Wie du dich als Selbstständige(r) erfolgreich selbst vermarkten kannst

 
Selbstmarketing und Personal Branding sind heute zwar generell zwei Erfolgsrezepte, dabei jedoch besonders für selbstständig Tätige wichtig. Als beruflicher Einzelkämpfer hilft dir Selbstmarketing mehr als allen anderen, denn gerade du bist darauf angewiesen, Kunden und Auftraggeber auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Darüber hinaus kannst du mittels Selbstmarketing und Personal Branding deine eigene, unverkennbare Marke aufbauen und so Menschen dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Im folgenden Artikel erfährst du daher alles, was du als Selbstständiger über Selbstmarketing wissen musst. Unsere 10 Tipps zeigen dir, wie du dich erfolgreich selbst vermarkten kannst.

 

Diese Vorteile bietet dir Selbstmarketing

 

Werde zur Marke – dieses Mantra können wir gar nicht oft genug wiederholen. Was heute für alle Berufstätigen gilt, hat für Selbstständige eine ganz besondere Bedeutung. Gerade als Selbstständiger kannst du nämlich von Selbstmarketing in hohem Maß profitieren, denn es ist nicht nur der Schlüssel zu erfolgreicher Kundenakquise, sondern zugleich auch das Erfolgsrezept für dauerhafte Kundenbindung. Das Geheimnis dahinter: Du wirst zur Marke, die ein eindeutig formuliertes und exakt an die Zielgruppe angepasstes Belohnungsversprechen hat. Auf diese Weise gewinnst du das Vertrauen deiner Zielgruppe und kannst eine nachhaltige Bindung zu dieser aufbauen. Wenn deine Zielgruppe also eine bestimmte – deine – Dienstleistung sucht, denkt sie automatisch zuerst an dich. Dein Name wird quasi zum Synonym für das, was du anbietest. Das ist das hohe Ziel von Personal Branding. Dieses funktioniert selbstverständlich über das Internet und seine verschiedenen Kommunikationskanäle. Dabei solltest du neben einer professionell erstellten Website auch auf ebenso professionell geführte Social Media-Auftritte setzen. Diese versorgen deine Zielgruppe nicht nur laufend mit aktuellen Informationen zu deiner Marke und der für sie relevanten Themengebiete, sondern geben dieser auch die Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten – einer der heute für Kunden wichtigsten Punkte überhaupt. Das sind jedoch nur die Grundpfeiler modernen Selbstmarketings. Die folgenden Tipps dienen dir als Wegweiser zu erfolgreichem Selbstmarketing als Selbstständiger und helfen dir, dich als Marke bekannt zu machen.

 

Tipp Nummer 1: Investiere in Selbstmarketing

 

Eines wollen wir dir gleich vorweg ans Herz legen: Spare bei Selbstmarketing nicht an an Zeit und Geld. Denke an den riesigen Pool an Mitbewerbern, denen du dich im täglichen Konkurrenzkampf gegenübersiehst. Diese bieten die gleiche Dienstleistung oder das gleiche Produkt und verfügen womöglich auch über die gleichen Qualifikationen wie du. Was kannst du also tun, um Kunden und Auftraggeber von dir zu überzeugen? Richtig, mache dich bekannt und unvergesslich. Und hierfür kommst du an Selbstmarketing und Personal Branding nicht vorbei. Betrachte Selbstmarketing als so etwas wie den Grundpfeiler deines Erfolgs und investiere dementsprechend großzügig Zeit und Geld. Diese Investitionen werden vielfach zu dir zurückkommen.

Tipp Nummer 2: Gehe gezielt vor

 

Dass du an Investitionen in dein Selbstmarketing nicht sparen sollst, heißt nicht, dass du planlos Maßnahmen starten solltest. Selbstverständlich wissen wir, dass jeder nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung hat. Daher solltest du ein – zugegeben großzügig bemessenes – Budget festlegen, das du jedoch absolut zielgerichtet investierst. Analysiere deine Zielgruppe, ihre Wünsche und ihre Bedürfnisse eingehend, bevor du erste Marketingschritte setzt. Zudem solltest du dir auch darüber im Klaren sein, wofür du mit deiner Marke stehen willst und welches Belohnungsversprechen du deiner Zielgruppe anbietest. Erst wenn all diese Punkte geklärt sind, solltest du damit beginnen, gezielte Marketingmaßnahmen zu planen. Auf diese Weise gehst du sicher, dass dein Budget nicht wirkungslos verpufft, sondern die höchstmögliche Wirkung entfaltet.

 

Tipp Nummer 3: Definiere dein Geschäftsfeld

 

Fehlende Spezialisierung ist einer der größten Feinde erfolgreichen Selbstmarketings. Wir empfehlen dir daher unbedingt, dich so weit wie möglich zu spezialisieren. Verabschiede dich vom Gedanken, alle Menschen ansprechen zu wollen, sondern finde deine exakte Zielgruppe. Dementsprechend exakt solltest du auch dein Themenfeld definieren – selbstverständlich abgestimmt auf die Wünsche und Bedürfnisse deiner Zielgruppe. Stell dir vor: Deine Zielgruppe hat ein Problem und du bietest ihr für dieses die beste Lösung. Zuerst solltest du daher herausfinden, was dein Spezialgebiet ist. Und zwar so exakt wie nur irgendwie möglich. Wenn du das erledigt hast, kannst du deine Zielgruppe bestimmen und gezielt ansprechen.

 

Tipp Nummer 4: Finde deine Zielgruppe

 

Nachdem du nun weißt, was dein Spezialgebiet ist, was deine Leistung von jener deiner Mitbewerber unterscheidet und was sozusagen das Alleinstellungsmerkmal deines Angebotes ist, solltest du dich daranmachen, jene Menschen zu finden, die auf der Suche nach deinem Angebot sind. Bei der Definition deiner Zielgruppe solltest du in mehreren Dimensionen vorgehen. Das heißt, lege die Berufsfelder, Branchen sowie auch demographischen Merkmale deiner Zielgruppe fest. Je genauer du hierbei vorgehst, umso gezielter kannst du deine Marketingmaßnahmen setzen. Das ist nicht nur bei einem begrenzten Budget überaus wichtig, sondern auch für den Erfolg der Maßnahmen.

 

Tipp Nummer 5: Arbeite deine Stärken heraus

 

Keine Frage, der Markt ist voll mit Mitbewerbern. Daran ändert auch eine noch so exakte Definition deiner Zielgruppe nichts. Diese schränkt die Anzahl der Mitbewerber zwar deutlich ein, vollkommen verschwinden lassen kannst du Konkurrenz aber niemals. Umso wichtiger ist es daher, dass du eindeutige Kaufargumente für dein Angebot formulierst. Versuche, dich in die Rolle potenzieller Kunden hineinzuversetzen, und frage dich: Was spricht dafür, dass du gerade dir einen Auftrag erteilst bzw. eine deiner Dienstleistungen konsumierst? Vielleicht finden sich in deinem beruflichen Werdegang Argumente, die für dich und gegen Mitbewerber sprechen. Gibt es darin Punkte, die dich deutlich von anderen Anbietern abheben? Was macht dein Angebot besser als andere? Beantworte diese Fragen und formuliere darauf basierend klare Argumente für deine Marke und dein Angebot, sodass sich potenzielle Kunden für dieses entscheiden, obwohl es vielleicht sogar mehr kostet als andere.

 

Tipp Nummer 6: Habe handfeste Beweise für deine Kompetenzen

 

Auch wenn du bereits Kontaktpersonen in deiner Zielgruppe hast, kann es sein, dass diese nicht die endgültigen Entscheider sind. Daher ist es sehr wichtig, dass du etwas vorweisen kannst, das deine Kompetenzen und Fähigkeiten schwarz auf weiß beweist. Hier empfehlen wir dir vor allem eine professionell gestaltete Website mit einer Übersicht über bislang von dir verfasste Arbeiten oder durchgeführte Projekte. Diese sollte Besuchern ein klares und deutliches Bild deines Könnens sowie deiner Erfahrung auf deinem Fachgebiet liefern. Darüber hinaus kann es auch nicht schaden, physisch etwas in der Hand zu haben. Ein Portfolio deiner wichtigsten Projekte ist ideal, um es bei Gesprächsterminen Entscheidern überreichen zu können.

 

Tipp Nummer 7: Stehe zu deinem Namen

 

Klar, Markennamen wie Apple sind einprägsam und so gut wie jedem ein Begriff. Du solltest bei deiner Markenwerdung und Selbstvermarktung dennoch lieber bei deinem tatsächlichen Namen bleiben. Schließlich willst du dich selbst zur Marke machen. Dementsprechend solltest du auch deinen eigenen Namen für deine Marke verwenden und diesen promoten. Verwendest du hingegen für dein Unternehmen einen anderen Namen, musst du sowohl diesen als auch deinen Namen promoten. Somit hättest du in diesem Fall die doppelte Arbeit. Das kannst du dir ersparen, indem du dich gleich auf deinen Namen festlegst und diesen bekanntmachst.

 

Tipp Nummer 8: Wähle den richtigen Domainnamen

 

Ohne professionell gestaltete Website geht heute gar nichts mehr. Eine besonders wichtige Rolle hierbei spielt der richtige Domainname – schließlich finden dich die Menschen anhand dieses Namens. Der ideale Domainname enthält daher eine Kombination aus deinem Namen sowie einem Begriff, mit dem Menschen nach deiner Tätigkeit suchen. Anstatt www.karl-maier.de solltest du daher lieber www.maier-unternehmensberatung.de wählen. Darüber hinaus solltest du auch den Content deiner Website nach SEO-Kriterien optimieren. So wirst du von potenziellen Kunden nämlich auch gefunden.

 

Tipp Nummer 9: Optimiere deine Website

 

Eine professionell gestaltete Website dient nicht nur dazu, potenziellen Kunden einen guten Eindruck deiner Tätigkeit und deines Könnens zu liefern, sondern vor allem auch dazu, dass diese dich finden, wenn sie im Internet nach einem Angebot wie dem deinen suchen. Damit Kunden auch zu dir und nicht zur Konkurrenz finden, solltest du deine Website unbedingt nach SEO-Kriterien optimieren. Eine besonders wichtige Rolle spielen hierbei die richtigen Keywords – jene Schlüsselbegriffe, die dafür sorgen, dass deine Website von Suchmaschinen hoch gerankt wird. Aus diesem Grund solltest du unbedingt die für dein Angebot relevanten Keywords herausfinden und den Inhalt deiner Website dementsprechend optimieren. Darüber hinaus solltest du deine Website jedoch auch mit hochwertigem und uniquem Content füllen, der für eine hohe Verweildauer von Besuchern sorgt. Keywords alleine reichen heute nämlich nicht mehr aus, um eine Website zu pushen.

 

Tipp Nummer 10: Habe einen langen Atem

 

Selbstvermarktung und Personal Branding benötigen Zeit und sollten als dauerhafte Prozesse geplant werden. Es handelt sich hier keinesfalls um einmalige Aktionen, sondern um langfristige Prozesse, bei denen Stein auf Stein gebaut wird. Zu Beginn ist es wichtig, dass du dich nicht entmutigen lässt und mit Ausdauer an der Verwirklichung deiner Ziele arbeitest. Denk daran, dass es sich lohnt am Ball zu bleiben, und es ganz normal ist, dass es einige Zeit dauert, bis du die ersten Früchte deiner Mühen ernten kannst. Hier sind Geduld und Hartnäckigkeit gefragt – diese machen sich aber ganz sicher bezahlt.

 

Selbstvermarktung als Schlüssel zum Erfolg für Selbstständige

 

Personal Branding und Selbstvermarktung sind wahre Karrierebooster und haben gerade für Selbstständige besonders viele Vorteile. Als selbstständig Tätiger musst du dich bekannt machen und dafür sorgen, dass Kunden und Auftraggeber zu dir kommen anstatt zur Konkurrenz. Und gerade hierfür sind Selbstvermarktung sowie Personal Branding ideal, denn sie machen aus deiner Person eine Marke, die den Menschen dauerhaft im Gedächtnis bleiben. Wir können dir daher nur empfehlen, unsere 10 Tipps für die erfolgreiche Selbstvermarktung Selbstständiger zu beherzigen und dich so deutlich von deinen Mitbewerbern abzuheben.

 

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