Herzlich willkommen! Schön, dass Du wieder reinhörst. Hier ist Norman von MARKENREBELL.FM, heute mit einer SoloShow und mit dem Thema “Merk Dir das mal!”

 

Tja, was möchte uns der Autor wohl damit sagen? “Merk Dir das mal!” Es geht also heute um das MERKEN, im Kopf bleiben. MERKmale setzen, um als Marke sichtbar zu sein und wahrgenommen zu werden. Wenn wir über Markenzeichen reden; wenn wir über Dich als Markenzeichen reden, dann reden wir über eine Symbolik, also ein Wiedererkennungsmerkmal, das immer wieder um Dich, um Deine Person herum auftaucht. Das ist extrem wichtig, weil Du in der Regel als Person kein Logo hast. Vielleicht hast Du eins, vielleicht gibt es Leute, die ein Familienwappen haben - dann wäre das ein Logo. Dann wäre das auch eine Form des Merkmals.

 

Damit Du im Kopf Deiner Zielgruppe oder im Kopf Deiner Mitmenschen bleibst, dann ist dieses Merkmal, dass Du bei Dir selbst findest oder was Du auch selbst kreativ schaffen kannst, enorm wichtig, um eine starke Wiedererkennung herzustellen.

 

Ich habe mal eine SoloShow-Folge gemacht “The Code Black Challenge” - hier kannst Du gerne noch einmal reinhören und dort erfährst Du, warum ich ausschließlich schwarze Klamotten trage; warum ich darauf achte, dass alles was mich an materiellen Dingen umgibt, schwarz ist - ist manchmal nicht ganz einfach, aber es macht Spaß, das einfach mal auszuprobieren.

 

Was können solche Dinge sein? Es kann zum Beispiel sein, dass Du eine Brille trägst. Dann ist das vielleicht eine abgefahrene Brille; dann ist das vielleicht eine Zebra-Look-Brille oder super überdimensioniert groß oder Du hast einen ganz bestimmten Klamottenstil. Du trägst vielleicht immer Anzüge mit Chucks und T-Shirt mit einem super Print drauf oder irgendwie sowas. Also einen Klamottenstil. Oder Du hast eine abgefahrene Frisur, die Du immer wieder trägst und auf die Du vielleicht auch angesprochen wirst.

 

Du erkennst diese Symboliken und Merkmale an Dir selbst, wenn sich andere Menschen dafür interessieren. Du kannst Dir vorstellen was los ist, wenn ich mal ein Hawaiihemd anhabe. Das ist nie der Fall, aber das könnte ich eigentlich mal ausprobieren …

Also, ich werde immer darauf angesprochen, warum ich immer schwarze Klamotten anhabe. Und die Leute, die mich kennen, die geben es dann irgendwann auf mich danach zu fragen und die akzeptieren das und für die ist das dann ein unglaubliches Erlebnis, wenn ich auf einmal eine Farbe trage.

 

Aber vielleicht schaust Du einfach mal bei Dir, ob Du auf das ein oder andere Thema angesprochen wirst. Vielleicht ist das auch eine Mütze oder ein roter Schal. Das sind dann alles so Themen, die immer wieder auftauchen.

 

Wenn wir über Merkmale sprechen, dann ist es extrem wichtig, das zu behandeln, als wäre es Dein Logo. Das heißt, die stärkste Wahrnehmung wirst Du erreichen, je konsequenter Du dieses Merkmal in Szene setzt. Wenn Du Dich also entscheidest, diesen roten Schal als Dein Markenzeichen zu etablieren, dann kauf einen zweiten! Weil irgendwann mal muss der erstens in die Wäsche und dann brauchst Du einen zweiten. Weil dieses Merkmal musst Du immer, IMMER mit Dir herumtragen. Es muss immer ein Bestandteil Deiner Persönlichkeit sein - zumindest in dem Umfeld, in dem Du wirken willst.

Jetzt musst Du den roten Schal nicht im Bett tragen, wenn Du Dich nachts ins Bett legst. Das kannst du natürlich auch machen, das ist dann eine 100%-ige Identifizierung mit der Marke … Aber Du verstehst was ich meine. Es geht wirklich darum, das konsequent durchzusetzen. Ich trage konsequent zu 100% immer, jeden Tag Schwarz in meinem Business. Immer.

 

Und genau das ist der Punkt, an dem sich dann eine gute Marke trennt von einer sehr guten Marke. Eine sehr gute Marke lebt dieses Merkmal. Wenn es diese außergewöhnliche Brille ist oder außergewöhnliche Brillenmodelle - man muss sich ja nicht einschießen auf eine - aber man hat immer eine sehr aufmerksamkeitsstarke Brille, dann ist das einfach Teil meiner Marke. Und das ist extrem wichtig, um klare Signale zu setzen und je klarer diese Botschaft ist und umso konsequenter diese Botschaft auftaucht bei meinem Gegenüber, desto stärker wird der Brand um Dich werden.

 

Das dauert eine Zeit. Marke bilden bedeutet immer auch Zeit geben. Das passiert nicht morgen und das passiert nicht nächste Woche oder nächsten Monat. Du musst das konsequent durchhalten. Deswegen ist es so extrem wichtig, Dir von Anfang an darüber im Klaren zu sein, was Du zu Deinem Merkmal machen willst und inwieweit Dich dieses Merkmal begleiten kann.

 

Wenn Du nun dieses Merkmal gefunden hast, womit Du Dich identifizieren kannst, was Dich am Ende ausmacht, dann versuche auf Grundlage dieses Merkmals, auf Grundlage dieses Symbols, einen roten Faden zu spinnen. Das heißt, wenn wir den roten Schal - über den wir gerade gesprochen haben - nehmen, dann versuche rot als Deine Highlight-Farbe zu verwenden.

 

Das heißt, wenn Du später mal einen Blog bauen willst oder wenn Du Weihnachtskarten schreibst oder wenn Du eine Partyeinladung entwickelst, egal was, egal in welcher Kommunikation, sorge dafür, dass das Rot irgendwo wieder auftaucht. Das hat den Vorteil: Du kannst ja nicht um alles den Schal drum herum binden - also wenn Du einen Brief verschickst oder eine Einladung entwirfst oder eine Webseite/einen Blog machst, dann kannst Du ja nicht ständig diesen Schal abbilden. Deswegen ist eine Adaption Deines Merkmals wichtig, inwieweit das in verschiedenen Maßnahmen wieder auftaucht.

 

Du entwickelst damit eigentlich ein Corporate Design, zumindest in den Ansätzen, um die Wiedererkennung zu stärken und transformierbar zu machen. Das heißt, vom roten Schal als konkretes Merkmal weg zu einer Abstraktion dessen, aber in Anlehnung und Wiedererkennung an Dein Symbol - das was Du für Dich definiert hast.

 

Und dieser Moment ist jetzt ganz wichtig. Denn: Neben dieser ganzen Konsequenz ist es notwendig, dass Du Dir überlegst: In welchen Kommunikationskanälen bin ich unterwegs? Welche Kommunikationsmaßnahmen machen mich aus oder verwende ich selbst? Wo trete ich mit meinen Leuten in Kontakt und wie kann ich in diesen Kanälen, in diesen Maßnahmen, in diesen Netzwerken die Präsenz des roten Schals oder der roten Farbe meines Merkmals und Symbols etablieren? Wie kann ich das machen?

 

Da ist ein bisschen Kreativität gefordert, aber ich denke, wenn man sich einmal mit diesem Merkmal identifiziert hat und das muss zu Dir gehören. Also, wenn jemand anderes, den Du vielleicht großartig findest, abgefahrene Brillen trägt und der braucht gar keine Brille, dann ist eine Brille vielleicht nicht die beste Idee. Und wenn Du auch nicht das Gesicht für eine Brille hast, dann ist das auch keine gute Idee, das zu übernehmen, sondern es sollte schon irgendwas sein, was mit Dir zu tun hat.

 

Hör Dir gerne noch einmal die Podcastfolge von mir an, warum Schwarz für mich so eine wichtige Farbe ist und ein wichtiges Symbol ist und dann bau um Dich selbst eine wiedererkennbare und starke Marke. Mach das konsequent. Ganz wichtig! Es muss zu Dir passen. Entwickle Adaptionen - also weg vom roten Schal, hin zu roter Farbe und lebe dieses Symbol so oft und wann immer Du kannst gegenüber Deinen Leuten, Deiner Zielgruppe, Deiner Kollegen, Deinen Mitarbeitern. Mach es zu Deinem Symbol.

 

Wie immer bin ich super gespannt auf Dein Feedback, auf Deine Erfahrungen, auf Deine Symbole, Merkmale oder Markenzeichen. Vielen Dank für’s Zuhören. Vielen Dank für die Zeit, die Du Dir hoffentlich nimmst, um diesen Podcast bei iTunes zu bewerten. Wir freuen uns sehr, es bringt den Podcast nach vorne und an dieser Stelle mache ich Schluss. Nur das Beste für Dich. Bis bald, ciao!

 

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