So wichtig sind Persönlichkeitsmarken

 

Was haben Steve Jobs und Elon Musk gemeinsam? Genau, sie sind Unternehmer und gleichzeitig Personenmarken. Und wer heute erfolgreich sein will, muss selbst zur Marke werden. Aus diesem Grund solltest auch Du Personal Branding nutzen, um zu einer Personenmarke zu werden – besonders, wenn Du ein Start-up gegründet hast. Im folgenden Artikel erfährst Du, welche Vorteile Dir eine Marke im Allgemeinen und als Unternehmer im Speziellen bringt, und wie Du Dich als Unternehmer als Marke positionieren kannst.

Diese Vorteile bringt Dir eine Marke

 

Das Mantra ist immer dasselbe: Machen Sie Ihr Unternehmen zu einer Marke und binden Sie Kunden so dauerhaft an dieses. Die Markenwerdung scheint das Allheilmittel gegen zahlreiche Probleme und Schwierigkeiten des modernen Wettbewerbs zu sein. Und tatsächlich bieten Marken eine Vielzahl unbestreitbarer Vorteile, die auch Du unbedingt nutzen solltest.

  • Marken schaffen ein klares Profil. Wer bist Du und wofür stehst Du? Deine Persönlichkeit, Deine Werte und auch Dein Können werden durch eine Marke klar definiert und ebenso kommuniziert. Auf diese Weise sind Marken das ideale Instrument, um Deiner Bezugsgruppe ein klares Bild von Dir zu vermitteln und Zweifel aus dem Weg zu räumen.
  • Marken grenzen Dich ab. In einer Welt, in der eine Abgrenzung über Qualifikationen und Erfahrungen nicht mehr möglich ist, und eine große Anzahl von Menschen über das gleiche Qualifikationsprofil verfügt, ist es notwendig, sich auf andere Weise von den Mitbewerbern abzugrenzen. Und am besten gelingt dies als Personenmarke. Diese schafft ein klares Profil und sorgt so dafür, dass Du aus der Masse an Mitbewerbern herausstichst und auch genau den richtigen Leuten auffällst.
  • Marken machen andere auf Dich aufmerksam. Wie im letzten Punkt bereits angedeutet, sorgen Marken dafür, dass sowohl Kunden als auch Auftraggeber und potenzielle Arbeitgeber auf Dich aufmerksam werden. So kannst Du Deine Marke dazu nutzen, Dein Produkt erfolgreich zu vermarkten.
  • Marken bauen Deinen Ruf auf. Ein guter Ruf ist Gold wert und Marken helfen Dir, diesen aufzubauen. Dein Ruf sorgt nicht nur für eine gute Auftragslage, sondern beschützt Dich im Fall der Fälle auch vor den negativen Auswirkungen von Kritik.
  • Eine Marke hilft Dir, ein Netzwerk aufzubauen. Wenn Du heute weiterkommen möchtest, musst Du Dir ein verlässliches und gut verzweigtes Netzwerk aufbauen. Und hierfür benötigst Du wiederum eine Marke.
  • Eine Marke gibt Dir Kontrolle. Indem Du Deine eigene Personenmarke aufbaust, übernimmst Du die Kontrolle über Dein Image und bestimmst, wie Du wahrgenommen wirst, anstatt dies anderen zu überlassen.
  • Eine Marke macht Dich authentisch. Eine Personenmarke sorgt dafür, dass Du glaubwürdig und authentisch wirkst. Selbstverständlich aber nur dann, wenn Du Deine Marke richtig aufbaust.
  • Eine Marke schafft Vertrauen. Menschen vertrauen Marken und fühlen sich bei diesen gut aufgehoben. Daher bevorzugen sie diese gegenüber No-Name-Produkten. Vertrauen ist wiederum eine Grundvoraussetzung für eine dauerhafte Kundenbindung.
  • Marken helfen, dauerhafte Beziehungen aufzubauen. Marken stehen für bestimmte Eigenschaften, haben klar formulierte Belohnungsversprechen und erzählen eine Geschichte. Somit erfüllen sie wichtige Kriterien, die nötig sind, um eine nachhaltige Beziehung zu einer Bezugsgruppe aufzubauen.
  • Marken machen bekannt. Marken fallen auf und bleiben im Gedächtnis. Menschen erinnern sich an sie und greifen in entscheidenden Momenten zu ihnen.
  • Marken verleihen deiner Meinung Gewicht. Marken sind Autoritäten auf ihrem Gebiet, denen die Menschen immer zuhören und deren Aussagen sie ernst nehmen.

 

Eine ganz schön lange Liste – Marken bringen es eben. Bei all den auf der Hand liegenden Vorteilen solltest Du nicht länger zögern und damit beginnen, aus Deiner Person eine Personenmarke zu machen. Besonders, wenn Du ein Unternehmer bist.

Das bringt Dir als Unternehmer eine Personenmarke

 

Unter den schillerndsten Unternehmerpersönlichkeiten finden sich auffallend oft Menschen wie Steve Jobs und Elon Musk, die nicht nur mit ihren Unternehmen und Produkten brillieren, sondern auch ganz für sich überaus interessant sind. Man möchte also nicht nur mehr über ihre Unternehmen erfahren, sondern auch über die Unternehmer selbst. Oft werden diese in einem Atemzug mit Celebrities genannt und auch ähnlich wahrgenommen. Das Geheimnis dahinter: Sie haben sich selbst zur Marke gemacht. Menschen bewundern sie und hoffen, ihnen mit dem Erwerb eines ihrer Produkte ähnlich zu werden. So entsteht die perfekte Symbiose aus Unternehmer, Unternehmen und Produkt, die ein unwiderstehliches Belohnungsversprechen hat. Die Persönlichkeiten der Unternehmer bzw. deren Personenmarken spielen dabei eine wesentliche Rolle, die keineswegs unterschätzt werden sollte. Indem Du Dich selbst zur Marke machst, kannst Du Deinem Unternehmen einen enormen Boost verleihen und Dich und Dein Unternehmen deutlich von Mitbewerbern abheben – und zwar auch dann, wenn Dein Produkt nicht unique ist.

 

Unternehmer als Personenmarken sind mit ihren Produkten untrennbar verbunden. Ihre Persönlichkeiten haben enormen Einfluss darauf, wie ihre Produkte bei den Menschen ankommen. Es gibt zahlreiche Gründe, warum Du als Unternehmer eine Personenmarke aufbauen solltest:

  • Eine Personenmarke aufzubauen heißt immer auch, ein Netzwerk zu gründen. Und das funktioniert wiederum nur, wenn Du Dir eine Social Media-Präsenz auf verschiedenen Kanälen aufbaust. Gerade als Unternehmer profitierst Du davon doppelt. Ein gut ausgebautes Netzwerk öffnet Dir nicht nur zahlreiche Türen zu potenziellen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Investoren, sondern sorgt auch dafür, dass Du bekannt wirst. Die Voraussetzung hierfür ist, dass Du Dich gut zu vermarkten weißt.
  • Eine Personenmarke schafft Vertrauen. Gerade Unternehmer starten oft aus dem Nichts. Das bedeutet, dass sie keinen Vertrauensvorschuss genießen, sondern sich das Vertrauen ihrer Bezugsgruppe erst erarbeiten müssen. Und gerade hierbei kann eine Personenmarke hervorragende Dienste leisten, denn Marken sind immer etwas, dem die Menschen vertrauen. So kannst Du Deine bisherige Expertise und Deine Fachkenntnisse optimal nutzen, um bei den Menschen Vertrauen in Dein Projekt zu generieren.
  • Eine Personenmarke ist Kapital, das die Geschäftsentwicklung Deines Unternehmens vorantreibt. Der gute Ruf Deiner Personenmarke eilt Dir voraus, und sorgt so dafür, dass Kunden, Geschäftspartner und Auftraggeber von alleine zu Dir kommen. Dies senkt effektiv die Kosten für Marketing und Akquise, was meist gerade in der Anfangsphase sehr gelegen kommt.

 

Du siehst: Als Unternehmer lohnt es sich auf jeden Fall, eine Personenmarke aufzubauen. Die folgenden 5 Schritten zeigen Dir, wie Du dabei am besten vorgehst.

In diesen 5 Schritten machst Du aus Dir eine Marke

 

1. Definiere, wofür Du stehst und was Du erreichen möchtest

 

Am Anfang aller Marken steht eine Vision. Diese musst Du als Unternehmer gleich zu Beginn festlegen. Dafür solltest Du zuerst folgende Fragen beantworten:

  • Wofür stehe ich?
  • Wofür soll mein Start-up bekannt sein?
  • Wie sieht mein Spezialgebiet aus?
  • Welche Philosophie verfolge ich?

 

Bei der Beantwortung dieser Fragen ist Authentizität das Wichtigste. Formuliere also nicht einfach irgendwelche aus der Luft gegriffene Antworten, sondern bleibe stets bei Dir. Nur auf diese Weise behältst Du Deine Glaubwürdigkeit – und diese ist von immenser Bedeutung für den Erfolg Deiner Marke.

2. Verbreite Dein Wissen

 

Erfolgreiche Personal Brands haben eines gemeinsam: Sie scheuen sich nicht davor, ihr Wissen mit der Start-up-Community zu teilen. Am besten gelingt dies über eine eigene Website mit angeschlossenem Blog. Starte einen Blog, um anderen Unternehmern und allen Interessierten nützliche Tipps und spannenden Hintergrundinfos zu geben.

3. Nutze verschiedene Social Media-Kanäle

 

Ohne Social Media geht heute gar nichts mehr. Xing, LinkedIn und Facebook sind Pflicht. Dort hast du nicht nur die Gelegenheit, deine Marke zu präsentieren, sondern gibst deiner Bezugsgruppe auch die Möglichkeit, mit Dir in Kontakt zu treten. Und das wird heute wie selbstverständlich erwartet. Studien haben außerdem herausgefunden, dass das Vertrauen in Marken und Unternehmen deutlich zunimmt, wenn der Chef persönlich über Social Media-Kanäle mit der Bezugsgruppe kommuniziert. Neben Facebook spielt Twitter eine besonders wichtige Rolle in der Kommunikation mit Kunden. So ist es in den USA mittlerweile üblich, dass CEOs großer Unternehmen auf Twitter aktiv sind.

Darüber hinaus solltest Du Dir auch die Nutzung anderer Kanäle wie Twitter, Instagram und Snapchat überlegen. Gerade Letztere sind ideal, um die Geschichte Deiner Marke auf ebenso unkonventionelle wie innovative Weise zu erzählen. Neue Anwendungen wie Snapchat ergänzen sich perfekt mit modernen Unternehmen, denn beide atmen den Geist der Innovation. Und womit ließe sich ein unkonventionelles und zukunftsweisendes Produkt besser vermarkten als mit einer ebensolchen Anwendung?

4. Gehe mit Deiner Marke offline

 

Eine Personenmarke wird nicht nur online geschaffen. Genauso wichtig wie das Pflegen Deiner Online-Brand ist der Schritt nach draußen, in die “wirkliche” Welt. Das heißt für Dich, dass Du als Unternehmer auch auf Konferenzen und ähnlichen Veranstaltungen vertreten sein solltest. In weiterer Folge solltest Du auch selbst Vorträge halten, um Dich, Deine Marke und Dein Start-up einem größeren Personenkreis bekannt zu machen. Auch in diesem Punkt ist Netzwerken wieder von grundlegender Bedeutung, um die notwendigen Kontakte zu knüpfen und Gelegenheiten für Vorträge zu erhalten. Selbstverständlich solltest Du Dir auch das notwendige Wissen auf den Gebieten Storytelling aneignen. Grundsätzlich solltest Du die Geschichte Deines Unternehmens auf unterhaltsame sowie spannende Art erzählen und gleichzeitig interessante Infos für andere Unternehmer miteinbauen.

5. Setze auf Empathie

 

Empathie bedeutet, sich in andere hinein zu versetzen und ihre Gefühle nachzuvollziehen. Für Dich als Unternehmer und als Personal Brand ist Empathie eine der wichtigsten Eigenschaften. Konkret heißt das für Dich, dass Du einerseits die Wünsche und Ziele Deiner Bezugsgruppen einschätzen können solltest, um diese langfristig nicht zu enttäuschen. Andererseits solltest Du auf Kritik wertschätzend reagieren – auch wenn Du diese nicht nachvollziehen kannst. Versuche, die Beweggründe Deiner Kritiker zu verstehen, ihr Problem zu erkennen und Kritik dafür zu nutzen, notwendige Verbesserungen durchzuführen. Ein wertschätzender Umgang mit Kritik ist überdies immens wichtig für eine positive Außenwahrnehmung.

So wichtig sind Marken für Unternehmer

 

Egal, welche Art von Unternehmen Du hast, es ist immer wichtig, dieses bekannt zu machen und klar zu positionieren. Wofür stehen es? Was verspricht es? Welchen Nutzen bringt es den Menschen? Bei der Beantwortung all dieser Fragen hilft eine Marke. Durch eine Marke zeigst Du als Unternehmer deutlich, was Dein Unternehmen bietet und warum es sich lohnt, diesem zu vertrauen. Somit solltest Du Dir gerade als Unternehmer eine starke Personal Brand aufbauen.

 

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