Was für Entrepreneure und Fachkräfte höchst sinnvoll ist, gilt auch für CEO`s und andere Leader, wenn auch zum Teil aus anderen Gründen: Der Aufbau und die Positionierung der eigenen Personenmarke. Warum das Personal Branding für Führungskräfte so wichtig ist und worauf es dabei ankommt, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Personal Branding für Leader

 

In der Arbeitswelt 4.0 ist nicht nur eine neue Generation von Mitarbeitern gefragt, sondern auch von Führungskräften. Um in agilen Settings mit flachen Hierarchien, schnellen Marktbewegungen und heterogenen Teams alles zusammenzuhalten und hohe Innovationskraft zu entwickeln, braucht es einen Führungsstil der auf Vertrauen und Zustimmung aufbaut. Neben Fachwissen und umfangreichen Softskills, die du als moderner Leader mitbringen solltest, baut sich das Vertrauen zu den Mitarbeitern über deine Persönlichkeit, über deine Identität auf.

 

Durch eine gelebte Personal Brand mit klarem Profil, wirst du für Mitarbeiter sichtbar und nachvollziehbar. Hierbei geht es weniger um Beliebtheit als um Orientierung und Stabilität. Ein Fels in der Brandung oder vielmehr ein Leuchtturm, der die Boote auch in stürmischen Zeiten sicher um die Felsen führt. Wenn alle wissen wofür du stehst und es dir darüber hinaus gelingt ein angstfreies Klima zu schaffen, folgen dir die Menschen nicht nur gerne, sondern geben auch ihr Bestes.

 

Aber nicht nur für bestehende Mitarbeiterbeziehungen sondern auch für das Recruiting ist deine Positionierung als Leader interessant. Viele Unternehmen starten umfangreiche Employer-Branding-Kampagnen um begehrte Talente anzulocken. Das macht Sinn, allerdings machen sich die wenigsten dabei Gedanken über das Corporate Branding und noch weniger über die Positionierung ihres CEO oder der gesamten Führungsetage.

 

Erfolg im Business durch eine starke Personenmarke

 

Durch eine nachhaltige und professionelle Positionierung deiner Person, wirst du nicht nur sichtbar, sondern setzt dich intern und extern von der gesichtslosen Konkurrenz ab. Denn was für Mitarbeiter gilt, funktioniert auch bei Stakeholdern, Partnern und Kunden. Du gibst dem Unternehmen ein Gesicht und wirst als vertrauenswürdiger Experte und als starke Persönlichkeit wahrgenommen. So kannst du beispielsweise neue Kunden anziehen und leicht zu ihnen eine Beziehung aufbauen, da sie es mit einem greifbaren Menschen und nicht mit einem Unternehmen zu tun haben. Sie wissen wofür du stehst und geben dir einen Vertrauensvorschuss.

 

Durch deine Personal Brand wird sich automatisch dein Netzwerk vergrößern und du wirst leichter interessante Businesskontakte und Geschäftspartner anziehen. Gleichzeitig wächst deine Reputation, die du durch deine Personenmarke zu einem großen Teil selbst definieren kannst. All dies kann dir nicht nur auf der Karriereleiter helfen, sondern auch ganz neue Perspektiven eröffnen. Schnell kann sich ein Passion-Projekt, ein zweites Standbein oder ein begehrter Speaker-Auftritt ergeben.

 

So baust du deine Personal Leader Brand auf

 

Viele Leader definieren sich über ihre Funktion. Doch dieser Ansatz vernachlässigt in der Regel die eigene Persönlichkeit, was schnell dazu führen kann, dass kein authentisches Profil sichtbar und vermittelbar wird. Liegt der Fokus hingegen auf der Persönlichkeit beziehungsweise ergeben Funktion und Identität ein schlüssiges Gesamtbild, ist dies insbesondere bei der Mitarbeiterführung wesentlich zielführender. Hier setzt das Personal Branding an. Du entwickelst eine starke Positionierung auf der Basis deiner Persönlichkeit.

 

Um so klarer dir deine Identität ist, umso stärker wird deine Positionierung als Leader sein. Das bedeutet, dass du zunächst in einen Klärungsprozess deiner eigenen Identität einsteigen musst, um eine starke Marke entwicklen zu können. Hierbei können dir folgende Fragen helfen:

  • Was treibt mich an?
  • Was macht mich aus?
  • Was sind meine Werte?
  • Was ist meine Vision?
  • Was bedeutet für mich Führung?
  • Warum will ich führen?

 

Die Klärung dieser Fragen hilft dir schließlich dabei, deinen eigenen authentischen Stil zu entwickeln und führt zu weiteren Fragen. Wieviel Nähe und Offenheit lasse ich zu? Wie gestalte ich meine beruflichen Beziehungen? Wieviel (digitale) Aufmerksamkeit will ich erzeugen und was fühlt sich dabei stimmig für mich an? Es macht wenig Sinn etwas inszenieren zu wollen, was nicht eindeutig zu dir passt. Allerdings ist es beim Aufbau der Personal Brand auch wichtig alte Denkmuster aufgeben zu können und aktiv in die Veränderung zu gehen.

 

Positionierung und Inszenierung deiner Personenmarke

 

Letztlich drückt sich deine Personenmarke in deinen „Auftritten“ aus. Das bedeutet sie beginnt bei deinem Kleidungsstil, reicht über dein gesamtes Kommunikationsverhalten und endet bei der Art und Weise wie du auf Kommentare in den Sozialen Netzwerken antwortest. Besonders der gesamte Bereich “digitaler Auftritt“ hat heute natürlich eine enorm hohe Bedeutung. Hier sind die Möglichkeiten zur Positionierung der eigenen Marke vielfältig und können, richtig angestellt, eine hohe Reichweite entwickeln.

 

Der eigene Blog und die sozialen Medien können allerdings schnell zum Zeitfresser werden, daher ist es sinnvoll eine Strategie zu verfolgen. Nach wie vor ist eine eigene Website das Herzstück und die ultimative Visitenkarte für die eigene Marke. Allerdings sollte sie dann auch ein bestimmtes Niveau haben und regelmäßig gepflegt werden. Genauso verhält es sich mit Social-Media Aktivitäten. Hier richtet man lieber den Fokus auf ausgesuchte Formate und bespielt diese dafür konsequent.

 

Um die eigenen Expertisen darzustellen, eignen sich Blog, Podcast oder YouTube Channel und es bleibt ein mal mehr die Frage, welches Format zu einem passt und welchen Akzent man betonen möchte. Auch Profile in Businessnetzwerken wie Xing sollten gepflegt und aktuell sein. Insgesamt nimmt das Thema Reputationsmanagement einen großen Teil bei der Positionierung der eigenen Marke ein. Das bedeutet nicht nur, dass alle Kanäle über hohe Qualität verfügen sollten, sondern das diese auch immer regelmäßig auf negative Einflüsse hin überprüft werden müssen. Allein die Art und Weise wie du auf negative Kommentare reagierst, wie du dich in Diskussionen einbringst oder welche Fotos du veröffentlichst, prägen dein Image maßgeblich.

 

Führe dich selbst zum Erfolg

 

Für Leader gibt es also viele gute Gründe aktiv eine eigene Personenmarke zu entwickeln. Insbesondere der Aufbau von Beziehungen zu Mitarbeitern, Kollegen, Partnern und Kunden wird durch dein Personal Branding einfacher. Wenn du weißt wofür du stehst und wie du führen willst, kannst du deine Leader-Marke optimal positionieren. Auf diese Weise wächst deine Reputation und es werden sich dir neue Perspektiven eröffnen. Das Personal Branding kann übrigens für weibliche Führungskräfte ein nützlicher Hebel sein. Viele Chefetagen sind immer noch sehr männerdominiert. Hier können sich Frauen mit einer guten Personal Brand mehr Sichtbarkeit, Gehör und Einfluss verschaffen.

 

Shownotes:

  • Penta Hotels - Bis zum 28.02.2018 bekommt ihr einen 20% Rabatt Gutschein auf eine Hotelbuchung bei Pentahotels. Gib dazu einfach in das Gutscheinfeld das Stichwort „Markenrebell” ein. 

 

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