft ist ein Imperativ, auch, wenn es jetzt um das Branding geht. Wir haben natürlich bei vielen Unternehmen auch die Situation, dass unterschiedliche Abteilungen Aspekte in die Redaktion mit einbringen möchten und am Ende kann das natürlich von der Varianz her sehr spannend werden, aber es kann natürlich auch beliebig werden und die Konsistenz in der Botschaft, in der Markenkommunikation ist sicherlich ein weiterer wichtiger Punkt. Wir sehen auch, dass auf der Prozessebene oft mal, gerade, wenn es jetzt um die geht, die noch am Anfang steht, dass da oftmals am Anfang etwas aufgeräumt werden muss. Also ganz klar unterschieden werden muss, welche Leistung kann das Unternehmen inhouse abbilden. Was kann an eine Agentur ausgelagert werden und auch eine realistische Einschätzung der Ziele. Da sehen wir auch oft noch Beratungsbedarf. Dass man sich halt klarmacht, welche Zahlen wollen wir hier erreichen und spielt das quasi mit der Unternehmensstrategie zusammen, dass man sich dort also am besten erstmal eine geschätzte Zahl überlegt und dann darauf hinarbeitet. Das ist nach meiner Erfahrung besser als ohne KPIs zu arbeiten. Und zu guter Letzt würde ich auch noch ein Budget für Experimentieren empfehlen. Indem man einfach bei diesem sehr dynamischen Markt immer etwas noch in petto haben kann, um etwas auszuprobieren. Thema sind natürlich auch sehr stark Livestreaming und Realtime Angebote in sozialen Netzwerken. Also, wenn da eine Messe ansteht oder ähnliche Events, lohnt es sich da mal etwas auszuprobieren und dann mit einem Experimentierbudget zu arbeiten. #00:20:24-9#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Wenn wir mal die andere Seite beleuchten. Was mir auch in meinen Beratungsgesprächen immer wieder begegnet ist die Angst sich online zu präsentieren und einem Publikum zu stellen, was natürlich auch negativ über mich schreiben würde. Hast du vielleicht noch so ein paar Tipps wie ich Negativ-Postings begegne oder vielleicht sogar mit einem Shitstorm umgehe? #00:20:56-3#

Björn Erbslöh: Ja. Also die erste Regel sollte eigentlich nach meiner Erfahrung lauten, keine Angst vor Shitstorms bevor man quasi sich Sorgen macht und gar nicht erst ins Netz traut, weil da könnte ja auch einmal ein negativer Kommentar auf der Seite erscheinen, sollte man sich einfach erstmal bewusstmachen, was man alles gewinnen kann durch diesen Schritt auf die User zuzugehen, auf Augenhöhe zu kommunizieren, in den Dialog zu treten. Es gibt da natürlich auch sehr viele Learnings. Es ist so, es können Fehler auf Unternehmensseite passieren, die dann sich natürlich auch auf den sozialen Medien dann wiederspiegeln, also die User auf die Unternehmen zugehen und dort manchmal ihrem Ärger Luft machen. Allerdings ist unsere Erfahrung ganz klar, dass man das sehr gut steuern kann, indem man von vornherein authentisch und ehrlich und mit der Situation umgeht und sachlich und auf Augenhöhe die Position vertritt, die das Unternehmen dann auch einnehmen muss. Also man erinnert sich vielleicht jetzt an, jetzt fahren natürlich eher die großen Unternehmen ein mit Lebensmittel-Rückholaktionen oder #00:22:30-1#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:22:30-7#

Björn Erbslöh: Solchen Dingen. Aber es gibt halt auch Situationen, wo natürlich kleinere Unternehmen mit einem Produkt einen Fehler entdecken und es dann rechtfertigen müssten. Also schönerweise haben wir in unserer Redaktion immer wieder mal die Erkenntnis gehabt, dass man bei einer sachlichen Argumentation auch viele User auf seine eigene Seite holen kann, die dann wiederum im Namen des Unternehmens argumentieren. Also, wenn man eine starke Community hat, wenn man generell ein Unternehmen, ein beliebtes Unternehmen ist, die Services und Produkte sind in der Regel erfolgreich und dann ist da mal ein Fauxpas dabei, greifen auch recht schnell die User ein und nehmen quasi auch die Seite des Unternehmens ein. Es ist natürlich auch wichtig da bestimmte Prozesse inhouse zu definieren. In der Regel ist es auch in der PR, Unternehmenskommunikation schon professionell aufgesetzt. Man muss dann halt Social Media und Content Marketing natürlich da mit annehmen und idealerweise früh reagieren und vor allen Dingen offen und sachlich argumentieren. #00:23:59-1#

Norman Glaser: Ja. Also ich glaube auch, dass die Vorteile einfach überwiegen in den sozialen Netzwerken präsent zu sein und ich glaube, wenn immer nur alles gut ist, dann ist es auch nicht wirklich echt. Also selbst, wenn mal Kritik kommt, ist das, wie du sagst, Learning des Unternehmens sich weiterzuentwickeln, Services zu verbessern, Produkte zu verbessern und daraus vielleicht auch und das ist jetzt auch die schöne Brücke zum Thema Content Marketing, vielleicht daraus auch eine positive Story zu machen, also das umzudrehen und denjenigen, der da negativ schreibt, der da vielleicht ein negatives Erlebnis mit dem Produkt des Unternehmens hat, vielleicht daraus auch diesen Gamechanger zu machen, zu sagen, okay wir besuchen den jetzt direkt, übergeben den Gutschein und machen das irgendwie live auf Facebook oder drehen einen Film für YouTube und erzählen, dass wir uns um unsere Community kümmern, zum Beispiel. Vielleicht Content Marketing. Warum hat das heute so eine große Relevanz. Also, wenn man sich die Medien anschaut und hier und da das immer wieder liest, welche Bedeutung hat das für das Unternehmen, für die Marke, Geschichten zu entwickeln, zu schreiben? #00:25:10-1#

Björn Erbslöh: Ja, also es ist einfach ein wirklich spannender Trend, der sicherlich auch nicht komplett neu ist, aber sich jetzt durchgesetzt hat. Also es ist ja auch unglaublich, was da gerade an Unternehmensfusionen stattfindet, um auch diesen Markt bedienen zu können. Das ist sicherlich so, dass User an Inhalten stärker interessiert sind als an sage ich jetzt mal platten Werbebotschaften. Wir sprachen schon über die Filter, die wir alle haben und sehr streng quasi damit umgehen, was wir quasi mit welchen Inhalten wir unsere Zeit verbringen wollen. Content Marketing bietet halt eine sehr gute Mechanik, um Mehrwerte an die User weiterzugeben, das Wissen eines Unternehmens zu teilen, echte Geschichten zu erzählen von Konsumenten, von Kunden des Unternehmens, also sogenannte User Case Studies et cetera zu präsentieren, die ein echtes authentisches Bild in der Regel vermitteln und natürlich auch dann etwas Zeitbedarf beim User einfordern. Also es ist natürlich so, dass man mit einem Inhalt, mit einem Artikel, mit einem Video etwas mehr Zeit verbringt als jetzt mit einer Anzeige, die ich kurz irgendwo aufblättere oder einem Banner, der mir angezeigt wird, aber genau diese Zeit, die der User da investiert, das ist natürlich ideal, um die Markenwerte des Unternehmens zu übermitteln. Der User ist in einer offenen Haltung, ist interessiert und idealerweise kann dann auch das Unternehmen alle wichtigen Markenwerte mit diesem Content kommunizieren und übermitteln. Also ich glaube, da kommt so dieser Trend her und auch der Erfolg dieses Trends her. #00:27:21-1#

Norman Glaser: Ja. Also Aspekt des Teilens und einen Value zu schaffen, also der eng natürlich an der Marke aufgehängt ist und auf eine gewisse Weise, ich mag den Begriff zwar nicht, aber Bindung oder nennen wir es Verbindung mit dem Kunden, dass der immer wieder bei mir vorbeischaut und immer wieder auch konsequent irgendwie dort Mehrwerte findet in meiner Plattform. #00:27:50-0#

Björn Erbslöh: Ja ganz genau. Also ich finde, es ist auch ganz interessant, wenn man sich damit auseinandersetzt, was können wir denn da alles erzählen und das ist ja oft dann auch so die erste Hürde, die ein Unternehmen überbrücken muss. Welche Inhalte können wir denn unseren Usern da bereitstellen und ich würde auch gar nicht immer die Meinung vertreten, das muss sich jetzt unbedingt mit dem Service oder dem Produkt ganz nah auseinandersetzen und es muss eigentlich die ganze Zeit nur um das Unternehmen gehen. Es kann auch ein etwas ferner angesiedelter Inhalt von der Thematik her sein. Wichtig ist aber, dass die Markenwerte im selben Maße damit übermitteln kann. Also, wenn es jetzt gar nicht zwingend nur mit dem Produkt zu tun hat, ist es nach meiner Erfahrung nicht so wild, weil wir trotzdem den User in einer Erwartungshaltung erreichen, wo er offen ist, sich mit uns zu beschäftigen und sich mit uns auseinanderzusetzen. Und da werden dann natürlich auch automatisch Services und Produkte von Unternehmen berücksichtigt. Hier geht es wirklich erstmal darum die Markenwerte transportieren zu können. #00:29:13-0#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Was wieder eine Unternehmensstrategie oder eine Kommunikationsstrategie voraussetzt, dass man weiß, für welche Werte möchte man eigentlich stehen. #00:29:22-2#

Björn Erbslöh: Genau. #00:29:22-9#

Norman Glaser: Kannst du vielleicht auch nochmal, also ich hatte auch schon in einer der vorgehenden Podcast-Folgen mal so das Thema, entwickle deinen Avatar, dein Zielgruppenavatar, der ja extrem wichtig ist, wenn ich Content Marketing machen möchte. Kannst du da vielleicht aus deiner Sicht noch ein bisschen was dazu sagen, wie wichtig es ist, seine Zielgruppe wirklich zu kennen? #00:29:45-3#

Björn Erbslöh: Natürlich, das ist sehr wichtig und es gibt da ja auch mittlerweile diverse Tools, um das zu professionalisieren. Also vom Tracking oder von den Möglichkeiten Social Media Auswertungen zu machen, können wir sehr genau sehen und auch oft Überraschungen belegen, dass sich die Zielgruppe dann doch nochmal von dem unterscheidet, was man am Anfang im Kopf hatte oder diejenigen, die sich positiv mit einem Service oder Produkt auseinandersetzen, dass die oftmals dann auch nochmal ein paar Aspekte, Persönlichkeit mitbringen, die man am Anfang nicht auf der Uhr hatte und die normale Herangehensweise bei uns ist eigentlich immer dieser Personabeschreibung, dass wir uns damit auseinandersetzen, welche persönlichen Merkmale hat diese Zielgruppe neben dem Soziodemographischen vielleicht sogar teilweise noch wichtiger, also was für eine Erwartungshaltung bringt diese Zielgruppe mit und sich dann auch damit beschäftigt bei der Personabeschreibung oder Avatarbeschreibung, was sagt diese Person, was denkt diese Person oder was fühlt diese Person und was tut diese Person. Das sind so diese 4 Aspekte, die man einmal durchspielen sollte, um wirklich ein ganzheitliches Bild von der Zielgruppe zu erhalten.  #00:31:19-8#

Norman Glaser: Ja. Gibt es vielleicht so ein paar Methoden? Du hast jetzt gerade schon so die 4 Aspekte, die man sich selbst vielleicht beantworten kann, genannt, aber gibt es vielleicht so ein paar Methoden oder Tools, womit ich vielleicht noch ein genaueres Zielgruppentracking machen kann? Weil das eine ist das, was ich glaube, meine Zielgruppe zu sein und was ich immer wieder erlebe ist, dass keine Fokussierung stattfindet, sondern man sich vielleicht im Marketing oder in der Vermarktungsstrategie sagt, eigentlich kann das jeder gebrauchen. Also wie wichtig ist es da vielleicht sogar mit einem Vertical zu bauen, sehr spitz in den Markt zu gehen? Aber welche Tools gibt es, um das Ganze irgendwie zu selektieren vielleicht, um das vielleicht zu erforschen, herauszufinden, wer konkret Interesse an meinen Inhalten hätte? #00:32:10-0#

Björn Erbslöh: Mhm (bejahend). Ja, also wir haben natürlich auch recht früh schon mit dem Thema Social Media Monitoring und Listening gearbeitet. Am Anfang eher, um zu belegen, was die Social Media Marketing Aktivitäten denn alles bringen. Also was war jetzt der virale Effekt? Hat sich das in weitere Netze, in weitere Kreise im Netz ausgebreitet? Also quasi Belege dafür schaffen, wie weit eine Nachricht getragen wurde. Diese Tools im Social Media Listening Bereich bieten aber natürlich auch die Möglichkeit die Zielgruppen näher kennenzulernen in dem Sinne, einmal nach dem Vokabular zu suchen oder nach Inhalten zu suchen, die wir jetzt unserer Zielgruppe zuschreiben. Also bestimmte Lebensweisen, bestimmte Produkte, die die verwenden, bestimmte Hobbies, die sie haben und dann aber innerhalb der Analyse auch zu schauen, was gibt es das für Alternativen. Also benutzen die dasselbe Vokabular wie wir in der Marketingkommunikation? Kann man sich da etwas abschauen, das vielleicht viel relevanter wäre auch in Sachen SEO, Optimierung der Inhalte? Also durch diese Analyse ergeben sich da in der Regel natürlich auf der persönlichen Seite nochmal Erkenntnisse, aber dann auch auf der demographischen Seite in dem Sinne, dass man auch einsehen kann teilweise das Alter oder der Wohnort oder bestimmte Dinge, die dann Aufschluss darüber geben können, welche soziodemographischen Aspekte diese Zielgruppe hat. Also am besten auch am Anfang einmal Zeit in die Analyse investieren, sich den Input holen, das auswerten und dann vielleicht auch mit diesem Input erst die klassische Marktforschung starten. Also das kann man auch sehr gut kombinieren in der Regel. #00:34:21-8#

Norman Glaser: Ja. Dann ist das eigentlich die klare Empfehlung, wenn ich nicht gerade ein Solopreneur bin, der sich dann vielleicht selbst mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt, dann kann ich auf jeden Fall auf Partner zählen wie ihr das seid bei DELASOCIAL, die das dann als Grundlage der weiteren Zusammenarbeit natürlich auch zusammen mit euren Kunden natürlich auch entwickelt. #00:34:45-4#

Björn Erbslöh: Richtig. Das ist quasi über die Jahre immer weitergewachsen und wir schauen da, dass wir quasi am Puls der Zeit bleiben. Es gibt auch externe Tools, (unv.) #00:34:58-9# zugreifen kann. Aber ja, also mit der dynamischen Entwicklung der sozialen Netzwerke entwickeln sich natürlich auch die Tools weiter, um die User in diesen Netzwerken zu messen, die Aktivitäten zu messen. Also ich sehe auch nicht, dass das irgendwann endet (lacht). Das wird sicherlich noch weitergehen. #00:35:23-6#

Norman Glaser: Ja. Kannst du uns sagen, was oder kann man das überhaupt generell sagen? Wahrscheinlich nicht. Aber welcher Content besonders gut geht? Also wir merken ja auch, dass immer wieder auch neue Netzwerke entstehen wie jetzt kürzlich zum Beispiel Snapshat, was es zwar schon seit ein paar Jahren gibt, aber so der richtige Hype, der bricht jetzt gerade erst auf. Gibt es so oder kann man so irgendwie pauschalisieren und sagen, der Content geht besonders gut? #00:35:54-5#

Björn Erbslöh: Also pauschalisieren ist immer schwierig. Ich glaube, da gibt es auch in der Regel keine einfachen Antworten. Man muss da für das jeweilige Unternehmen sicherlich etwas Zeit investieren und dann die optimale Form finden. Aber es gibt natürlich ein paar mechanische, methodische Aspekte, die man bedenken sollte. Das hat mit Textlänge zu tun, das hat vor allen Dingen auch mit Usability zu tun. Die sozialen Netzwerke wie Facebook und Co. sind ja auch sehr daran interessiert und es ist auch bei Snapshat der Fall, die User auf den Kanälen zu halten und bieten immer mehr Anzeigenformate an, um quasi im sozialen Netzwerk die Inhalte des Unternehmens zu zeigen und abzuspielen. Auch ganz einfach vor dem Hintergrund, wenn ich jetzt da rausleiten würde und auf die jeweilige Unternehmensseite leite, dann gibt es nochmal eine Ladezeit und Ladezeiten führen zu Frustrationen und Abbruch. Also gibt es da sehr viel Möglichkeiten, neue Möglichkeiten Inhalte in den sozialen Netzwerken sehr gut abspielen zu können und dann eben auch beim User die Begeisterung zu generieren, die man sich wünscht. #00:37:26-7#

Norman Glaser: Also zum einen entwickeln sich die technischen Möglichkeiten in eine ganz besondere Richtung. Also, wenn ich daran denke, ich kann heute einen Livestream auf Facebook machen. Gar nicht so lange her seitdem das erst möglich ist. Ich kann Emotion über Videos transportieren. Dank der größeren Bandbreite kann ich hier wirklich einen hochqualitativen Spot senden anstatt mit Textmengen, die man aufwendig am Bildschirm lesen muss. Also das zu produzieren. Und, wenn wir jetzt alleine den Podcast hier nehmen, man kann relativ schnell und unkompliziert Erfahrungen austauschen, Wissen teilen. Also es sind ganz neue Möglichkeiten. Aber kennst du so Zahlen, wo so der Trend hingeht? Ist das Thema Video wahrscheinlich auf Platz 1, weil es irgendwie alle emotionalen Kanäle bedient? Oder ist es nach wie vor Text, weil natürlich auch eine gewisse SEO-Relevanz in dem Inhalt eine Rolle spielt? #00:38:27-2#

Björn Erbslöh: Ja, also da gehen natürlich die Trends auch in verschiedene Richtungen, muss man sagen. Je nachdem, wen man fragt. Ich finde es jetzt gerade super spannend zu beobachten wie auch die Usability-Aspekte mit einspielen in den Trends vom Messenger. Also ich kenne sehr viele User, die oder Freunde, Bekannte wie auch immer, auf Facebook, die natürlich noch ihr Profil dort haben, aber immer stärker sich eigentlich im Messenger aufhalten oder eben fast nur noch auf Whatsapp aktiv sind und das ist natürlich auch im ganzen Markt zu beobachten. Nun ist es also die Frage, wie erreichen wir die User auch im Messenger oder was können wir für Mehrwerte im Messenger als Unternehmen bieten und vor diesem Hintergrund entwickeln sich da auch gerade die Bots mit Funktionen von Facebook und Co., um Unternehmen Möglichkeiten zu geben ihr CRM auch in die Messenger dieser sozialen Netzwerke einzubringen und das ist sicherlich ein Horizont, der näher rückt und wo die Reise gerade sehr stark hingeht. Also wie man in Zukunft auch über Messenger-Nachrichten Inhalte spannend transportiert, damit beschäftigen wir uns gerade intensiv. #00:39:59-2#

Norman Glaser: Ja und vielleicht, weil es gerade ein bisschen technisch wurde mit Bots und Co., vielleicht ganz kurz nochmal, welche Möglichkeiten habe ich den Inhalt heute, den ich vielleicht in der Vergangenheit auf meiner Unternehmens-Fanpage hatte, jetzt in den Messenger zu bewegen? #00:40:15-9#

Björn Erbslöh: Also da gibt es natürlich dann auch die Möglichkeit über die Direct Messages bei Facebook zu arbeiten, aber wir sehen natürlich auch, dass immer mehr Unternehmen, vor allen Dingen auch Medien Accounts bei Whatsapp anlegen und so dann Nachrichten oder eben Unternehmensupdates et cetera über den Whatsapp Messenger zu ihren Zielgruppen zu bringen. Also da gibt es im Augenblick noch ein paar Workaround-Tools und natürlich eine Handynummer, die man für Whatsapp braucht zu simulieren und dann dort seine Nachrichten quasi einzuspielen. Aber da wird es sicherlich in naher Zukunft auch noch weitere einfachere Möglichkeiten geben, das alles zu steuern. Wir haben das auch bei Facebook gesehen, dass am Anfang die Analysemöglichkeiten noch sehr eingeschränkt waren und die ganzen CRM-Möglichkeiten eingeschränkt waren, mit dem Bedarf der Unternehmen dort den Kundendienst stärker einzubringen oder auch eben die Marketingkommunikation zu betreiben, kommen immer mehr Funktionen hinzu, die das sehr stark vereinfachen. Und das wird es halt auch bei dem Messenger sein. #00:41:42-5#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). Hast du gerade ein paar Services im Kopf, so Webservices, um so eine Unternehmens-Whatsapp-Gruppe zu initiieren, aufzubauen? #00:41:52-5#

Björn Erbslöh: Kann ich jetzt nicht beim Namen nennen. Also müsste nochmal recherchieren ehrlichgesagt. #00:41:58-9#

Norman Glaser: Cool! Aber können wir in den Shownotes nachreichen. #00:42:01-7#

Björn Erbslöh: Können wir nochmal rausfinden glaube ich. #00:42:01-9#

Norman Glaser: Genau. Cool! Björn, wie du weißt, haben wir noch einen ganz besonderen Bereich in unserem Podcast, unsere Quick Q&A Session. In dieser stelle ich dir einfach ein paar Fragen und du versuchst einfach mit kurzen Antworten uns den größtmöglichen Mehrwert rauszuhauen. Bist du bereit? #00:42:21-2#

Björn Erbslöh: Lass uns starten. #00:42:23-5#

Norman Glaser: (lacht) Okay. Was hat dich anfangs davon abgehalten, dich mit dem Thema Digitalisierung zu beschäftigen? #00:42:30-9#

Björn Erbslöh: Ich glaube, mich hat da gar nichts abgehalten. #00:42:34-1#

Norman Glaser: Ja, das denke ich mir. So schätze ich dich ein, Björn. (lacht) Okay. Björn, kannst du uns eine Internetressource oder ein Tool nennen, was du selbst einsetzt? #00:42:44-2#

Björn Erbslöh: Ja sicher. Also da bin ich großer Fan von Produktivitätstools wie Evernote, Wunderlist, muss man sagen. Und dann würde ich gerne noch einen Searchbrowser erwähnen. Ecosia. Das ist eine Suchmaschine, die quasi Werbeanzeigen in den Ergebnissen nutzt, um soziale Projekte zu fördern und damit Bäume pflanzt vor allen Dingen #00:43:17-4#

Norman Glaser: Sehr cool. #00:43:18-5#

Björn Erbslöh: In Afrika. Wir haben eine sehr schön Content Marketing Kampagne mit denen entwickelt. Also Ecosia, der Searchbrowser mit C geschrieben. Kann ich sehr empfehlen. #00:43:29-8#

Norman Glaser: Sehr cool. Vor allen Dingen was Nachhaltiges. Das finde ich besonders cool. #00:43:34-9#

Björn Erbslöh: Unbedingt. Sehr gute Idee und ist auch sehr erfolgreich. #00:43:38-8#

Norman Glaser: Ja. Welche 3 Mobile Apps benutzt du am liebsten? Was ist so auf deinem Startscreen, auf deinem Mobile Device? #00:43:46-7#

Björn Erbslöh: Das sind in der Tat die 3 Apps, die ich eben genannt habe. Das sind Wunderlist, Evernote und Ecosia. Ich verbringe auch recht viel Zeit in myfitnesspal, um einfach meine Ernährung und Gesundheit zu tracken, finde ich auch unglaublich spannender Trend dahin und für jemanden, der nicht so viel Zeit hat, nicht so viel Lust hat, sich mit Stift und Zettel irgendwo hinzusetzen, alles auszuwerten, ich glaube solche Apps werden zur Gesundheit sehr positiv beitragen. #00:44:26-9#

Norman Glaser: Ja. Das glaube ich auch. Welche Musik hörst du am liebsten? Also vielleicht Musik, die dich irgendwie inspiriert oder die, wo du vielleicht auch gut abschalten kannst? #00:44:39-3#

Björn Erbslöh: Ja ich bin ein alter Tango Argentino Tänzer und da höre #00:44:47-0#

Norman Glaser: Cool! #00:44:47-3#

Björn Erbslöh: Ich gerne etwas in Richtung Electro-Tango, aber auch viel Klassik und natürlich bin ich ein Teenager der 90er, also der gute Hardrock von Smashing Pumpkins und Co., der ist auch noch auf der Festplatte. Kann ich auch ganz gut dazu abschalten. #00:45:06-8#

Norman Glaser: Ja. Sehr cool. Kannst du uns ein Buch empfehlen, welches für dich einen großen Mehrwert hatte? Wie hieß dieses Buch oder heißt dieses Buch und worum geht es darin? #00:45:16-9#

Björn Erbslöh: Also ich lese recht viel, in der Vergangenheit waren es vor allen Dingen auch Bücher zur Volkswirtschaftslehre und solche Dinge, also die großen Dinge, die die Welt (lachen beide) bewegen. Dieses Jahr habe ich mich eher auf Kreativitätstechniken und so etwas fokussiert und da habe ich das Buch Creativity . Inc. von Ed Catmull gelesen. Das ist der Präsident von Pixar Studios. #00:45:52-3#

Norman Glaser: Mhm (bejahend). #00:45:52-9#

Björn Erbslöh: Und wenn man sich erinnert, Pixar hat ja seit den 90ern eigentlich angefangen mit Toy Story und anderen Filmen, wirkliche Box Office Hits produziert und ist aber natürlich auch unter einem hohen Druck dieses Niveau zu halten und quasi mit jedem Film etwas Neues, wirklich Ungesehenes zu produzieren und dann in die Kinos oder auf die Bildschirme zu bringen. Hier erklärt der Ed Catmull halt sehr gut und auch ein bisschen amerikanisch plakativ, aber sehr unterhaltsam wie man in einem Unternehmen dieses innovative Momentum, diese Kreativität zum Zentrum eigentlich jeden Handelns macht und es sind natürlich auch Dinge dabei, die man schon woanders gelesen hat. Also, dass man vor allen Dingen die eigenen Vorurteile zurückstellen sollte, sich offen präsentieren sollte, auch die richtigen Leute für die richtigen Positionen sucht und dann vernetzt, aber das Ganze ist sehr gut aufbereitet und liest sich sehr gut. #00:46:59-7#

Norman Glaser: Sehr cool. Björn, bevor wir uns verabschieden, kannst du uns zum Schluss noch einen Tipp mit auf den Weg geben im Hinblick auf Social Media und Content Marketing und wie wir dich am besten erreichen können? #00:47:10-7#

Björn Erbslöh: Ja, also wir sind natürlich immer interessiert oder ich bin vor allen Dingen auch interessiert Herausforderungen einfach erstmal zu besprechen. Wer Fragen und Anregungen hat, kann sicher gerne bei mir melden. Ich schätze die Kontaktdaten sind dann auch beim Podcast gelistet. Ansonsten einfach DELASOCIAL.COM ist unsere Website oder Facebookseite, da findet man natürlich uns auch unter all diesen, unter diesem Namen und ich bin sehr daran interessiert, wenn sich jemand meldet, eine bestimmte Fragestellung besprechen möchte und auch in Berlin vorbeischauen würde, dann lade ich diese Person natürlich auch gerne zu einem Startup oder Innovationsevent in Berlin ein, um diese euphorische Grundstimmung würde ich sagen dieser Stadt, wenn es um alle Digitalisierung geht, dann auch zu teilen und einen guten Eindruck zu vermitteln und die jeweilige Fragestellung zu besprechen. #00:48:22-1#

Norman Glaser: Cool! Also wer da Interesse hat von den Zuhörern, einfach eine E-Mail an uns schicken oder direkt mit Björn Erbslöh Kontakt aufnehmen. Björn, habe vielen Dank für deine Zeit und toll, dass es mit dem Interview geklappt hat. Vielen Dank auch für die Mehrwerte, die du uns, an denen du uns hast teilhaben lassen. Ich wünsche dir eine schöne Zeit, nur das Beste und vielen Dank nochmal. #00:48:47-7#

Björn Erbslöh: Vielen Dank auch an dich Norman und wir quatschen bald wieder. Bis bald! #00:48:51-8#

Norman Glaser: Das machen wir. Danke Björn. Ciao! #00:48:53-2#

 

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