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Kurzportrait von Robert Gladitz

  • Robert Gladitz ist Unternehmer und Profi-Vlogger
  • Sein YouTube Channel ist ohne Frage einer meiner Favorits
  • Er ist Gründer der Awesome People Conference

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Norman: Herzlich willkommen! Schön, dass Ihr wieder reinhört. Hier ist Norman von MARKENREBELL.FM. In meinem heutigen Interview mit Robert Gladitz spreche über das Thema: Wie Du Dich durch Vlogs zu einer unverwechselbaren Marke machst!

Er ist Unternehmer und Profi-Vlogger. Sein YouTube-Channel ist ohne Frage einer meiner Favorites und er ist der Gründer der Awesome People Conference.

Rob, schön dass Du da bist. Vielen Dank für Deine Zeit. Bist Du ready und wollen wir loslegen?

Robert: Herrlich, Norman, Mensch - Das ist ein Intro, geil! Ich hab Bock.

Norman: Erzähl’ Rob! Wo bist Du gerade, damit unsere Zuhörer erfahren, wie geil unsere Connection gerade ist?

Robert: Das klingt natürlich immer nach Klischee, aber es ist gerade wirklich so: Mein Team und ich sitzen hier gerade auf Bali und wir sitzen hier im Coworking Space und das Laptop steht vor mir und ich gucke hier in die Palmen rein. Das Wetter ist zwar nicht unfassbar schön, wir haben hier gerade Regenzeit in Bali. Es ist eher grau, es regnet auch viel, aber es ist trotzdem 30° und wir schwitzen uns hier einen ab und trinken Kokosnuss den ganzen Tag.

Norman: Ich glaube, wir haben 2°C, nur um den Unterschied klarzumachen.

Robert: Ich könnt 5 abgeben, aber mehr nicht.

Norman: Das würde schon reichen, das wär dann nicht so klamm. Rob, damit Dich unsere Zuhörer hier bei MARKENREBELL.FM noch ein wenig besser kennenlernen können: Stell Dich doch vielleicht selbst nochmal kurz vor. Wer ist Rob oder Robert Gladitz privat und was ist genau Dein Business?

Robert: Yes, sehr, sehr gerne! Ich bin 26 aktuell. Ich habe vor drei Jahren im Herbst 2013 angefangen mich in diese Entrepreneurship-Welt reinzuwerfen, nachdem ich studiert habe, so wie man das halt so mit Anfang 20 klassischerweise macht und durch zwei Dinge eigentlich: Durch die Tatsache, dass ich angefangen habe mich für Persönlichkeitsentwicklung zur interessieren und dann natürlich zwangsläufig über Klassiker wie Tim Ferris, Dale Carnegie und Napoleon Hill usw. gestolpert bin und dann irgendwann dachte: “Boah nee, der klassische Weg, das ist nichts für Dich. Du musst irgendwas eigenes machen; Du willst selbstbestimmt leben und selbst etwas kreieren und etwas erschaffen und nicht Teil in so einem großen Ganzen sein und so ein kleines Rädchen sein”.

Dann habe ich vor 5½ Jahren meine Ernährung umgestellt, weg von Fast Food usw., wie man das auch normalerweise mit Anfang 20 macht, hin zu komplett vegan und sogar 100 % Rohkost in den ersten drei Jahren. Ich hab fast nur Obst und Gemüse gegessen. Das klingt saucrazy, aber das hat mir einen unfassbaren Energieboost gegeben und eigentlich den Grundstein für all die Dinge gesetzt, die ich jetzt mache. Die beiden Dinge haben dann dazu geführt, dass ich irgendwann sagte: “Ey nee, das Studium musst Du lassen. Du musst etwas Eigenes aufbauen”. Ich bin jetzt seit drei Jahren Unternehmer und genieße die Reise total und es sind viele Projekte gestartet und wieder viele Projekte neu dazugekommen. Jetzt ist mein Haupt-Baby ist die Awesome People Conference. Darauf kommen wir vielleicht später nochmal zurück. Wir interviewen zu drei Themengebieten: Zu Entrepreneurship, Persönlichkeitsentwicklung und Lifestyle-Design. Wir haben insgesamt 33 sehr sehr coole Leute. Wir haben da “Christian Bischoff, Karl Ess, Tobias Beck, Matthew Mockridge usw. Also echt ein paar geile Menschen, die in den Interviews eine Menge sharen und die Interviews gehen dann ab dem 20. November als Online-Konferenz an den Start; das ist gerade das Hauptding, daran worken wir jetzt hier auf Bali gerade.

Ansonsten drehe ich sehr gerne YouTube-Videos. Du hast es schon angesprochen vorhin. Ich bin jetzt seit ungefähr zweieinhalb Jahren auf YouTube aktiv. Ich glaube nächste Woche oder übernächste Woche geht insgesamt mein 900. Video online. Also es sind schon ein paar mittlerweile und das aktuelle Format mit den Daily-Vlogs habe ich jetzt seit 545 Episoden. Seit eineinhalb Jahren dokumentiere ich quasi mein komplettes Leben, was so abgeht; worüber ich nachdenke; an welchen Projekten ich arbeite; was auch mal schief geht usw., weil ich eine Art Blueprint schaffen will, für jemanden der dann - wenn es hoffentlich so weitergeht wie bis jetzt in den nächsten zwei bis drei Jahren ich Videos produziere und dann - die komplette Reise von Anfang bis hin zum Entstehen des richtig großes Dings, verfolgen kann. Auch so etwas, das direkt während des Prozesses dokumentiert wird und derjenige sehr viel lernen kann, anstatt dass sich jemand einfach nur hinstellt und sagt: “So hab ich das damals gemacht und so könnt ihr das auch machen”.

Norman: Diese Dokumentation finde ich sehr cool. Aber bevor wir einsteigen in das ganze Thema Vlogging, gib uns doch noch ein bisschen Futter zum Thema Konferenz, weil das begeistert mich selbst, dass Du wirklich außergewöhnliche Leute gefunden und interviewt hast. Vielleicht erzählst Du uns einfach dazu noch ein bisschen was.

Robert: Gerne. Vielleicht das Modell von Online-Konferenzen für jemanden, der es jetzt nicht kennt: Das Ganze ist eine Win-Win-Win-Situation. Das sind Geschäftmodelle, die ich am meisten mag, also da sind drei Dinge mit involviert: Du als Konferenzersteller suchst Dir ein Thema raus, was Dich interessiert. Du suchst Dir zu diesem Thema möglichst viele, möglichst kompetente Menschen, die dazu etwas beitragen können, führst Interviews mit denen. Viele machen das per Skype. Wir haben das jetzt gemacht, indem wir die letzten zwei Monate durch Deutschland unterwegs waren, eine Tour gemacht haben, uns mit den Leuten in einem Coworking Space getroffen haben und den Zuschauern direkt die Möglichkeit gegeben haben dabei zu sein und direkt vor Ort das Interview zu verfolgen; anschließend Fragen zu stellen; sich mit den Speakern und den anderen Zuschauern zu connecten usw. Das heißt, Du führst diese Interviews - wir haben jetzt 33 Stück an der Zahl - und anschließend werden die dann veröffentlicht. Man kann sich jedes Interview für 24 Stunden kostenlos angucken. Das heißt, bei uns beginnt’s jetzt am 20., am 20. um 10:00 Uhr morgens geht das erste Interview online und das kann man dann bis zum 21., ebenfalls wieder 10:00 Uhr morgens anschauen - komplett for free und dann geht’s offline. Das heißt, wenn Du Bock hast, Dir da viele viele Stunden Content tagtäglich nach Schedule um die Ohren zu hauen, dann kannst Du komplett kostenlos bei der Konferenz dabei sein, was natürlich geil ist. Also man bekommt da wirklich eine Menge Input, den es sonst nirgendwo in dieser Form und in dieser Komprimierung gibt.

Und wer sagt “Ey, ich möchte es ein bisschen entspannter angehen”, der kann sich für einen echt entspannten Preis das Konferenz-Package holen und bekommt dann alle Aufzeichnungen zum Downloaden mit Audios usw. und kann sich das dementsprechend dann reinziehen - wann auch immer er möchte, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr. Dieses Modell ist halt geil, weil Du als Konferenzersteller für die Zuschauer einen echt geilen Kontext schaffst, die dann for free oder für einen günstigen Preis sich eine Menge reinziehen können. Für die Experten, die Du interviewst, ist es auch wiederum geil, weil es mit recht wenig Aufwand verbunden ist. Sie kommen dahin, machen das Interview und bekommen dann zig tausende Leute an Reichweite und Du als Konferenzersteller hast einen Arsch voll Arbeit. Die letzten 5 Monate sind in dieses Projekt geflossen, aber letztendlich ist es auch in Sachen Reichweite und in Sachen Monetarisierung megageil. Du bewegst was Tolles und für mich ist das gerade mein Lieblingsgeschäftmodell. Da bin ich gerade sehr sehr tief drin, weil Du da ein megamäßiges Netzwerk aufbaust; selbst als Person auch megamäßig viel lernst. Es ist der Hammer! Selbst wenn die Interviews nicht veröffentlicht worden wären, wenn ich mit all den Leuten, die ich jetzt schon vorhin kurz angerissen habe, einfach nur die Möglichkeit habe so zu sprechen, dann bringt mich das enorm weiter. Also es ist eine geile Nummer, ich freu mich, dass wir dann in knapp 2 Wochen ab dem 20. November daraus gehen können.

Norman: Sehr cool! Und eins kann ich Dir sagen: Man spürt Deine Begeisterung und was ich liebe sind Leute, die einfach von Ihrer Sache begeistert sind. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen. Ich bin natürlich am Start, ich bin dabei, ich höre und schaue mir das alles an und verlinke natürlich auch die Konferenz in den Shownotes dieses Podcasts - und auf der Facebook-Seite.

Robert: Geil mein Lieber! Ohne Witz, diesen Zuspruch auch jetzt vorab schon zu bekommen, von Dir, von ganz vielen anderen Menschen, dass sie sagen “Ich freue mich darauf, dass es losgeht”, ist einfach superschön. Eine bessere Motivation gibt es eigentlich gar nicht, jetzt noch die letzten Tage voll in Tasten zu hauen und das Ding dann rauszugeben.

Norman: Auch nochmal Danke an Deine Arbeit! Das ist einfach auch die Würdigung wert, weil, das finde ich einfach super. Dieses ganze Herzblut von Dir und Deinem Team dort reinzustecken, um diesen Wert zu erzeugen. Sehr cool!

Robert: Geil, danke, danke, danke!

Norman: Rob zurück zu Dir: Gibt es in Deinem Leben ein Erfolgszitat, irgendein Erfolgsmantra, was Dich schon immer begleitet oder seit längerem begleitet?

Robert: Die Frage ist schön. Die Frage nach dem Zitat ist ja immer wieder präsent und sie wurde mir schon einige Male gestellt und ich hab jedes Mal keine Antwort, weil ich einfach sagen muss, ein so einen Leitsatz gibt es bei mir nicht. Es gibt vielleicht drei Dinge. Ich habe bisher noch keine eleganten Weg gefunden, die auf einen Punkt zu bringen, in ein Zitat zu pressen, aber drei Dinge, die bei mir immer wieder zusammenkommen sind: Sich ein Ziel rauszupicken, wo man sagt “Boah, das begeistert mich richtig”, also dieses Klassische “Ich gehe meinem Herzen nach, ich such mir was raus, wofür ich brenne, um wirklich etwas zu schaffen”. Das ist Punkt Nr. 1, diese Vision zu haben. Punkt Nr. 2 ist: Im Kleinen tagtäglich eine Menge Gas zu geben,  dafür diese Vision umzusetzen. Dann Punkt Nr. 3 und das ist gerade auch so ein bisschen meine aktuelle Baustelle: Den Weg, auch wenn die Vision noch nicht erreicht ist, zu genießen. Also dieses Gasgeben, ein großes Ziel haben, der Leidenschaft folgen und gleichzeitig aber auch noch im Moment sein. Die drei Dinge sind für mich diese drei Eckpfeiler, zwischen denen sich eigentlich alles abspielt und ich immer - wenn ich merke, ich bin jetzt zu sehr in einem von diesen drei Dingern - wieder gucke, dass ich mehr in die Mitte komme.

Norman: Ja, das finde ich sehr cool. Gerade auch den Weg, den Du beschreibst, zu genießen und nicht auf dieses “Wenn, dann” zurückzufallen und zu sagen “Wenn ich das erreicht hab, dann”. Und das ist, was mich auch begeistert an Deinen Filmen bei YouTube. Man sieht das. Du filmst es mit Deinem Team wirklich so, dass man teilhaben kann und merkt, wie Ihr das Leben dort auch genießt auf Euren Reisen. Sehr cool.

Robert: Geil. Schönes Feedback. Danke.

Norman: Ich würde gerne mit Dir an die Stelle in Deinem Leben zurück, wo Du den Moment erfahren hast, der für Dich den Gamechanger ausgemacht hat. Also was hat Dich dann letztendlich 2013 dazu getrieben zu sagen “Ich mach jetzt mein eigenes Ding, ich  muss vorankommen, ich will nicht mehr ein Zahnrad im Getriebe sein”? Was war dieser eine oder gab es überhaupt diesen einen Aha-Moment, der den Schalter umgelegt hat?

Robert: Diesen einen klassischen Moment, wie im Kinofilm, ab dem dann alles großartig läuft und es Unterstützung gibt und der Himmel entzweibricht und die ganze Zeit die Sonne scheint und sowas: diesen Moment gab es nicht. Es waren eher mehrere, schon bedeutende Momente auf jeden Fall. Zwei habe ich schon angesprochen: Meine Ernährungsumstellung damals im Mai 2011 hat mir einen enormen Selbstvertrauensboost gegeben, weil vorher hatte ich ein ganz normales 0815-Leben. Dann habe ich eine große Veränderung in meinem Leben gemacht und habe dadurch gemerkt: Krass, dass hättest Du niemals gedacht, dass Du sowas schaffen kannst. Das hat mir dann einen Schub gegeben, dass ich irgendwann darüber nachgedacht habe “Vielleicht kannst Du auch noch andere Bereiche in Deinem Leben verändern”. Das war der erste Start.

Dann die ganzen Bücher, die ich mir reingezogen habe und da muss ich einfach sagen: Ganz klassisch Tim Ferriss und die 4-Stunden-Woche, das war für mich auf jeden Fall einer der wegweisenden Punkte. Ich hab mir das damals ganz klassisch noch als Hörbuch, bestehend aus 4 CD’s gekauft und hab das Ding dann so oft gehört, dass bei einer von diesen CD’s - da gab es eine Szene, wo dann einfach ein Sprung drin war. Der kam dann nicht mehr klar, weil ich das so oft gehört habe und ich das Ding mittlerweile fast mitsprechen kann. Dieses Hörbuch hat für mich diesen Horizont aufgemacht, wo ich gesehen habe: Es gibt Menschen, die haben einen sehr ungewöhnlichen Lebensstil und es funktioniert. Die sind damit glücklich und sind damit erfolgreich. Da habe ich dann lange darüber nachgedacht und dachte mir so, “irgendwie sowas Ähnliches musst Du schaffen”.

Ich bin ein Mensch, wenn ich einmal gesehen habe was möglich ist, dann ist es für mich sehr schwierig, mich mit etwas, was nicht dem entspricht, zufrieden zu geben. Das kann ich eigentlich nicht und deswegen war das für mich gewiss, dass ich früher oder später da reingehe. Ich hatte nur keinen Plan mit 22, 23, da weißt Du nicht, wie Du sowas angehst: Unternehmer - keine Ahnung. Weil man hat dann erstmal sehr viel Input reingezogen und dann einen ersten Blog gestartet, den eigentlich nur meine Freunde plus drei weitere Leute gelesen haben - Also eigentlich niemand. Es war für mich aber ein wichtiger Moment. Das war quasi das erste Mal, wo ich wirklich rausgegangen bin, meine Gedanken in die Öffentlichkeit gestellt habe, weil das war für mich sehr wertvoll. Ich habe über alles geschrieben, was mich so interessiert hat und es hat nicht wirklich jemanden gejuckt. Aber für mich war es trotzdem cool, diese ersten kleinen Schritte zu machen und dann, nachdem ich dann ein halbes Jahr mal mehr, mal weniger regelmäßig gebloggt habe, ging es dann an den Punkt, dass ich mir gesagt: Jetzt richtig. Jetzt hast Du viel Input hier reingezogen. Jetzt hast Du auch vom zeitlichen her die Weichen gestellt.

Ich habe vorher studiert und habe dann das Studium recht schnell auf Eis gelegt und dann war aber natürlich die Frage: Was machst Du jetzt? Du kannst jetzt nicht direkt ein Business starten; Du hast noch keinen Plan von irgendwas. Ich hab mir dann erstmal einen Job gesucht, der für mich die Ausgaben gedeckt hat. Ich habe Nachhilfe gegeben für Schüler und mit denen Mathe, Deutsch, Englisch und die Hausaufgaben gemacht und es ist jetzt nicht der erfüllendste Job der Welt, zumindest für mich, aber es hat funktioniert.

Ich hab dann nebenbei genügend Zeit gehabt, um in meine eigenen Projekte weiter rein zu investieren und dann im November 2013 war dann der Moment. Ich hab dann meine eigenen Erfahrungen von meiner eigenen Ernährungsumstellung weitergegeben, habe einen Blog gestartet zum Thema rohvegane Ernährung, das “Rohkost-Einmaleins” und das war dann nochmal echt ein Gamechanger. Weg von diesem: Ich mach jetzt mal was und es juckt keinen. Hin zu: Ich geh jetzt so richtig mit Vollspeed rein und mache neben 35 Stunden die Woche Nachhilfetätigkeit locker noch mindestens 35 Stunden in den Blog und mache eigentlich nichts Weiteres. Ich mache keinen Sport und treffe mich nicht mit meinen Freunden und isoliere mich eigentlich komplett und bringe dieses Ding irgendwie ans Laufen. Das war dann noch der dritte Gamechanger, dass ich gesagt habe: Jetzt richtig! Das hat sich dann auch recht schnell gut entwickelt.

Norman: Warum war es Dir so wichtig, Dich selbst als Persönlichkeit, als Marke zu positionieren oder auch als Marke wahrgenommen zu werden?

Robert: Am Anfang habe ich das eigentlich gar nicht so sehr. Das kam erst mit der Zeit. Am Anfang habe ich diesen Blog gestartet und war da auch gar nicht so sehr persönlich präsent. Klar, es gab eine About-Me-Page, aber das war’s dann auch schon fast wieder. Ich habe irgendwie versucht am Anfang die Artikel so zu schreiben, dass möglichst wenig Leute irgendwas dagegen sagen könnten. Weil natürlich starten wir rein und haben ein bisschen Angst was passiert. Ich habe mir alles dreimal durchgelesen und dann nochmal die Ecken abgefeilt und dann nochmal geguckt “okay, was könnte jemand hierzu sagen? Kann ich es vielleicht doch anders formulieren?” Mit der Zeit, je länger ich dabei war, desto mehr habe ich realisiert: Du kannst es nicht jedem recht machen! Du kannst eigentlich nur Deine aktuelle Meinung rausbringen und Du musst damit leben, dass es immer Leute geben wird, die das nicht cool finden.

Ich habe aber auch gemerkt: Je mehr ich da reingehe, desto stärker und desto geiler wird auch das Feedback. Und jetzt mittlerweile knapp drei Jahre später, mache ich keine Blogartikel mehr, sondern Videos und spreche über alles, was mich interessiert und teile eigentlich im Prinzip jede Meinung, auch wenn es mal ein bisschen unpopulär ist. Eigentlich geht es auf dem Kanal darum, dass ich Menschen dabei unterstütze ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und ein Business zu starten. Dann machen wir aber auch manchmal irgendwelche albernen Faxen, was eigentlich nicht dahin gehört. Ich sag mir aber, das bin ich als Marke. Ich will im Internetauftritt all meine Facetten, all meine Persönlichkeit reinbringen, weil ich der Meinung bin, dass nur dann, wenn ich wirklich 100 % komplett real bin, dann den Grundstein dafür lege, dass jemand sagt “Mit dem kann ich mich richtig gut identifizieren”.

Vorher, als ich angefangen habe zu bloggen und meine komplette Persönlichkeit rausgezogen habe, dann war ich keine Marke, dann war ich einfach nur ein 0815-Blog, wo man Rezepte herzieht, wie Chefkoch oder was es da so alles gibt. Da gehst Du nicht hin, weil Du das gerade interessant findet, wer das ist, sondern Du willst einfach nur dieses Wissen. Dann bist Du sehr schnell austauschbar. Deswegen: Dieses Brain-Ding für mich eines der Kernthemen, weil ich weiß, dass, je mehr ich mich selbst da reingebe und je mehr ich zur Marke werde, desto weniger werde ich mit anderen Menschen verglichen, rein auf den Content, sondern die Leute kommen wegen dem Erlebnis. Klar, das Wissen können sie auch aus einem Buch bekommen oder aber irgendwo anders her, aber sie kommen zu mir und gucken meine Videos, weil sie es einfach interessant finden, auf was für eine Art und Weise sie dieses Wissen präsentiert bekommen.

Norman: Ja, das ist super wichtig. Gerade das, was Du angesprochen hast, dass Deine Persönlichkeit im Grunde Deine Positionierung und Alleinstellung ist. Oftmals ist, wenn man über Marken nachdenkt, immer die ewige Suche nach der Alleinstellung: Was kann ich im Markt anbieten? Aber das zu kombinieren oder auch zu fokussieren auf seine eigene Persönlichkeit als Individuum finde ich großartig.

Robert: Schön, wie Du das formuliert hast. Man macht sich dann immer ewig Gedanken: Wie muss ich sein, dass ich anders bin? Wenn man sich mal überlegt, eigentlich jeder Mensch…

Norman: … Dann ist man’s schon.

Robert: …Wir sind schon automatisch anders. Es gibt keine zwei Menschen, die gleich sind. Klar, all die Dinge, die ich jetzt raushaue, die beziehen sich jetzt eher auf Personen, die als One-Man-Show oder als kleines Unternehmen, als Personal Brand am Start sein wollen. Wenn es jetzt um Coca Cola geht - auf dieser Ebene bin ich nicht unterwegs - da kann ich jetzt keine wertvollen Ratschläge geben. Aber wenn es aber darum geht eine Personal Brand aufzubauen, als Einzelperson eine Marke zu werden, dann ist es eigentlich sehr easy, wenn wir es schaffen diesen Mut aufzubringen uns wirklich mit allem was wir haben, mit allen Facetten in die Öffentlichkeit zu stellen.

Norman: Was mich interessieren würde: Du hast gerade gesagt, Du unterstützt Leute dabei ihr Business aufzubauen. Jetzt kann ich mir natürlich auch gut vorstellen und auch viele unserer Hörer sind Führungskräfte, die sind in einem Angestelltenverhältnis und was ich super wichtig finde ist, dass man selbst im Angestelltenverhältnis dafür sorgen sollte, einen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Also wirklich seine Expertise, seine Meinungsführerschaft nach außen zu kommunizieren, um sichtbar zu werden, um gegebenenfalls bei einem Jobwechsel oder vielleicht sogar den Schritt in die Selbstständigkeit, einfach schnell was zu haben; von seinem eigenen Brand, von seiner eigenen Marke zu partizipieren. Wie kann man das aus Deiner Sicht, für sich aufbauen, dass man sagt, vielleicht ist das Thema Vlog/Vlogging irgendwas für mich. Wie kann ich das starten, wie kann ich damit anfangen?

Robert: Ich finde den Gedanken sehr wertvoll, den Du gerade ansprichst - um da ganz kurz drauf einzugehen -, weil viele Menschen mich dann immer fragen: “Robert, aber hast Du nicht Angst, dass Dein Business früher oder später nicht mehr läuft und dann hast Du ja voll die Lücke im Lebenslauf. Dann hast Du kein abgeschlossenes Studium, was willst Du denn dann machen?” Ich bin aber der Meinung, ich bin ja wirklich so mit einer der digital präsentesten Menschen überhaupt, ich teile mein komplettes Leben in den Videos. Auf allen anderen Plattformen sind wir ebenfalls präsent. Es gibt so viele Leute, die bisher Wind davon bekommen haben, was ich mache. Ich glaube, ich brauche nur einen Facebook-Post zu machen und zu sagen “Leute, das Ding läuft nicht; ich hab keinen Bock mehr auf Selbstständigkeit; ich habe Bock auf eine neue Herausforderung, wer hat ein cooles Projekt, wo ich Teil von sein kann?” Dann kriege ich wahrscheinlich direkt 17 Nachrichten von Menschen, die sagen: “Wie geil! Jetzt ist genau dieser Moment. Ich will Robert in meinem Team haben, auf den ich gewartet habe”. Deswegen ist es so wertvoll, egal, selbst wenn wir in einem Job drin sind, wo wir sagen “das ist zu 100 % komplett mein Traumjob. Ich bin so happy darin”, dann würde ich trotzdem jedem empfehlen, parallel eine eigene Personal Brand aufzubauen. Natürlich musst Du jetzt keine Daily-Vlogs machen. Du musst jetzt nicht alles dokumentieren usw. Aber in gewisser Hinsicht - Du hast es schön als Meinungsführerschaft formuliert - diese Expertise, die wir haben in unserem ganz konkreten Bereich - sei es einfach nur auf einer Facebook Page zu sharen, um da wirklich Schritt für Schritt ein eigenes Netzwerk aufzubauen - ist mega wichtig, egal ob es darum geht in einen anderen Job zu wechseln oder eine Selbstständig aufzubauen oder was auch immer. Das ist wirklich das A und O. Und Deine Frage war: Wie starte ich das? Wie gehe ich das an? Oder?

Norman: Ja genau.

Robert: Letztendlich würde ich so simpel wie möglich starten und gucken: Was ist ein Medium, auf das ich Bock haben könnte? Da hat man ja schon so ein gewisses Gefühl -  Schreibe ich gerne, spreche ich gerne in eine Kamera, spreche ich gerne in ein Mikrofon, als Podcast? Und da wirklich zu gucken, was sind die Dinge, die mir gut gefallen? - Dem nächsten Trend nachzujagen und zu sagen “Podcasts sind voll heiß”, aber eigentlich mit dem Mikro fühlt sich ziemlich isoliert an. Ich finde es nicht so geil. Ich will lieber was mit Videos machen oder ich will einfach nur schreiben. Ich will mich abends hinsetzen und einer Stunde einen geilen Blogartikel oder geilen Facebook Post auscraften”. Sich also erstmal auf dieses eigene Medium fokussieren und gucken, was ist eigentlich das, was auf meinen Stärken aufbaut und was baut auf meinen Interessen auf? Oder wenn wir gerne fotografieren, dann starten wir eine Instagram Seite - auch völlig okay. Es gibt wirklich für jedes Skillset und für jedes Interessengebiet ein passendes Medium und dann würde ich einfach starten. Du kannst ja heutzutage ohne Startkapital Deine Meinung raushauen - Du kannst kostenlos einen YouTube-Kanal, eine Facebook-Seite, einen Blog oder einen Podcast eröffnen und dann würde ich mit einem Medium starten und nicht gleich versuchen, alles abzudecken. Sondern wirklich mal nur mit einem starten und dann mal gucken und ausprobieren. Ich habe auch mit dem Blog gestartet, habe einfach mal angefangen zu schreiben, eine Facebook-Seite kam dann noch dazu. Ein Newsletter kam dann, ein YouTube-Kanal kam dann, Instagram kam dann, dies und das. Aber zum Start einfach mal mit einem und regelmäßig die eigenen Gedanken ins Internet stellen. Wenn wir wirklich diesen ersten Schritt weg von: Ich mache mir jetzt im stillen Kämmerlein Gedanken und quatsche mit meinen Kollegen und meinen Kumpels; hin zu: Ich stelle was ins Internet, was wirklich jeder lesen kann. Wenn wir den gegangen sind, dann haben wir schon mal ein großes Stück des Weges geschafft, weil das für viele einfach eine Hürde ist. Dann diesen ersten Facebook-Post, dieses erste Video, diese erste Podcast-Episode rauszustellen, das sollte am Anfang glaube ich das Ziel sein und dann kann können wir gucken, wie wir weitermachen.

Norman: Ja, absolut. Wobei das Thema Vlogging auch schon so eine gewisse Königsdisziplin ist. Den Blog kann ich in Badehose schreiben, einen Podcast kann ich im Jogginganzug machen, in einem Video dürfen die Haare dann auch mal gerne richtig liegen. Worauf ich hinaus will ist, das kennst Du sicher auch, vielleicht war das am Anfang auch Deine Emotion, vielleicht bei Deinem allerersten Video, was Du aufgenommen hast, dieses: sich selbst zeigen. Die Angst davor in irgendeiner Form Content zu publishen und sich öffentlich zu machen. Kennst Du das? Kannst Du Dich noch  an Dein erstes Video erinnern, wie Du dieser inneren Angst - vielleicht hast Du auch keine gehabt - begegnet bist?

Robert: Das erste Video - ich weiß nicht, vielleicht hast Du Bock  das auch unterhalb zu verlinken, ist vielleicht ganz interessant - habe ich mit meinem Bruder gedreht. Wir waren damals in Barcelona und hatten dieses Blog-Business am Start. Viele von unseren Freunden haben Videos gedreht und dann dachten wir “Ach komm, lass uns auch mal Videos drehen”. Wir hatten einen neue Kamera zum Fotografieren gekauft. Und dann waren wir auf dem Markt in Barcelona und dachten “Okay, wir drehen jetzt mal einen geilen Trailer für unseren neuen Kanal” und das Video ist glaube ich eineieinhalb Minuten lang und wir haben 3 bis 4 Stunden gedreht - und nochmal einen Anlauf und dies nochmal und das neu und “Nee, jetzt hab ich Schiss das so zu formulieren und was sagen die ganzen Leute?” Dann sind ganz viele Menschen um uns herum gelaufen, die uns angeguckt haben, als wären wir richtig bescheuert. All diese Dinge, mit denen man am Anfang zu kämpfen hat, diese Hürden am Anfang zu durchbrechen, das ist schwierig, aber das zahlt sich sowas von aus. Klar natürlich, ich dachte mir schon, vorher bin ich “nur mit meinem geschriebenen Wort” im Internet präsent und jetzt auch noch ein Video, da wird es mit Sicherheit viele Menschen geben, die einfach mich nicht mögen, die das einfach nicht cool finden so. Es einfach trotzdem zu machen und sich die Frage zu stellen “Will ich mich von diesen Gedanken zurückhalten lassen? Im Prinzip gibt es nur zwei Wege: Entweder sagen “Okay, wir gehen durch die Angst durch und machen’s trotzdem” oder “wir lassen uns davon zurückhalten” und akzeptieren es dann aber auch, dass wir uns dadurch beschränken.

Je länger ich darüber nachgedacht habe, war es einfach immer stärker: “Ich muss den ersten Weg gehen”. Es gibt keinen anderen Weg weiter für persönliches Wachstum und selbst, wenn ich hinterher merke, dass YouTube mit den Videos und Vloggen, das ist gar nicht meins, dann hab ich trotzdem eine krasse Hürde in mir selbst gecrasht und habe mich persönlich weiterentwickelt. Immer dort wo die Angst ist, dort ist immer der Weg.

Norman: Ja, sehr cool. Vor allen Dingen auch super spannend. Im Grunde ist ja kein Unterschied zwischen Offline und Online. Du hast weder Offline noch Online Einfluss darauf, was die anderen Leute von Dir denken, ob die Dich mögen oder nicht mögen. Die ganzen Schubladen sind ja sofort offen, Du bist ja sofort in diesen Schubladen drin und ich glaube, diese Angst kann man sich ja von vornherein schon mal nehmen, dass man sowieso nur die fokussieren sollte, auch von seinem inneren Mindset her, die einen tatsächlich auch mögen.

Robert: Am Anfang war es schwierig, das so umzusetzen, aber jetzt mit der Zeit ist mein Ziel: Wenn ich 20 Leute habe, die mein Video gucken, dann hatte ich am Anfang, als ich gestartet bin wahrscheinlich 20 Leute, die gesagt haben “Ist ja ganz cool so. Das guckt man sich mal an und dann geht man mal wieder weiter. Vielleicht kommt man wieder, vielleicht kommt man nicht wieder”. Jetzt mittlerweile ist mein Ziel, von diesen 20 Leuten 10 Menschen zu haben, die das so feiern und die all ihren Freunden davon erzählen und dann sagen: “Boah, das ist einfach das Geilste! Das hat mich so inspiriert und so weiter gebracht”. Und dann aber auch 10 zu haben, die sagen: “Das ist ja der größte Scheiß. Das ist absolute Zeitverschwendung gewesen. Ich komm da nie wieder hin. Ich werde jedem davon erzählen, wie blöd der Robert ist und wie dumm der ist und wie Scheiße das alles ist.” Und damit bin ich völlig okay, weil ich weiß, dass ich bei den ersten 10 Menschen einen unfassbaren Mehrwert kreiert habe und damit völlig okay bin, wenn ich bei den anderen 10 Menschen überhaupt nichts auslöse. Damit bin ich viel weiter und entwickle mich viel schneller als Person weiter, mein Business weiter, das was ich bewegen will. Ich komm einfach viel schneller voran, wenn ich mit diesem Mindset unterwegs bin und nicht nach den 20 Menschen strebe, die so sagen: “Ja, ist ganz okay. Ja, passt schon”.

Norman: Ja, absolut. Was hast Du unternommen, um Dein Image aufzubauen? Was waren die ersten Steps neben dem Einrichten des YouTube-Kanals und was war Dein Thema um zu sagen, “auf diese Weise will ich meine Reichweite aufbauen und will die Leute für mich gewinnen”?

Robert: Was genau - das interessiert mich ganz kurz um da perfekt reinzugehen - ist Deine Definition von dem Wort Image?

Norman: Image - Es gibt ja, ich nenn das in der Markenführung auch Haptik, wie fühlt sich das Ganze an? Allein die Entscheidung, wirklich authentisch zu sein, authentisch zu senden, finde ich eine ganz wichtige Entscheidung, um wirklich als Marke in der Wahrnehmung auch echt zu sein. Aber gab’s da eine innere Einstellung am Anfang oder vielleicht auch den einen oder anderen Kanal, den Du bewusst gewählt hast, um dieses authentische Image zu transportieren?

Robert: Ah okay, alles klar. In Sachen YouTube war es absolut dieser Gedanke, auch immer das Unperfekte zu zeigen. Ich kann das total verstehen, wenn wir reingehen und Videos drehen, dann ist das natürlich für uns erstmal ein riesiger Schritt und dann wollen wir alles richtig machen, wollen wir alles perfekt machen und alles glatt poliert machen. Erstens braucht es unfassbar viel Zeit. Ich bin ein riesiger Befürworter von dem 80/20 Prinzip und zu sagen: Okay, das Ding ist gut, so geben wir das raus und setzen uns am nächsten Tag ans Nächste. Aber wenn ich mit diesem Pensum, mit dem ich gerade unterwegs bin, jeden Tag ein Video, dann kann ich überhaupt gar nicht gewährleisten, wenn alles perfekt sein muss. Das geht einfach nicht. Ich sage mir, ich brauch das nicht. Wenn alles perfekt sein muss, dann mache ich vielleicht ein Video im Monat und ich mache aber lieber 29 Videos mehr, die 80 % Qualität haben, weil ich weiß, damit kann ich viel mehr bewegen. Diesen Perfektionismus über Bord zu werfen und auch ein Stück weit Mut zu entwickeln, das Unperfekte zu teilen, weil insbesondere auch einfach mal Dinge zu teilen, die schief gehen. Ich hab auch schon viele Videos auf meinem Kanal veröffentlicht, wo ich einfach sage: “Ey Leute, der letzte Launch von meinem Kurs, da habe ich mir mehr vorgestellt. Das ist nicht so geil. Das und das habe ich an Fehlern gemacht. Das und das ist schief gelaufen”. Was ja natürlich, wenn man darüber nachdenkt, dass ich einem anderen Menschen dabei helfen will, selbst was aufzubauen und dann habe ich selbst was gemacht, was nicht funktioniert hat, dann denkt man: “Das kannst Du doch nicht machen!? Das macht doch Deine Brand kaputt”. Aber nee - ich positioniere mich nicht als der Oberguru, ich positioniere mich als jemand, der auf dem Weg ist. Der weiter ist in den allermeisten Fällen, als diejenigen, die gerade Videos gucken. Deswegen schauen sie zu.

Wenn jetzt jemand schon irgendwie zig Millionen Businesses aufgebaut hat, dann ist der nicht auf meinem Kanal richtig und diese Illusion will ich überhaupt gar nicht erwecken, sondern ist positioniere mich so, dass ich für die Menschen, die jetzt gerade an einem gewissen Punkt sind, den und den Mehrwert liefere. Dazu gehört es aber auch völlig menschlich zu sein und dass auch mal Dinge schiefgehen und dass auch mal was in die Hose geht und dass auch mal was nicht so wird, wie ich mir das vorgestellt habe. Und wenn ich mich von diesen Gedanken, alles perfekt und alles richtig machen zu müssen und alles muss immer glatt laufen, verabschiede, dann nimmt es so viel Druck raus und dann kann ich viel befreiter aufstellen, als immer aus diesem Zwang heraus agieren zu müssen.

Norman: Super gut! Absolut. Was ist Deine wichtigste Botschaft, die Du in die Welt hinaus tragen willst? Gibt es da so ein Ding, wo Du sagst: Das ist mir wichtig?

Robert: Ja, viele Dinge die mir wichtig sind. Was mir besonders wichtig ist - deshalb mache ich auch diese täglichen Videos und lass jeden daran teilhaben - zu zeigen, dass es möglich ist, mit Begeisterung und mit Leidenschaft einen Weg zu gestalten, den es so vielleicht vorher noch nicht gab und damit erfolgreich zu sein und damit glücklich zu sein.

Ich bin der Meinung, es gibt für jeden Menschen, für jede Persönlichkeit den passenden Weg und für einige gibt es aber aktuell diesen Weg noch nicht und sie müssen den erst selbst schaffen und das, was ich jetzt gerade mache mit den YouTube-Videos und mit der Konferenz und mit dies und dem - ich kenne Niemanden, der bisher sowas macht. Ich hab aber trotzdem das Vertrauen, dass es funktionieren kann und ich will zeigen, dass man nicht in irgendeine Schublade reingehen muss, um erfolgreich zu sein, sondern Du kannst das genauso schaffen, wie es zu Dir passt und damit letztendlich auch noch erfolgreich sein.

Norman: Super cool. Absolut. Wie gehst Du mit Kritikern um? Jetzt bedeutet ja Sichtbarkeit natürlich auch, sich ein ein bisschen auch die Blöße zu geben und zu sagen “okay, konstruktive Kritik ist immer gut, daran wächst man und lernt man”, völlig klar. Aber wie sieht es mit destruktiver Kritik aus? Erreicht Dich das, so im Inneren? Tut Dir das weh? Oder wie machst Du das mit Dir selbst aus?

Robert: Ja, schönes Thema. Immer wieder präsent, insbesondere bei der Menge an Output und bei diesem täglich sich wieder zeigen, kommen eine Menge negatives Feedback. Das ist auch eine Sache, an die ich mich mittlerweile auch ein Stück weit gewöhnt habe, aber nichtsdestotrotz ist es immer noch schwierig. Als ich angefangen habe da reinzugehen und mich zu zeigen, habe ich teilweise negative Kommentare bekommen und habe zwei Tage lang darüber nachgedacht, ob ich jetzt dieses Stück Content wieder löschen muss, ob ein komplett neues Video drehen muss, um das klarzustellen. Ich habe mir wirklich unfassbar viele Gedanken gemacht.

Mittlerweile bin ich aber auf dem Punkt angekommen, dass ich mir sage: Die Tatsache, dass jemand eine andere Meinung hat zu dem, was ich gerade gesagt habe, zeigt eigentlich, dass ich ein Stück weit eine Marke bin; dass ich ein Stück weit mich selbst zeige. Die Tatsache, dass wir negatives Feedback bekommen, können wir eigentlich feiern. Weil wenn wir kein negatives Feedback bekommen - zurück zu dem Punkt von gerade eben - wenn wir niemanden haben, der es richtig ätzend findet, dann haben wir in den allermeisten Fällen auch niemanden, der es richtig geil findet und deswegen kann man ein Stück weit diese Kritik umarmen und kann sich sagen “Boah cool! Dabei habe ich mal ein bisschen auf den Putz gehauen. Da habe ich einfach mal war rausgehauen, was jetzt nicht so super populär ist, was jetzt vielleicht nicht jedem gefällt”.

Es gibt dieses schöne Beispiel: Sally Hogsette ist eine Autorin, die sich sehr schätze. Sie bringt dieses Beispiel und sagt “Sei die Pistazie und nicht die Vanille, weil Vanille mag jeder, mit Vanille kannst Du nichts falsch machen. Vanille kannst Du auf den Tisch stellen und jeder bedient sich und alle sind happy damit. Ich kenn keinen Menschen, der kein Vanilleeis mag, aber Pistazie mag nicht jeder, aber dafür die Menschen, die die Pistazie mögen, feiern sie richtig und sagen: Das ist mein absolutes Lieblingseis, dafür würde ich auch nochmal 10 Minuten weiterfahren, um zu einer Eisdiele zu kommen, wo es Pistazieneis gibt”. Und diese Pistazie zu sein und nicht die Vanille zu sein und damit zu leben, dass es ganz viele Menschen gibt, die sagen: “Pistazieneis ist ja das Ekligste der Welt, damit kannst Du mich völlig jagen”. Aber wenn wir das machen, dann haben wir einen ziemlich guten Grundstein gelegt und dann gehört es einfach dazu, okay mit dieser Kritik zu werden, weil letztendlich sagt die Kritik ja mehr über die andere Person aus, als über Dich.

Auch wenn Du sehr sehr viel teilst und auch in YouTube-Videos präsent bist, kriegt man schon einen guten Einblick von mir, aber niemand kennt Dich als Person. Das heißt, wenn Du als Person kritisiert wirst, dann ist es immer eine Sache, die ist unvollständig, weil derjenige es gar nicht weiß, dass es so ist. Wenn mir jemand ankreidet, dass ich XY falsch mache, dann zeigt mir dass mehr über die Person, die diese Kritik gibt, als über mich persönlich. Wenn wir dieses Mindset entwickeln und auch einfach ein bisschen wohlwollend sind, denn letztendlich gibt es insbesondere bei dem, was ich jetzt gerade mache, das zeigt natürlich auch den Lebensstil. Jetzt sind wir gerade auf Bali und wir arbeiten hier viel und machen dies und das. Dann gibt es einfach Leute die sagen: “Ich find es jetzt einfach nicht cool. Ich sitze jetzt hier gerade in Deutschland und es ist grau und ich hasse ich meinen Job und morgen ist wieder Montag. Jetzt muss ich es irgendjemandem mies machen, damit ich mich selbst besser fühle”. Natürlich ist niemand aktiv mit diesen Gedanken im Kopf am Start, aber es gibt viele Menschen, bei denen es unterbewusst präsent ist und wenn sie dann Dir ein bisschen in die Suppe spucken können, dann fühlen sie sich dadurch besser. Dann sage ich mir aber: “Okay, wenn ich jetzt damit dafür sorgen kann, dass es Dir ein bisschen besser geht, dann nehme ich das gerne in Kauf. Du kannst mir hier negatives Feedback geben”. Ich muss es nicht annehmen, ich kann es einfach stehenlassen und kann sagen: “Danke, dass Du Deine Zeit hier für mein Video geopfert hast” und mache aber einfach trotzdem meinen Stiefel weiter. Dann bin ich damit okay und dann merke ich, ich muss es nicht so persönlich nehmen, wie es sich anfänglich angefühlt hat.

Norman: Wie lange hat das gedauert, bis Du so gut damit umgehen konntest?

Robert: Da bin ich absolut noch nicht am Ende. Ich glaub, ich kann jetzt auch immer noch nicht so gut damit umgehen, wie ich eigentlich damit gerne damit umgehen wollen würde. Das wurmt mich dann schon immer nochmal. Dann denke ich mir so: Aber warum denn? Die haben es doch falsch verstanden. Ich kann ja auch aus vielem was rausziehen. Das ist auch eine Entwicklung. Ich war zwischenzeitlich so auf diesem Punkt, dass ich mir sage: “Das juckt mich alles gar nicht” und jetzt frag ich mich schon immer mehr, selbst wenn ich das nicht unterschreibe, aber trotzdem “ist da eine kleine Sache drin, die ich doch für mich annehmen kann und in der ich doch wachsen kann?”

Diesen Grat zu schaffen zwischen auf der einen Seite sich nicht davon fertigmachen zu lassen, auf der anderen Seite sich aber trotzdem zu fragen: “Was kann ich daraus ziehen?” Ist eine lange Übung glaube ich. Ich mache das jetzt seit drei Jahren und bin so mittelgut, würde ich sagen. Da geht’s auf jeden Fall noch viel weiter nach oben, aber mit dem aktuellen Punkt bin ich schon ganz happy und kann gut damit arbeiten und kann mich, wenn dann sowas reinkommt, kurz darüber ärgern und kurz einmal das durchspielen und dann zwei Minuten später wieder auf die Dinge fokussieren, die ich für die Menschen leisten kann, die es gut finden und da mich immer auf den positiven Mehrwert zu konzentrieren.

Norman: Sehr schön! Da bin ich völlig bei Dir. Es ist glaube ich ein sehr hohes Level in der Persönlichkeitsentwicklung aus der Kritik wirklich die Chance zu erkennen und für sich dann Weiterentwicklungspotenzial aufzumachen und die Tür nicht abzuschließen hinter sich, sondern wirklich zu sagen: “Ich nehm das an, aber ich lass es nicht an mein Herz ran. Ich lerne gern, aber es ist kein Angriff gegen mich als Person”.

Robert: Ja, schön. Das ist ja auch wieder dieses, wenn man es mal durchspielt, wenn eine Person mein Video, was ich da Online gestellt habe, kritisiert, dann bin ich natürlich ein Stück weit mit meiner eigenen Arbeit verwoben, weil es liebe, weil ich es gern mache, weil ich da auch mein Herzblut reingelegt habe. Aber selbst wenn jemand sagt “Das Video ist das schlechteste Video, was ich jemals gesehen habe”, dann sagt es, selbst wenn ich es annehmen würde, gerade nur etwas über meine aktuellen Videoskills aus und nicht über mich als Person und meine Videoskills kann ich verbessern und kann mir sagen: “Okay, mach ich’s beim nächsten Mal einfach geiler”, aber es sagt nichts über mich als Person aus. Ich bin immer noch genauso wertvoll wie vorher, auch wenn diese Trennung zu schaffen, einfach unfassbar schwer ist.

Wenn wir etwas mit Leidenschaft betreiben, steckt da unfassbar viel von uns selbst drin. Aber da kommt halt auch nochmal dieser Punkt rein, selbst wenn jemand sagt: “Ey, das Ding ist nicht geil”. Vielleicht ist das jemand, der seit 10 Jahren wirklich profimäßig Videos dreht und Dokumentationen gemacht hat und unfassbar erfolgreich ist und für seine Maßstäbe ist es natürlich schlecht. Da habe ich auch gar nicht den Anspruch, als jemand der das seit zweieinhalb Jahren macht, da mit jemandem konkurrieren zu können, der schon unfassbar erfolgreich ist. In den allermeisten Fällen, ist der, der so ein Feedback schreibt, aber nicht jemand der unfassbar erfolgreich ist. Weil jemand, der unfassbar erfolgreich ist und seit zehn Jahren Videos macht, in den allermeisten Fällen viel zu beschäftigt ist, um bei mir negatives Feedback zu schreiben. Das ist auch so ein Punkt, den ich immer stärker durchdringe.

Jemand, der seine eigenen Projekte hat und damit glücklich und damit erfolgreich ist, seinem Traum nachgeht, der hat überhaupt gar keine Zeit uns jetzt hier vor die Tür zu kacken. Das sind in den allermeisten Fällen Menschen, die noch nicht ihr Ding gefunden haben und die unhappy sind mit dem und dementsprechend sollte man sich die Frage stellen: Ist es sinnvoll, von so jemandem einen Rat anzunehmen? Weil das ist ja nicht jemand, der ist auf dem gleichen Weg wie ich. Der macht was völlig anderes und dementsprechend, wenn ich eine andere Sache mache als er, dann bin ich in den allermeisten Fällen eher der Experte für meine Situation und nicht die andere Person.

Norman: Ja. Was ich auch noch mal unterstreichen möchte, ist Deine Aussage, die Du gemacht hast: Wenn Du die destruktiven Kritiker oder meinetwegen auch die Hater hast, dann bist Du auf einem guten Weg sichtbar zu werden. Ich stell mir immer die Frage oder versuche mir vorzustellen, das müssten ja eigentlich auch Leute sein, die dann, wenn sie ein kleines Kind sehen, was mit völliger Begeisterung eine Sandburg baut oder so, dass sie da einfach durchlatschen und auch dort versuchen, das zu zerstören. Ich kann mir das immer nicht vorstellen, wieso da ein Unterschied gemacht wird und finde, das sind sehr merkwürdige Menschen. Aber gut - anyway.

Robert: Ein schöner Punkt! Weil im Prinzip sind wir ja dieses kleine Kind, dass jetzt gerade eine Sandburg baut. Unser erstes Video, stellen es Online und sind Feuer und Flamme und finden es geil und wollen am liebsten zu Mama rennen und sagen: “Hier guck mal.” Und dann kommt jemand und der läuft dadurch. Das ist einfach unvorstellbar.

Norman: Ja, absolut. Rob, die Frage: Wie triffst Du Entscheidungen und was hilft Dir dabei, finde ich immer sehr spannend. Wie ist es bei Dir?

Robert: Da bin ich auch nicht so ganz im Tune mit diesem klassischen Business-Ding und wir müssen alles analysieren und wir müssen für alles eine passende Metrik haben und müssen schauen, “okay hier diese Zahl und wenn sich das so entwickelt, dann entscheiden wir so und wenn sich das so entwickelt, dann entscheiden wir so”. Ich treffe fast alle Entscheidungen einfach aus dem Bauch heraus und ich bin damit unfassbar gut gefahren. Egal, ob es darum geht, einen neuen Mitarbeiter an Bord zu holen oder in ein Projekt reinzugehen oder ein Projekt zu droppen oder irgendetwas umzustellen oder eine neue Marketingplattform auszuprobieren - ich schau immer: Fühlt sich das gerade so an, als ob ich da richtig Bock habe reinzugehen, als ob da eine geile Connection fühle? Das muss man natürlich immer für sich persönlich abwägen, welcher Weg da für mich der passende ist. Aber ich bin ein Mensch, der, wenn er richtig, richtig, richtig Bock auf eine Sache hat, dann bin ich unfassbar produktiv und wenn ich gar keinen Bock auf eine Sache habe, dann bin ich unfassbar unproduktiv. Für die allermeisten Jobs dieser Welt, wäre ich glaube ich der schlechteste Mitarbeiter, den man sich vorstellen kann. Weil wenn ich nicht mit Herzblut jetzt gerade dabei bin, dann kann ich auch nichts leisten. Dann ist das Ergebnis einfach richtig schlecht. Das heißt, ich bin nicht besonders gut darin, mich in einer Sache, wo ich merke “Nee, da brennt gerade nicht mein Herz für”, mich da reinzuwerfen und da gute Leistungen zu schaffen.

Weil ich das für mich erkannt habe, meide ich das und gehe nur in Dinge rein, wo ich sage “Boah ja, geil!” Da wache ich morgen früh auf und denk mir “da will ich direkt jetzt reingehen und dann will ich direkt dieses Projekt voranbringen”. Und wenn das der Fall ist, dann ist die Entscheidung für mich schon ziemlich klar. Dann muss ich natürlich noch mit Analytischen und Rationalen gegenchecken, wie ich das jetzt konkret mache, weil wir müssen auch diese Praktikabilität haben.

Wenn ich jetzt von heute auf morgen entscheiden würde “alles was ich jetzt mache, da habe ich überhaupt keine Lust; ich hänge alles an den Nagel und gucke dann, was ich mache, ist auch nicht besonders clever, weil ich ja gucken muss, wie ich klar komme. Erst diese Entscheidung mit dem Herz zu treffen und dann zu gucken, wie ich sie rational umsetze und wie ich dieses große Ding, irgendwie runterbreche - das ist für mich immer mein Weg. Aber die Entscheidung ist  meistens schon sehr schnell klar und ich muss nur noch einen Weg finden, wie ich sie umsetzen kann.

Norman: Ja, super. Es auch super spannend im Leben, wenn man sich genau wie Du,  von der eigenen Intuition leiten lässt. Wohin geht die Reise? Das ist ja auch die gewisse Spannung, die im Kopf eh nicht kalkulierbar ist. Super cool. Rob, jetzt machen wir noch einen kleinen Werbespot rein, nämlich für Dich, weil ich Deine Arbeit sehr schätze und gesehen habe, dass Du  natürlich auch ein paar Online-Kurse hast. Kannst Du uns dazu ein bisschen was erzählen?

Robert: Yes, gerne! YouTube ist einfach mein Baby, mein Lieblingsmedium. Ich habe einen Kurs erstellt, den hab ich jetzt seit eineinhalb Jahren präsent und alle paar Monate update ich den jetzt. Er ist jetzt mittlerweile sehr, sehr fett geworden. Der heißt “YouTube, aber richtig”. Das ist ein Videokurs, wo es einen kompletten Rundown über alle Themen gibt, die in Bezug auf das Thema YouTube interessant sind: Wie finde ich mein Thema? Wie finde ich meine Zielgruppe? Wie finde ich meine Nische? Wie drehe ich Videos? Was brauche ich für ein Equipment? Wie baue ich eine Community auf? Wie starte ich Kooperationen? Wie kann ich damit Geld verdienen? Wie connecte ich YouTube mit anderen Plattformen? Und so weiter und so fort. Für wirklich jeden, der Bock hat auf das Thema YouTube, ist das ein auf jeden Fall ein Ding, was ich jedem ans Herz lege. Da haben wir jetzt mittlerweile sehr viele Leute dabei. Wir haben auch jetzt schon echt einige dabei, das ist meine Lieblingsstory aus diesem Kurs. Wir haben einen dabei, der mit dem Kurs gestartet ist mit 300 Abonnenten: Matthias Niggehoff. Der ist Psychologe und hat auch eine eigene Praxis und hat quasi seinen YouTube-Kanal gestartet, um seine Praxis und seine Tätigkeit weiter in die Welt hinauszutragen. Das war als Hobbyprojekt gestartet und mittlerweile steht der Kanal bei 25.000 Abonnenten. Das ist einer der Rockstars überhaupt in dieser Szene und das ist krass! Das mit anzusehen, wie YouTube als Medium so viel bewegen kann. Das ist für mich wunder-, wunderschön. Und als kleine Basic-Version davon haben wir noch einen abgespeckteren Kurs, der heißt “YouTube, die Basics”. Den gibt es in zwei handvollen Lektionen - der  ist auch komplett kostenlos - als ersten Einblick für jemanden, der jetzt gerade zuhört und sich sagt “Ja, das könnte was für mich sein, das könnte interessant für mich sein”. Checkt Euch gerne diesen Kurs aus, der ist auch komplett for free. Da kann man anfangen, die Füße ins Wasser zu halten, in dieses YouTube-Medium.

Norman: Ja, sehr cool! Gibt es drei wichtige Punkte, die ich als angehender Vlogger beachten sollte, aus Deiner Sicht?

Robert: Schöne Frage! Einen Gedanken muss ich auch hier wieder reinstreuen, den wir jetzt vorhin schon hatten: Diesen Perfektionismus über Bord zu werfen und sich zu sagen “Ich fang jetzt mal einfach an. Ich hab zwar noch nicht die perfekte Kamera. Ich hab nicht das perfekte Know how”. Meine ersten 30 Vlogs habe ich komplett mit dem iPhone gefilmt und in der iMovie-App direkt am Handy geschnitten, quasi komplett ohne Laptop. Das hat auch funktioniert. Das geht. Das ist möglich. Diese Hürde Equipment, können wir direkt von Anfang an über Bord werfen, denn jeder hat ein halbwegs taugliches Smartphone oder zuhause noch eine DigiCam rumliegen oder vielleicht sogar eine Spiegelreflex, mit der im Urlaub Fotos gemacht werden und damit kann man wunderbar starten, das passt vollauf.

Norman: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, genau.

Robert: Was ebenfalls wichtig ist, ist sich bewusst zu machen, dass YouTube und das Vlogs nicht wie Fernsehen sind, das ist nicht so eine Einbahnstrasse. Du produzierst Content; drehst Dein Video; stellst es Online. Dann gucken es Leute; die finden es toll und fertig ist und dann wird am nächsten Tag oder nächste Woche wieder ein neues Video ausgestrahlt. Sondern YouTube ist ein Austausch; das ist ein Zweiwegeding. Du produzierst was, stellst es online und dann guckt sich das jemand an und schreibt den Kommentar, schreibt ein Feedback, schreibt Dir vielleicht eine Nachricht. Du reagierst wieder darauf und baust so eine Community auf. Das macht für mich auch den Reiz aus.

Mein aktuelles Video, was ich gestern gefilmt habe, habe ich heute morgen geschnitten. Das ist fertig und lädt gerade hoch. Das wird in der nächsten Stunde gepublished und ich weiß jetzt schon - und das macht diesen Reiz aus, dieses Video zu veröffentlichen -, dass sich Leute darauf freuen werden. Wir kriegen Feedback und sie sagen: “Ey, ich will mehr von Bali sehen, das ist voll cool und ich gucke das jeden Tag” und ich weiß jetzt schon vorab, bevor es online ist, dass es Leute geben wird, die freuen sich darauf und das motiviert mich natürlich nochmal enorm, da wirklich täglich präsent zu sein und vielleicht auch mal an einem Tag wo ich denke, “Krass, heute ist so viel zu tun. Vielleicht drehst Du heute mal kein Video” und es dann einfach trotzdem zu machen, weil ich weiß, es gibt Leute, die freuen sich darauf.

Da ist einfach so eine Community entstanden von Menschen, die sich um ein gemeinsames Interesse versammeln und die sich auch untereinander connecten. Dieses Thema Community ist aus meiner Sicht eines der Wichtigsten überhaupt, weil das auch dazu führt, dass wir jetzt all diese Projekte in der Lage sind umzusetzen, die wir umsetzen.

Wenn es gut läuft, dann knacken wir morgen die 7.000 Abonnenten und 7.000 Leute sind viel, aber 7.000 Leute sind jetzt auch nicht so viel, als dass man darauf aufbauend als Grundlage eine Awesome People Conference machen kann mit Life Events in allen größeren deutschen Städten und über 500 Leute bei unseren Events zu Gast hatten und jetzt eine Online-Konferenz machen, die riesig wird und mit Größen wie Christian Bischof, Tobi Beck, Matthew Mockridge usw. zusammenzuarbeiten.

Das funktioniert nur, weil die Community so stark ist, dass sie präsent ist und dass sie kommentiert und zuschaut und letztendlich auch Produkte kauft und da einfach etwas in Gang bringt. Weil ich immer ein Befürworter von diesem Qualität statt Quantität war - also Tiefe von Beziehungen über Anzahl der Menschen. Das ist mir immer viel wichtiger. Es ist mir eigentlich egal, ob da jetzt 3.000, 5.000 oder 7.000 Leute zugucken, sondern mir ist es wichtig, dass die, die zugucken etwas daraus ziehen können; dass es sie weiterbringt; die mir ein Feedback schreiben; ich mich persönlich mit denen austausche. Das ist immer mein oberstes Ziel. Das vielleicht als Punkt Nr. 2: Wirklich immer auf die Community zu gehen.

Und als Punkt Nr. 3, das ist vielleicht so eine Sache, die es einem erleichtert und die ich auch am Anfang wieder angekreidet bekommen habe: Am Anfang ist es völlig okay einfach mal nachzumachen, einfach nur zu kopieren, einfach komplett zu klauen. Zu gucken, welche Leute machen Videos in einem Stil, wie es mir gefällt und dann mach ich’s einfach mal nach. Dann versuche ich dieses Handwerk komplett zu übernehmen. Weil wenn wir uns in einen Bereich reinwerfen, von dem wir noch nicht so die Ahnung haben, wir z.B. Videos drehen, dann ist es schwer einen eigenen Stil zu entwickeln, wenn wir noch überhaupt gar nicht das Handwerk können. Deswegen, was ich am Anfang gemacht habe: Ich habe mir zwei, drei Vlogger rausgesucht, von denen ich finde, dass sie einfach einen geilen Job machen, die verfolge ich sehr gerne. Casey Neistat, Ben Brown, zwei coole YouTuber, die ich sehr gerne verfolge und ich mache einfach mal nach und ich gucke mal: Wie setzen die die Schnitte? Wie führen die die Kamera? Was machen die genau? usw. Ich versuche es einfach mal nachzubauen. Dann haben ganz viel Leute geschrieben: “Ey Robert, Du machst die ja voll nach!” Dann hab ich gesagt: “Ja klar, ich kann ja noch nichts anderes. Ich muss ja erstmal lernen”. Und jetzt habe ich mittlerweile einen gewissen eigenen Stil entwickelt, der nicht so ist wie irgendjemand anderes. Das hätte ich aber nicht gekonnt, wenn ich direkt von Beginn an versuche, meinen eigenen Stil zu entwickeln. Also: Am Anfang klauen, ist völlig okay.

Norman: Das ist ja auch genau das, wie wir groß geworden sind. Von wem haben gelernt? - Vom Abschauen der Eltern.

Robert: Total! Nur weil Mami läuft, heißt das nicht, dass wir nicht auch laufen dürfen. Wir können es einfach mal nachmachen.

Norman: Robert, wir sind fast am Ende unseres Interviews. Ich hab noch so eine kleine Quick Q & A Session. Ich stelle Dir ein paar Fragen und Du antwortest ganz spontan.

Robert: Geil, hau raus!

Norman: Was hat Dich anfangs davon abgehalten, Dich als Marke zu positionieren?

Robert: Ich hatte es jetzt schon mehrmals am Start: Angst vor negativem Feedback, auf jeden Fall. Diese Angst vor Zurückweisung muss man überwinden, sonst kommt man da nicht voran.

Norman: Wenn die Leute an Dich denken, was ist das eine Wort, wofür Du selbst als Marke bekannt sein willst oder schon bist?

Robert: Begeisterung. Mein Ziel ist es wirklich, diese Begeisterung, diese Leidenschaft rüberzubringen und zu zeigen, was alles möglich ist. Und indem ich zeige was möglich ist, hoffe ich, dass ich bei anderen Menschen dieses Gefühl von: “Boah, für mich ist das auch möglich. Ich will da auch reingehen”, dass ich das auslösen kann, das ist mein Ziel.

Norman: Ja, sehr cool. Welcher Moment oder Rat hat einen besonders nachhaltigen Einfluss auf Dein heutiges Leben oder auf Dein Business?

Robert: Schöne Frage. Einen Rat, so einen richtigen super, duper ultra Rat habe ich nicht präsent. Einen Moment, der einen großen Einfluss auf mich hatte war: Anfang 2015 habe ich mein erstes Business zum Thema Rohkosternährung auf’s Eis gelegt und habe etwas neues gestartet und hatte am Anfang super Angst, weil 1.) Das Ding lief richtig gut. Richtig viele Leute haben das verfolgt, da war Potenzial, aber ich habe gemerkt, da hängt nicht mehr mein Herz dran; das Thema Ernährung ist nicht der Kern von all dem. Ich muss einen kleinen Shift machen und muss was Neues starten und hatte deswegen natürlich super  Angst: “Ey, das sichert mein Einkommen. Davon lebe ich” und wie ich das schaffe. Das war die schwierigste Zeit bisher auf jeden Fall. Letztendlich habe ich es dann doch gemacht und es hat auch funktioniert und es hat mir nachhaltig gezeigt, wenn Du dem nachgehst, wo Deine Leidenschaft drin liegt, dann hast Du zwar kurzfristig unter Umständen eine Menge Schwierigkeiten, aber langfristig hast Du den fetten Return und das Ding lohnt sich, immer wieder da reinzugehen. Weil, wenn Du auf Deiner Leidenschaft aufbaust, dann kannst Du langfristig Resultate einfahren, die Du überhaupt niemals einfahren kannst, wenn Du nur dort reingehst, wo gerade das Potenzial liegt.

Norman: Absolut, das sehe ich genauso. Kannst Du uns eine Internetressource oder ein Tool nennen, was Du selbst einsetzt?

Robert: Mein absolutes Baby ist auf jeden Fall Evernote. Damit arbeite ich tagtäglich, damit mache ich alle Planungen hier im Team oder für die Videos oder für die Konferenz. Das ist mein Lieblingsproduktivitätstool. Bevor ich angefangen habe es zu nutzen, habe ich schon überall gehört, dass alle es so hypen und ich dachte mir: “Häh, was ist denn da dran? Das sind irgendwie nur Notizen”, aber ich kann jedem empfehlen, sich da mal reinzubegeben und ein paar Videos darüber in YouTube zu schauen, was das Ding eigentlich kann. Das ist richtig, richtig, richtig stark.

Norman: Ja, das verwende ich auch - ist echt ein cooles Tool. Welche drei Mobile Apps benutzt Du am liebsten?

Robert: Schöne Frage. Warte mal, ich mach jetzt hier einfach mal direkt hier parallel das Ding an und guck mal, was auf meinem Homescreen ist. Ach geil, was ich sehr gerne mag, ist jetzt vielleicht nicht für jeden übertragbar, aber die die DJ I go App und DJ-I ist der Marktführer in Sachen Drohnen - ferngesteuerte Autos für die Luft. Ich war erst gestern wieder unterwegs und ich liebe es total. Das wertet natürlich die Videos nochmal enorm auf, dass ich hier auf Bali mit der Drohne über die Wälder fliege und da geile Aufnahmen mache. Das liegt gerade mein absolutes Herz. Ansonsten kann ich jedem Audible und Blinkist empfehlen, das sind meine beiden Go-to-Ressourcen, wenn es darum geht, sich Input reinzuziehen. Audible ist von Amazon. Da sind die ganzen Bücher als Hörbücher und Blinkist ist eine geile App, die einem Buchzusammenfassungen in 15 Minuten serviert - entweder zum Lesen oder zum Hören. Ich kann mir jetzt quasi, um bei Tim Ferris 4-Stunden-Woche zu bleiben, die Quintessenz aus diesem Buch in 15 Minuten ziehen und das ist geil! Das ist wirklich hervorragend dafür geeignet, um sich einen ersten Einblick in ein Buch geben zu lassen, ohne jetzt komplett zu sagen “Ich committe jetzt 10 bis 15 Stunden meiner Zeit darein, um da wirklich die Ressourcen rausziehen zu können. Blinkist ist mein persönlicher Geheimtipp an dieser Stelle.

Normal: Sehr cool. Vielleicht an dieser Stelle noch eine Querfrage: DJ I hat ja eine Halterung für’s Handy rausgebracht, was ja denselben Mechanismus hat, wie die Kamera die unter der Drohne an diesem Gimble hängt. Hast Du die schon mal verwendet oder hast Du da schon Erfahrungen sammeln können?

Robert: Gar nicht. Nee, das habe ich noch nicht genutzt. Es ist auf jeden Fall interessant, es ist sehr, sehr spannend. Ich filme aktuell - falls es jemanden interessiert - aktuell mit der Sony A7S2, die habe ich mir jetzt vor Kurzem geholt. Das ist das geilste Ding. Ich bin ultrahappy mit der Kamera, die ist aber unfassbar teuer. Das ist vielleicht für jemanden, der jetzt startet, nicht unbedingt geil, aber wirklich: Die Qualität von dieser Kamera ist bisher noch nicht durch so einem Smartphone mit coolem Gimmick aus meiner Sicht zu ersetzen. Aber keine Ahnung was in Zukunft kommt, mal gucken.

Norman: Was für Musik hörst Du, die Dich inspiriert oder auf neue Ideen bringt?

Robert: Schöne Frage. Das ist sehr unterschiedlich. Ich habe nicht nur einen Musikstil. Es kommt immer darauf an, wenn ich eine kreative Brainstorming-Sache reingehe und es gerade mein Ziel ist, neue Ideen zu entwickeln, dann höre ich sehr gerne klassische Musik. Das entspannt und energetisiert mich irgendwie gleichzeitig. Das finde ich sehr geil. Wenn ich z.B. Sport mache oder so, dann höre ich eher was, was ein bisschen energiegeladener ist, dann höre ich gerne Hiphop. Da bin ich auch wieder so - ich geh da rein, was sich gerade cool anfühlt. Ich höre gerade irgendwo ein Lied, das läuft irgendwo in einem Restaurant oder sowas. Dann zieh ich mir das auf Spotify zwei Tage lang auf Endlosschleife, weil ich es gerade geil finde, weil ich damit gerade eine positive Energie verbinde. Alles was mich in einen guten Energiestate setzt, höre ich gerne.

Norman: Super! Jetzt hast Du schon ein Buch genannt. Die obligatorische Buchfrage muss natürlich in jedem Podcast-Interview kommen. Aber gab es in Deinem Leben ein Buch, was für Dich persönlich einen großen Mehrwert hatte?

Robert: Ja! Ryan Holiday - The Obsticle is the way. Ryan Holiday ist einer meiner Lieblingsautoren und in diesem Buch geht es darum, der Titel verrät es schon, da wo gerade das Hindernis ist, da wo gerade das Problem ist, dort ist eigentlich der Weg, in den wir reingehen sollten. Dieses Klischee mittlerweile schon: “Was uns nicht umbringt, macht uns stärker”. Da ist aber aus meiner Sicht so viel Wahres dran. Die schwierigsten Zeiten bisher, waren auf jeden Fall die Zeiten, in denen ich mich am stärksten weiterentwickelt habe, in denen ich am meisten gelernt habe. Wer für sich selbst da mal reingeht, in diese Illusion vom Scheitern, vom es geht alles schief und da mal drüber nachdenkt, dass das eigentlich Quatsch ist - Wir starten jetzt ein Business und es fährt  komplett gegen die Wand, es funktioniert nicht so, dann haben wir, weil wir trotzdem mit einem offenen Geist dabei sind, so viel gelernt. Wir wissen, was alles genau nicht funktioniert und unsere Erfolgswahrscheinlichkeit beim nächsten Mal steigt exponentiell. Alles was gerade aktuell ein Problem ist, bietet Möglichkeiten, unfassbar riesiges Lernpotential und die Möglichkeit zum Wachstum. Deswegen ist dieses Buch ein Gamechanger für absolut jeden Menschen.

Norman: Sehr cool. Super. Letzte Frage Rob: Hast Du für uns noch so zum Abschluss einen Tipp, den Du uns geben würdest, wenn ich jetzt in einen Zug einsteige und davon fahre und wir erreichen wir Dich am besten?

Robert: Das ist ja mittlerweile auch schon fast so ein Klischee, aber da ist so viel Wahres dran - Ich liebe diesen Nike-Slogan von Just do it. Das ist wirklich das Geheimnis. Menschen suchen immer oft nach dieser Wunderpille, “wie werde ich erfolgreich? Wie werde ich glücklich? Wie baue ich mir das auf?” - Du musst einfach anfangen! Du musst einfach starten, loslegen, unperfekt, einfach ins Handeln kommen. Dieses tagtägliche Weiterentwickeln und auch Bock auf diese schwierigen, unsexy Dinge entwickeln, weil ich weiß, dass mich das voranbringen wird, ist super wichtig. Also einfach loszulegen und zu starten und so einfach es klingt, so einfach ist es auch, aber so schwer ist es dann doch wieder, weil dann so viele Dinge in unserem Kopf uns zurückhalten. Aber wir wissen, wir haben heute angefangen oder wir haben heute einen Schritt gemacht, der uns besser macht und der uns näher an das bringt, was wir eigentlich wollen als gestern, dann haben wir alles richtig gemacht und dann können wir morgen den nächsten Schritt machen und übermorgen den nächsten und überübermorgen den nächsten und dann kommen wir langfristig irgendwo an, wo es ziemlich geil sein wird. Wo das genau ist, keine Ahnung. Ich weiß nicht genau, wie es bei mir weitergeht, aber ich habe das Vertrauen darauf, dass, wenn ich tagtäglich diese Verbesserung, immer tagtäglich auch als Mensch wachse, dann lege ich einen sehr guten Grundstein.

All das versuche ich gerade weiterzugeben in der Awesome People Conference, das ist mein absolutes Baby zurzeit. Wie gesagt, vom 20. bis 30 November gibt es da knapp 50 Stunden Videomaterial, 33 Interviews mit sehr interessanten, erfolgreichen glücklichen Menschen, die ihre Insides sharen. Ich geh da tief rein an die Wurzel: Wie ging das Ganze eigentlich los? Wie ist es ins Rollen gekommen? Ich kann jeden nur herzlich einladen. Es ist komplett kostenlos, da kann man sich einfach eintragen auf der Website und kann sich dann tagtäglich die einzelnen Interviews reinziehen und das ist gerade mein Herzensding. Da möchte ich wirklich jeden einladen, da dabei zu sein.

Norman: Schön. Wir verlinken es auf jeden Fall. Wie erreichen wir Dich am Besten?

Robert: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt sehr, sehr viele Social Media Kanäle. Was mich wirklich freuen würde ist, weil wir jetzt auch sehr stark auf diesem YouTube-Video-Thema gerifft haben: Wer jetzt sagt “Ey, das könnte irgendwie was für mich sein” - Geht mal gerne auf meinen YouTube-Kanal und schreibt mir einen Kommentar darunter, dass ihr jetzt hier gerade vom Podcast kommt. Das würde mich sehr freuen. Dann kann ich nochmal ganz kurz Danke sagen für’s anhören. Weil wir haben jetzt eine Stunde hier gesprochen und Zeit ist das wertvollste Gut und allein, dass jemand uns beiden jetzt gerade eine Stunde seiner Zeit schenkt ist schon Mindblowing - so richtig krass! Also, auf jeden Fall Danke dafür! Haut mir gerne einen Kommentar raus, dann kann ich nochmal da ganz kurz Danke sagen und wer mich persönlich erreichen will, am besten einfach über die Facebook-Seite der Awesome People Conference, da einfach eine Message raushauen und dann schreibe ich da sehr gerne zurück.

Norman: Rob, an dieser Stelle: Ich sage Danke. Vielen Dank für Deine Zeit!  Du hast es gerade angesprochen: Dein wertvollstes Gut - Eine Stunde hast Du uns geschenkt und wir haben sie konserviert in diesem Podcast. Ich freue mich von Dir zu hören. Ich freue mich auf die Konferenz und wir bleiben in Verbindung.

Robert: Sweet, mein Lieber. Vielen, vielen Dank! Ohne Witz, es hat mir außerordentlich viel Freude bereitet und ich wünsche Dir allen Erfolg weiterhin und bis bald hoffentlich.

Norman: Ja, bis bald. Danke Rob!

Robert: Geil, ciao!

Norman: Ciao!

 

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