Heute wird es eine Episode mit Blick hinter die Kulissen geben, denn ich bin einmal kurz in mich gegangen und habe festgestellt: Davon gibt es gar nicht so viele.

Zunächst einmal möchte ich mich aber bei euch bedanken. DANKE, dass ihr an diesen Podcast glaubt, denn das war die Bedingung für mich, weiterzumachen.

 

Wie alles begann

 

Ich hatte damals gedacht, dass ich einfach mal ein paar Folgen mache und wenn es jemanden interessiert, dann mache ich weiter. Irgendwie hat es dann Monat für Monat immer mehr Menschen interessiert und das freut mich unglaublich.

 

Ich hatte keine Erfahrung mit einem YouTube Channel oder mit einem Blog. Ich wollte einfach noch irgendetwas tun und so kam mir ein Podcast in den Sinn. Ich habe mir dann ein kleines semi-professionelles Mikrofon gekauft und einfach losgelegt.

 

Ich habe kürzlich die allererste Folge gehört, weil wir von unserem Hoster nach Podigee umgezogen sind. Auch hier ein kurzes Dankeschön für diesen unkomplizierten und serviceorientierten Umzug. Es waren 288 Folgen und es hat 24 Stunden gedauert, bis das alles importiert war. Die Jungs waren wirklich nonstop Standby - an dieser Stelle ein großes Kompliment an dieses Projekt. Podigee ist eine richtig coole Plattform und wir auf jeden Fall noch ordentliche Wellen schlagen. Dort kann wirklich jeder einen Podcast hochladen und hosten kann. Darum soll es aber gar nicht gehen.

 

Ihr habt den Podcast aber gehört, ihr habt an mich geglaubt und ich erinnere mich an mein erstes Telefonat mit einem Hörer. Das war die erste Reaktion auf den Podcast und ich war ganz aufgeregt, weil aus der anonymen Masse jemand hervortrat und mit seinem Namen und mit seiner Stimme am Telefon total real war. Vielleicht könnt ihr das nachvollziehen - in der Regel nehme ich den Podcast sehr früh am Morgen oder abends mit meinem Mikro auf, sitze dabei ganz alleine in einem Raum und auf einmal kommen Feedbacks. Das ist mit heute nicht zu vergleichen. Heute schreiben mir einige Leute über den Messenger Service (mehr Infos gibt’s weiter unten), über Facebook oder per E-Mail. Aber so war der allererste Kontakt. Das Telefonat war sehr angenehm, er hat sich bedankt, fand das alles toll, was er da hört. Vorneweg: Ich bin nicht als Radiosprecher geboren. Das war in den Anfängen und ich wusste nicht, wie ein Podcast funktioniert. Man beginnt damit, sich das autodidaktisch anzueignen. Das und die Rezensionen bei iTunes haben mich richtig motiviert. Alleine, dass ihr diesen Podcast hört, ist der Applaus für einen Podcaster.

 

Warum? Weil wir Podcaster unsere Podcast-Statistiken lieben. Wir freuen uns natürlich, wenn wir eine gute Folge veröffentlicht haben, die draußen wirklich gut ankommt und wenn ihr es dann auch noch bei iTunes bewertet, im Idealfall mit fünf Sternen, dann ist das so wie eine Standing Ovation. Zum einen freut man sich als Podcaster über die Wertschätzung, dass du als Hörer dir die Zeit genommen hast, diesen Podcast zu bewerten. Denn auf diese Weise gibst du also Hörer etwas zurück, anstatt “nur” zuzuhören.  Auf der anderen Seite produzieren wir mit der Crew fünfmal die Woche Content und es ist eine Herzensangelegenheit. Wenn diese Herzensangelegenheit immer mehr Menschen erreicht und man positive E-Mails bekommt, dann ist es das größte Glück.

 

Im Laufe der Zeit verselbstständigte sich der Podcast. Am Anfang habe ich noch alles selbst gemacht. Ich habe mir vorher alles aufgeschrieben und es abgelesen. Das ist ein wahnsinniger Aufwand, aber ich wusste nicht, wie es funktioniert. Ich habe es einfach ausprobiert. Irgendwann kam dann aber der Cut. Wenn du Radfahren lernst, dann benötigst du auch erst einmal Stützräder und irgendwann fährst du ohne sie einfach los.

 

Und was hatte ich für einen Bammel vor Interviews! Ich hatte dann das größte Glück, Anne Schüller als Interviewgast zu bekommen - sie hat auch noch Ja gesagt. Das war so ein tolles Gespräch! Wenn ihr einen Podcast macht, dann sucht euch einen Interviewpartner, der sehr euch gegenüber sehr wohlwollend aufgeschlossen ist und dich führt. Es war wie ein gemeinsames Surfen auf einer Welle und das macht dann wirklich Spaß. Das hat mir natürlich auch den Mut gegeben, mehr Leute in den Podcast einzuladen.

 

Von Podcasts lernen

 

Für mich war der Podcast eine echte Entwicklungskurve. Nicht nur das Handwerk des Podcastens wegen, sondern auch inhaltlich. Du hörst automatisch auch andere Podcasts und schaust, wie die das machen. Du lernst gleichzeitig von den Inhalten.

 

Ich habe letztens einen Podcast gehört und dort ging es um das Thema eLearning und dass man nun weiß, was bei diesem Thema nicht funktioniert. Ich glaube, dass es ein riesen Thema ist, Leute zwei Stunden lang einen Computer zu fesseln, die dann zwei Stunden lang konzentriert irgendwas abarbeiten müssen. Das machen die Wenigsten. In dem Podcast gab es eine Studie, wo sich 7.000 Leute auf einer eLearning Plattform eingeschrieben haben und nur 20 haben es bis zum Ende durchgezogen.

 

Idee für euch: Lernen über Podcasts. Unabhängig davon, ob ich ein Mensch bin, der vorher Informationen aufschreiben muss, bevor er sie behält oder ob ich ein visueller Mensch bin - der Podcast konfrontiert mich immer wieder mit Impulsen. Es ist dann nicht wichtig, ob ich einen Podcast zu 100% aufgenommen habe, sondern nur die “Golden Nuggets” selektiere.

 

Einen Podcast kannst du in der toten Zeit des Tages hören. Tote Zeit ist bei mir beispielsweise Rasenmähen oder Autofahren. Dann höre ich Podcasts.

 

Wieviel Geld kann man mit Podcasting verdienen? 

 

Hier muss ich Dich enttäuschen. Podcasting ist keine Einnahmequelle. Wie ihr wisst, gehört der MARKENREBELL  zur MARKENKONSTRUKT - Gruppe. Wir beraten Firmen in strategisch digitalen und Marktführungsthemen. Es ist eine Digitalagentur zum Thema Markenführung. Daher verdienen wir unser Geld mit anderen Dingen.

 

Tatsächlich haben wir aber mit dem MARKENREBELL bei YouTube etwa 34,00 € eingenommen. Ich mache das mal ganz transparent, damit ihr das auch einmal gehört habt.

 

Allerdings haben wir schon Anfragen bekommen, worüber ich mich sehr freue und zwar von Jimdo. Jimdo ist ein Webbaukasten und die haben bei uns einen Werbeblock gebucht. Davon werden wir nicht leben, aber es ist nice to have. Von den Einnahmen werden wir übrigens 50% in Bildungsprojekte für Kinder investieren. Das ist nämlich das, was uns mit dem Podcast am Herzen liegt, dass wir zum einen Informationen liefern, die für euch wertvoll sind, aber zum anderen auch zum Beispiel über die Einnahmen Möglichkeiten schaffen, um dort zu helfen, wo es wichtig ist.

 

CHIEF DIGITAL ADVISOR

 

Für wen sind Podcasts 

 

Gerade in Deutschland finde ich den Modus des Handelns sehr wichtig, anstatt nur zu konsumieren. Sich darüber bewusst zu werden und da spreche ich im Speziellen Unternehmer an oder CDOs oder Führungskräfte im Allgemeinen, Startups, aber auch Studenten, die sich dafür interessieren. Im Grunde jeder, der mit Digitalisierung und Marke eine Verbindung  herstellen möchte. Ich glaube, dass uns das in den nächsten Jahren sehr intensiv beschäftigen wird und dass der gesellschaftliche Umbruch enorm sein wird.

 

Es wird sich so viel ändern, in der Art wie wir arbeiten, wie wir aufbauen und führen, wie wir kommunizieren, auch welche Technologien Einzug in unser Leben erhalten. All das wird wahnsinnige Veränderungen mit sich bringen. Das ist sehr, spannend aber auch sehr gefährlich.

 

Ansonsten spreche ich in dieser Episode noch über weitere Pläne und Formate, die wir in Zukunft im MARKENREBELL launchen werden. Außerdem wird es ein Buch geben - worum es da geht, erfährst du im Podcast. Sehr spannend - ich freue mich auf dein Feedback dazu!

 

SHOWNOTES

 

Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.

 

Frisches Hörfutter direkt auf dein Smartphone

 

Du kannst nun umgehend auf dem Messenger deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.

 

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