Heute möchte ich euch eine wirklich spannende Geschichte erzählen, denn wir haben ein kleines Selbstexperiment gestartet. Ich möchte auch vorausschicken, was unsere Gedanken beschäftigt hat und was uns letztendlich dazu gebracht hat, jetzt den entscheidenden Schritt gegangen zu sein.

 

Arbeiten wir produktiv und effizient?

 

Und zwar wisst ihr bereits, dass der MARKENREBELL von der Unternehmensgruppe MARKENKONSTRUKT produziert wird. Wir sind ein Büro in Würzburg mit 15 festangestellten Mitarbeitern und verstehen uns als Digitalagentur, um Unternehmen dabei zu unterstützen, den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen und vor allem das Ganze aus der Perspektive der Marke zu verstehen - also digitale Markenführung.

 

Ich habe mit meinem Partner Yannic immer wieder überlegt, wie unsere Prozesse aussehen sollten. Ihr kennt es wahrscheinlich selbst, dass ihr euch auch immer wieder in Frage stellt: Arbeiten wir wirklich produktiv und effizient, vor allem auch kreativ? Und das führte uns immer wieder zu dem Punkt, dass wir überlegt haben: Wenn wir eine Digitalagentur sein wollen - inwieweit halten wir uns eigentlich selbst an die Empfehlungen, die wir unseren Kunden geben? Das, wofür wir bekannt sind ist, unbequeme Fragen zu stellen, um unsere Auftraggeber daran zu erinnern, das Alte loszulassen, um Raum für Neues zu geben.

 

Wir haben uns dann natürlich selbst gefragt: Inwieweit lassen wir denn Altes los und inwieweit können wir neuen Ideen und neuen Prozessen Raum geben? Das führte letztendlich zu der Fragestellung: Muss eine Digitalagentur eigentlich ein Büro haben oder kann es auch ortsunabhängig arbeiten? Das haben wir monatelang hin- und herdiskutiert. Es fängt damit an, dass man es gewohnt ist, morgens ins Büro zu kommen. Viele von euch wissen vielleicht, dass Yannic das Büro in Würzburg führt und ich 80 km entfernt mit einem Outback in unserem Podcast-Studio arbeite. Die Mitarbeiter können natürlich auch hierher kommen und am Lagerfeuer oder in der Natur unterwegs sein, um neue Konzepte und Ideen zu spinnen.

 

Wir haben uns also die Frage gestellt, ob wir ein neues oder ob wir überhaupt ein Büro brauchen und inwieweit eine Digitalagentur überhaupt ein Headquarter braucht. In der freien Wirtschaft gibt es genügend Beispiele, wo größere Firmen überhaupt kein Büro haben, sondern ausschließlich remote, also ortsunabhängig arbeiten. Genau das wollten wir auch in unsere Überlegung mit einbeziehen.

 

Nägel mit Köpfen machen 

 

Wir haben alle vier Wochen einen Stammtisch mit unseren Kollegen. Dann trifft sich das ganze Büro an einem coolen Ort und wir tauschen uns zu Projekten aus und kombinieren das mit einem Forum. In diesem Forum werden bestimmte Themen besprochen, wie Arbeitsprozesse, Projekte und dergleichen. Unser letzter Termin liegt etwa zwei bis drei Wochen zurück und sah so aus, dass ich noch kurz mit Yannic sprechen wollte, bevor wir dann in die Stadt fahren, um uns mit dem Team zu treffen. Und da haben wir uns gedacht: Eigentlich müssen wir Nägel mit Köpfen machen.

Wir können unseren Auftraggebern nicht empfehlen Altes loszulassen bzw. neue Wege zu gehen und etwas zu ändern, ohne es selbst auch zu tun. Dann haben wir uns hingesetzt - wir waren viel zu spät dran und kamen letztendlich auch eine Stunde zu spät - und haben die Kündigung für unser Büro in Würzburg geschrieben.

 

Für alle, die das Büro nicht kennen: Es ist ein sehr schickes Büro - Loftcharakter mit riesigem Eingangstresen, so wie man das eigentlich auch aus Kreativagenturen aus dem Fernsehen kennt. Alles schön schick, schön schlicht und in weiß und schwarz gehalten.

 

Vielen Dank für die schöne Zeit - Der Beginn unseres Experiments 

 

Wir haben also die Kündigung geschrieben und haben den Brief gemeinsam bei unserem Vermieter schräg gegenüber in den Briefkasten geworfen. Die Crew wusste nichts davon uns wartete nun auf uns in dem Restaurant, wo wir uns verabredet hatten. Irgendwie war es ein wahnsinnig cooles Gefühl nach 10 Jahren diesen Brief in diesen Kasten einzuschmeißen, nach dem Motto “Vielen Dank für die schöne Zeit. Wir geben das Büro auf für ein Experiment”.

 

Ortsunabhängig arbeiten - Das Selbstexperiment-2

 

Ich habe mit Yannic vereinbart, dass wir 12 Monate versuchen wollen, eine Digitalagentur zu führen, die kein physikalisches Headquarter hat - die tatsächlich, wirklich, echt digital geführt wird.

 

In dieser Episode sprechen wir über folgende Themen:

 

  • Arbeiten wir produktiv und effizient?
  • Wo entstehen kreative Ideen?
  • Wo finden die besten Kundentermine statt und was denken Kunden von dir, wenn du kein Büro hast? 
  • Wie reagieren Mitarbeiter auf die Auflösung eines physischen Büros? 
  • Was beachtet werden muss, wenn kein Büro vorhanden ist und welche Vorteile es hat 
  • Habt Mut!

 

CHIEF DIGITAL ADVISOR

 

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