Seite wählen

Digitale Transformation –Trends 2017

 

Die digitale Transformation ist nach wie vor in vollem Gange. Sie verändert nicht nur einzelne Arbeitsprozesse, sondern die gesamte Arbeitswelt. Für Unternehmen heißt es dabei, auf dem Laufenden zu bleiben, um mit den rasant voranschreitenden Entwicklungen Schritt halten zu können. Dabei ist es oft ganz schön mühsam, nicht den Überblick zu verlieren – traditionelle Führungsrollen wurden durch neue Modelle abgelöst, Silos für obsolet erklärt und Rollen komplett neu verteilt. So hat sich die digitale Transformation vom simplen Trend zur allumfassenden Businessstrategie entwickelt, an der es für erfolgreiche Unternehmen kein Vorbeikommen gibt. Wie aber sehen Experten die zukünftigen Entwicklungen? Im folgenden Artikel haben wir die wichtigsten Trends 2017 für Dich zusammengefasst. So nimmst Du mit Deinem Unternehmen gleich von Beginn an eine Vorreiterrolle ein.

Das bringt die digitale Transformation 2017

 

Durchdachte Planung, strategische Zusammenarbeit und die Integration aller Unternehmensabteilungen – das sind die Grundzutaten der digitalen Transformation 2017. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf das, was Dich im kommenden Jahr erwartet.

Anpassungsfähigkeit

 

Veränderung passiert – mit Dir und ohne Dich. Sie lässt sich nicht aufhalten, weder durch konsequentes Ignorieren noch durch aktives Dagegensteuern. Neue Entwicklungen und Ideen bahnen sich ihren Weg, ob Du es willst oder nicht. Um dabei nicht auf der Strecke zu bleiben, müssen Unternehmen mit diesen Veränderungen Schritt halten und ihnen gegenüber aufgeschlossen sein. Der Erfolg eines Unternehmens hängt in der heutigen Zeit vor allem davon ab, wie anpassungsfähig es ist. Unternehmen, die es schaffen, sich an Veränderungen der Industrie und des Marktes anzupassen, die neue Technologien und Herangehensweisen sowohl in ihre Arbeitsprozesse als auch in ihre Unternehmenskultur integrieren, sind die Unternehmen der Zukunft. Sie sind fit für die neuen Herausforderungen und haben gute Karten, um auch in Zukunft ein Big Player zu sein. Erfolgreiche Unternehmen vergessen nie, dass es bei der digitalen Transformation nicht nur um Technologie geht, sondern vielmehr auch darum, eine Unternehmenskultur zu etablieren, die den Wandel voll und ganz akzeptiert.

Ein umfassendes Kundenerlebnis

 

Der Kunde steht im Mittelpunkt aller Bestrebungen und das Kundenerlebnis – das übrigens auch die Mitarbeiter des Unternehmens miteinbezieht – ist das höchste aller Ziele. Dabei wird es jedoch immer schwieriger, Kunden zufriedenzustellen. Diese sind nämlich mit einen untrüglichen Gespür für authentische Marken ausgestattet und kehren einem Unternehmen unverzüglich den Rücken zu, wenn sie merken, dass dieses ihre Werte und Wünsche nicht unterstützt. Ein erstklassiges Kundenerlebnis ist daher ein effektiver Weg, um Kunden an eine Marke zu binden. Ein solches Kundenerlebnis ist immer umfassend und erstreckt sich über zahlreiche Bereiche des Lebens. So ist es wichtig, dass Deine Bezugsgruppe immer und überall mit Deiner Marke Kontakt aufnehmen kann und das Kundenerlebnis einheitlich und fortlaufend ist. Es liegt an Dir, herauszufinden, wo Deine Kunden herkommen – sei es von einer Social Media-Plattform, von einer Website oder einem Blog – und die Interaktionen auf diesen Plattformen anzupassen. Das Ziel ist immer ein reibungsloses Kundenerlebnis, das alle Kunden an den unterschiedlichen Berührungspunkten abholt.

Ortsungebundene Mitarbeiter

 

Junge Talente aus der Gruppe der Millenials ziehen Flexibilität einem hohen Gehalt vor. Freelancer und auch fest angestellte Mitarbeiter begrüßen die Möglichkeit, von zu Hause oder jedem anderen beliebigen Ort aus zu arbeiten. Dies gibt Unternehmen zusammen mit neuen mobilen Technologien die Gelegenheit, die besten Mitarbeiter aus jedem Land rund um den Globus an Bord zu holen. Dabei steht diese Entwicklung erst am Beginn, sodass in Zukunft sicherlich noch zahlreiche weitere interessante Dinge auf diesem Gebiet passieren werden.

Schnelles Reagieren auf Innovationen

 

Eigeninitiative ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um in einem sich ständig weiterentwickelnden Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Heute ist es wichtiger denn je, neue Technologien so schnell wie möglich aufzugreifen, zu testen, zu bewerten und in die eigenen Unternehmensstrukturen einzugliedern. Ein Unternehmen kann es sich heute genau so wenig leisten, neue Entwicklungen zu verschlafen, wie Technologien zu adaptieren, die letztendlich nichts zum Unternehmenserfolg beitragen. Je schneller Dein Unternehmen den Schritt von der Idee zur Umsetzung schafft, desto eher kann es auch Möglichkeiten des Wandels – sowohl intern als auch auf dem Markt – wahrnehmen. Hierfür benötigt Dein Unternehmen eine “adaptive Mentalität”, die es ihm ermöglicht, schnell zu reagieren. Eine solche Einstellung bringt Dein Unternehmen langfristig auf Erfolgskurs.

Big Data

 

Die Bedeutung von Big Data kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auch wenn die schiere Menge an zugänglichen Daten schwindelerregend hoch ist, solltest Du Dich davon nicht abschrecken lassen und deren Potenzial maximal ausschöpfen. Die Analyse von Daten ist ausschlaggebend dafür, um zu verstehen, wie Deine Kunden denken, was sie erwarten und wie Dein Unternehmen wahrgenommen wird. Ein großer Vorteil des digitalen Wandels ist, dass so gut wie alles gemessen und analysiert werden kann. Experten sind sich einig, dass das Sammeln und Analysieren von Big Data einer der großen Meilensteine des kommenden Jahres sein wird. In der Ära der digitalen Transformation kann es sich kein Unternehmen mehr leisten, wichtige Entscheidungen nicht auf der Basis von Big Data zu treffen.

Virtual Reality und Augmented Reality

 

Kaum etwas macht die immense Bedeutung von Virtual Reality – kurz VR – und Augmented Reality – kurz AR – deutlicher als der große Erfolg von Pokemon Go. Und dabei sind die Zeiten, in denen beim Begriff Virtual Reality hauptsächlich an Gaming gedacht wurde, längst vorbei. Durch das Eindringen von VR und AR in den Mainstream zeigen sich immer mehr Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien. So bieten sie faszinierende neue Möglichkeiten, um Kunden und Unternehmen interagieren zu lassen. Doch das ist noch nicht alles: VR und AR führen auch zur sogenannten Workplace Gamification, also der Einbindung spieltypischer Elemente in Arbeitsprozesse. Zwar handelt es sich hierbei momentan noch um eine Randerscheinung, im nächsten Jahr erwarten Experten jedoch, dass sich dieses Phänomen zu einer richtigen Businessstrategie entwickeln wird.

Das Internet der Dinge

 

Nichts bietet mehr Einsicht in die Wünsche und Erwartungen von Kunden als das Internet der Dinge, auch Internet of Things oder kurz IoT genannt. Dabei hat das Internet der Dinge nicht nur unermesslichen Einfluss auf die Arbeitswelt, sondern zugleich auch auf den gesamten Alltag. So werden sowohl Unternehmen als auch Kunden maßgeblich vom Internet der Dinge profitieren. Dieses wird Prozesse nicht nur transformieren, sondern vielmehr aufbrechen. Experten schätzen die Zahl der IoT-Sensoren im Jahr 2020 auf rund 50 Milliarden. Die Zahl der “Dinge” soll im Jahr 2030 gar bei rund 200 Milliarden liegen. Diese Zahlen zeigen Dir eindrucksvoll, welch große Bedeutung diese Entwicklung in der Zukunft haben wird.

Programmierschnittstellen

 

Neue Technologien und Instrumente benötigen mehr als einen Zugang, damit ihr Wert nicht schneller sinkt, als überhaupt erkannt werden können. Vielen Experten gelten Programmierschnittstellen – kurz APIs – daher als Geheimwaffe der digitalen Transformation. Das beste Beispiel hierfür sind die Unternehmen eBay und PayPal, die sich stark auf dieses Modell verlassen haben, was letztendlich die Durchführung einer enorm großen Anzahl von Transaktionen ermöglicht hat. Je mehr Unternehmen versuchen werden, führende Technologien miteinander zu verknüpfen, desto größer wird die Rolle der APIs sein. APIs ermöglichen den Zusammenschluss mehrerer Plattformen zu einem schnellen sowie flexiblen Ökosystem. Dabei solltest Du natürlich keine Scheu davor haben, den Kuchen mit anderen Unternehmen zu teilen. Der Wille, Kunden das beste Erlebnis zu ermöglichen, ist nämlich eine Grundvoraussetzung, damit dieses System funktioniert.

Das Ende der Silos

 

Dass die digitale Transformation das Ende von Silos bedeutet, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Mit dieser Entwicklung verändert sich auch die Aufgabe von CIOs dramatisch. Neue Bezeichnungen wie Chief Costumer Officer und Chief Digital Officer machen deutlich, wie sehr sich die Aufgabenfelder bereits verändert haben. Diese Veränderung betrifft nicht nur einzelne Technologien, sondern die gesamte Unternehmensstruktur und -kultur. Das Aufbrechen von Silos nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, denn es ermöglicht das Aufblühen neuer Technologien, schafft Raum für Innovationen und vereinfacht Zusammenarbeit.

Künstliche Intelligenz

 

Maschinen werden laufend weiterentwickelt. Diese Entwicklung verändert nicht nur die Maschinen selbst, sondern auch unsere Beziehung zu ihnen. Was lange als Science-Fiction-Stoff galt, wird nach und nach Realität. Maschinen, die dazulernen und sich an die Umwelt anpassen, sind alles Andere als Zukunftsmusik. So sehen Experten künstliche Intelligenz – kurz KI oder AI – als eine der bedeutendsten Entwicklungen der nahen Zukunft, die vielleicht schon bald unterstützend bei der Lösung hochkomplexer Probleme oder auch alleine bei der Verrichtung einfacher Arbeiten eingesetzt wird.

Neue Technologien und Entwicklungen treiben die digitale Transformation 2017 voran

 

Die digitale Transformation schreitet auch im kommenden Jahr ungebremst voran. Bereits Bekanntes wird sich noch stärker etablieren, während neue Entwicklungen gleichzeitig für frischen Wind sorgen werden. Für Dich kommt es vor allem darauf an, am Ball zu bleiben und keine der neuen Technologien und Entwicklungen zu verpassen. Beobachte, analysiere, prüfe und adaptiere – das ist das Erfolgsrezept für Dich und Dein Unternehmen im Jahr 2017.

 

Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne Dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass Du diesen Podcast mit Deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch Deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für Deine Bewertung bei iTunes.

 

Wir versorgen Dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde Dich für unseren Newsletter an. 

 

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teil ihn bitte in Deinen Netzwerken, dadurch unterstützt Du uns enorm! Danke!!!

 

%d Bloggern gefällt das: