Visuelles Storytelling

 

Geschichten bewegen, ebenso wie Bilder. Was liegt also näher, als beide zu kombinieren? Visuelles Storytelling – das Erzählen von Geschichten mittels Bildern – ist einer der großen Trends des digitalen Storytellings 2016 und wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Höchste Zeit also, dass Du Dich mit der Kunst des visuellen Geschichtenerzählens auseinandersetzt und diese auch für Deine Marke nutzt. Wir erklären Dir im folgenden Artikel alles, was Du über visuelles Storytelling wissen musst und geben Dir Tipps, wie Du dieses erfolgreich für Deine Marke einsetzt.

 

Visuelles Storytelling ist eines der wichtigsten Themen 2016

 

2016 ist bislang ein aufregendes Jahr gewesen – auch im Bereich des digitalen Storytellings. Für viele ist 2016 sogar das Jahr, das Content für immer verändert hat. So haben nicht nur endlich mehr und mehr Unternehmen die immense Bedeutung der digitalen Revolution und mit ihr des digitalen Storytellings erkannt, es ist darüber hinaus auch zu zahlreichen spannenden Neuentwicklungen im Bereich des Onlinemarketings gekommen. Eines der wichtigsten Themen darunter ist zweifellos visuelles Storytelling. Es reicht nicht aus, die Geschichte einer Marke auf verschiedenen Online-Kanälen zu erzählen. Du musst Deiner Bezugsgruppe etwas Besonderes bieten, denn diese erwartet sich ein einzigartiges Erlebnis, das fesselt und sie so schnell nicht mehr loslässt. Aus diesem Grund setzen immer mehr Marken auf visuelles Storytelling.

 

Das steckt hinter visuellem Storytelling

 

Menschen haben Geschichten schon immer geliebt. Saßen sie früher versammelt ums Lagerfeuer, um einander spannende Geschichten zu erzählen, so fiebern sie heute auf Netflix und Co. der neuen Folge ihrer Lieblingsserie entgegen. Geschichten fesseln und machen vor allem eins – Lust auf mehr. Wir können einfach nicht genug bekommen von den spannenden und fesselnden Abenteuern unserer Lieblingsprotagonisten sowie ihrem Kampf gegen Bösewichte und die Widrigkeiten des Lebens. Nicht umsonst entsprechen die Motive, Helden und Antagonisten so gut wie immer den gleichen Mustern. Diese funktionieren schon seit Menschengedenken und bieten reichlich Identifikationspotenzial, sodass wir uns auf Anhieb in den Geschichten und ihren Darstellern wiederfinden. So haben bestimmte Muster über Generationen hinweg überlebt und finden sich auch heute in unzähligen Geschichten wieder. Was sich im Laufe der Jahrtausende aber sehr wohl verändert hat, ist die Art, wie Geschichten erzählt werden. Angefangen beim gesprochenen Wort über Steintafeln und Bücher bis hin zu Hollywoodfilmen, Youtube-Videos und eBooks – Storytelling hat eine beachtliche Evolution hinter sich. Dabei darf jedoch nie vergessen werden, dass sich zwar die Medien verändert haben, die Bedeutung der Geschichten ist jedoch immer noch dieselbe. Dies zu verstehen ist eine Grundvoraussetzung, um digitales Storytelling erfolgreich für die eigene Marke einsetzen zu können.

 

Digitales Storytellings nutzt unseren instinktiven Willen, uns durch Geschichten und das Teilen ihrer Inhalte miteinander zu verbinden. Visuelles Storytelling bedient sich zudem noch der Macht der Bilder, der sich kaum jemand entziehen kann. So erzählt es Geschichten durch Bilder, Grafiken sowie Videos und verbreitet so nicht nur die Markenbotschaft, sondern weckt auch Emotionen im Betrachter, während es diesen gleichzeitig in die Welt der Marke zieht.

 

Darum ist visueller Content heute so wichtig

 

Die Nachfrage nach visuellem Content ist im Jahr 2016 enorm gestiegen. Und das nicht umsonst, generiert Content doch bis zu 94 Prozent mehr Views, wenn er mit visuellen Elementen versehen ist. Dabei ist es selbstverständlich nicht damit getan, einfach ein paar Stockphotos einzufügen. Ebenso wie geschriebener Content muss nämlich auch visueller Content sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt werden. Authentizität, Sinnlichkeit und Relevanz sind die Kriterien, die guter visueller Content erfüllen muss.

 

Das mächtigste Instrument visuellen Storytellings stellt YouTube dar. YouTube ist nicht nur die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, sondern bietet Marken auch die einzigartige Gelegenheit, ihren Content einer riesigen Gruppe von Menschen zugänglich zu machen. Zu den auf YouTube erfolgreichsten Marken zählen GoPro und die Park West Gallery. Wenn Du Dir die YouTube-Channel dieser beiden Marken ansiehst, wirst Du schnell merken, wie erfolgreiches visuelles Storytelling aussieht. Wir können Dir daher nur empfehlen, einen genauen Blick auf die Channel von GoPro sowie der Park West Gallery zu werfen, um von zwei absoluten Profis zu lernen.

 

Interaktion und Virtual Reality – die nächste Stufe des visuellen Storytellings

 

Während Du hier über die immense Bedeutung von visuellem Content liest, entwickelt sich dieser bereits mit enormer Geschwindigkeit weiter. So warten schon die nächsten Evolutionsstufen in den Startlöchern – interaktives Storytelling sowie Virtual Reality.

 

Bereits einige große Marken wie zum Beispiel Honda, Land Rover und American Express haben in diesem Jahr eindrucksvoll vorgemacht, wie interaktives Storytelling funktioniert. Dabei gibt es zahlreiche verschiedene Formen von interaktivem Storytelling. Diese reichen von der Nutzung von User-Content über Steuerung der Geschichte bis hin zur Einflussnahme auf den Handlungsbogen durch User. Alle haben jedoch gemeinsam, dass User zu einem aktiven Teil der Markengeschichte werden. Und dies ist letzten Endes immer eines der Hauptziele von Storytelling.

 

Neben interaktivem Storytelling ist 2016 auch Virtual Reality immer mehr in den Vordergrund getreten. Neue technische Entwicklungen und ihre ersten Schritte in Richtung Massentauglichkeit haben neue Perspektiven für digitales Storytelling entstehen lassen. So ermöglicht VR völlig neue und bislang ungekannt realistische Erlebnisse, die User noch stärker und intensiver in die Welt einer Marke hineinziehen. Zwar steckt Virtual Reality noch in den Kinderschuhen, wir können Dir dennoch nur empfehlen, Dich bereits jetzt damit auseinanderzusetzen und VR nach Möglichkeit schon jetzt in Dein digitales Storytelling einzubauen.

 

3 Voraussetzungen für erfolgreiches visuelles Storytelling

 

Ebenso wie jede andere Form des Storytellings sollte auch visuelles Storytelling einer gut durchdachten und individuell an die jeweilige Marke angepassten Strategie folgen. Auf diese Weise gelingt es Dir, die Werte sowie das Belohnungsversprechen Deiner Marke durch Bilder zu vermitteln und diese dauerhaft in den Köpfen der Menschen zu verankern. Durch eine stringente Vorgehensweise kannst Du eine geschickte visuelle Spur von Deiner Wesbite über Deinen Blog bis hin zu Deinen Social Media-Kanälen legen, die all diese Komponenten perfekt miteinander verbindet. Damit dies jedoch erfolgreich ist, müssen vor allem folgende drei Kriterien erfüllt werden.

 

1. Sprich alle Sinne an

 

Storytelling ist immer emotional aufgeladen und hat zum Ziel, beim Betrachter bestimmte Gefühle auszulösen. Die besten Markengeschichten wecken in uns unmittelbar beim Betrachten Emotionen und führen augenblicklich dazu, dass wir uns mit dem Protagonisten identifizieren, dass wir uns mit ihm freuen, mit ihm leiden oder mit ihm zittern. Andere Geschichten führen wiederum dazu, dass wir uns an die glücklichen und sorglosen Tage unserer Kindheit erinnern oder aber an die wilde Zeit als Teenager. Auf jeden Fall lösen Geschichten immer etwas in uns aus. Dies gelingt Dir aber nur, wenn Du Bilder benutzt, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern alle Sinne ansprechen. Denk zum Beispiel an das Fotos eines gemütlichen Plätzchens vor einem Kamin. Während in diesem die Flammen lodern, kuschelt ein Kätzchen auf dem Sofa und im Hintergrund wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Ein solches Bild ist nicht nur schön anzusehen, sondern strahlt auch Wärme sowie Geborgenheit aus und weckt zudem Erinnerungen an Weihnachten – perfekt also.

 

2. Sei authentisch

 

Emojis und Selfies zeigen deutlich, welch hohen Stellenwert visueller Content heute hat. Menschen sind es gewohnt, durch Bilder zu kommunizieren und diese als Ausdrucksmittel zu benutzen. Dadurch haben die meisten Menschen mittlerweile jedoch auch ein sehr gutes Gespür dafür entwickelt, was echt ist und was nicht. Authentizität ist daher eines der wichtigsten Kriterien überhaupt, um mit Storytelling Erfolg zu haben. User erwarten sich, dass Du ihnen authentische Momentaufnahmen präsentierst und nicht irgendwelche Stockphotos. Das Spielen mit Perspektiven, der Blick auf Unperfektes sowie kleine Textpassagen wie “Gerade eben in der Kantine entdeckt” können dabei ungemein helfen, den Level an Authentizität zu steigern.

 

3. Sei relevant

 

Es reicht nicht aus, dass visueller Content schön anzusehen, interessant und bewegend ist. Er muss auch einen Bezug zum Betrachter haben. Damit visuelles Storytelling funktioniert, müssen die Bilder zum Betrachter sprechen und mit seinen Werten sowie Vorstellungen übereinstimmen. Wir empfehlen Dir daher, deutlich Position zu beziehen, dabei jedoch stets die Erwartungen und Werte Deiner Bezugsgruppe im Gedächtnis zu behalten. Darüber hinaus solltest Du auch immer den Kontext, in dem Du Bilder präsentierst, berücksichtigen. Alles in allem solltest Du auch ein gutes Gespür für die momentane gesellschaftliche Stimmung entwickeln, um dementsprechend darauf abgestimmt agieren zu können.

 

Unterschätze niemals die Macht von Bildern

 

Wenn Dich visuelles Storytelling eines lehrt, dann dass Bilder eine ungemein mächtige Sprache sind. Bilder sind daher ideal, um die Geschichte Deiner Marke zu erzählen und diese so dauerhaft in den Köpfen der Menschen zu verankern. Dabei steht visuelles Storytelling noch ganz am Anfang. Erste Schritte in die Bereiche interaktives Storytelling und Virtual Reality lassen bereits erahnen, welche faszinierenden Möglichkeiten die Zukunft parat hält. Zögere also nicht lange und lass Deine Markengeschichte mit Bildern und Videos lebendig werden.

 

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